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 Betreff des Beitrags: Francesco Violino
BeitragVerfasst: Mo 23. Aug 2010, 09:13 
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Meister der Tonkunst
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Schicht: Cittadino
Heimat: San Paolo
Haus: Geigenwekstatt
Beruf: Geigenbauer

Meister der Tonkunst
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Francesco Violino

Francesco wurde 1518 in San Paolo an einem warmen Morgen des 4. März geboren. Zwar war er gebürtiger Palatiner, dennoch zog er in seinem fünften Lebensjahr zusammen mit seinen Eltern und seinen Geschwistern nach Cremona.

Dort lebte er eher schlecht als recht, da sein Vater schon nach drei Jahren an einer schweren Erkältung starb. Nach dem Tod seines Vaters (Francesco war zu diesem Zeitpunkt 8 Jahre alt) ging es ihm und seiner Familie schlecht.
In einem kalten Miethaus, umgeben von anderen Zwielichtigen Gestalten, und Bettlern, wuchs Francesco neben fünf Geschwistern und seiner Mutter auf. Zwar war seine Mutter (Gott habe sie selig) sehr liebevoll, und versuchte immer ihnen ein nicht allzu schlechtes Leben zu ermöglichen, doch die schlechte Umgebung setzte ihr mehr zu, als alles andere.

Als Francesco 15 Jahre alt war, und seit einiger Zeit als Lehrling bei einem Schreiner arbeitete, so soll er angeblich, auf dem Marktplatz einem etwas eigenartigen alten Mann begegnet sein, den die Stadt als 'den alten Herrn mit der Violine' kannte. Dieser soll angeblich auf der Suche nach einem Lehrling für seine Geigenbauerei gewesen sein, und mit einem seiner Konkurrenten gewettet haben, dass er denjenigen nehmen würde, 'der mit ihm als aller erstes zusammenstoßen möge'. Schon hier wird den meisten wohl klar, dass Signore Roggen (So war sein Name) ein sehr eigensinniger und leicht...weltfremder Mann gewesen war.

Da Francesco der erste war, der mit ihm zusammen stoß, wurde er angestellt. Zwar gab es einige Wirrungen und Streitigkeiten mit dem Schreiner, doch alle Probleme ließen sich aus der Welt schaffen.

So begann Francescos Geigenbauerlehre als großer Witz, wenn man es so nehmen will. Francesco, der sichtlich begeistert über sein Glück und diese Gelegenheit war, war gehorsam und begierig, zu lernen. So entdeckte er alle Feinheiten, die der Weg einer Geige mit sich brachte. Er lernte die Wirkungen verschiedener Lacke, die Klänge des Holzes, und die Schwingung der richtigen Haare im Bogen kennen.

So ging es viele Jahre lang, bis lobesam, Herr Roggen in Cremona zum sterben kam. Herr Roggen war ein alter Mann geworden, und man schrieb das Jahr 1550. Zu diesem Zeitpunkt war Francesco schon Mitbesitzer der Geigenbauerei und hatte selbst einige Lehrlinge unter seiner Fittiche. Der Tod seines Meisters, dem er so viel zu verdanken hatte, traf ihn schwer, noch schwerer aber der Tod seiner Mutter.

Da ihn eigentlich nichts mehr in Cremona hielt, packte er seine Sachen, nahm das erste Schiff im Morgengrauen, und brach auf....ja, wohin eigentlich? Nach Palatina, da er sich immer noch als Palatiner sah, und in seine Heimat zurückkehren wollte.

Palatina hatte sich verändert. Vieles war neu, und seine Erinnerungen waren auch schon recht verlasst,was das anging. Am Tag nach seiner Ankunft kaufte er sich ein Haus, und begann seinen Beruf auszuüben. Zu diesem Zeitpunkt war Francesco schon ein vermögender Mann.

Nach weiteren Jahren, einer Heirat, und ettlichen Geigen, so befindet er sich nun in einer guten sozialen Lage, ist in Sachen Geigen unübertroffen in Palatina, und wird hoch angesehen , weil er als gutmütiger, freundlicher Herr gilt.

Algemeines:

Francesco ist 1518 geboren, ist mit Giulia Violino verheiratet, und lebt glücklich in San Paolo. Er arbeitet als Musiker und Geigenbauer und übt sein Handwerk mit Geschick und voller Konzentration aus. Sein Wesen ist sehr weich und hilft gerne Menschen, doch ist er auch dafür bekannt, manchmal etwas komisch und verdreht zu sein. Nichts desto trotz ist er ein gebildeter Mann, mit braunen Haaren, einem gepflegten Bart und strahlenden Augen. Er ist begeisterungsfähig und mag Musik. Doch sein früheres Leben hat ihn gezeichnet, weswegen er selten sehr träge und melancholisch wirkt, wenn zum Beispiel das Wetter nicht stimmt oder Leute ihn ungerecht behandeln. Niemals aber lässt er Ungerechtigkeit auf sich sitzen, und geht meistens dazu über, die betreffenden Personen mit unbrauchbaren Geigenteilchen zu bewerfen.
Er kleidet sich unauffällig, dennoch gut. Sein Gesicht ist immer gepflegt und korrekt. Seine Geigen sind von außergewöhnlich guter Form und Klangfarbe. Er ist für seine Arbeit weit über die Grenzen Palatinas bekannt. Zwar ist er kein herausragender Musiker, doch mag er es, einfach aus Spaß zu musizieren.


Francesco Violino

_________________
Francesco Violino

Geigenbauer & Dirigent


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