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Frage
Von wem stammt das berühmte palatinische Sonett "Dantino, die Tomate"?:
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Die letzten Beiträge des Themas - Das Dorf Torre di San Giovanni
Autor Nachricht
  Betreff des Beitrags:  Re: Das Dorf Torre di San Giovanni  Mit Zitat antworten
Gebt mir besser den Seesack, das sieht sonst ungewöhnlich aus.

rät er ihr, schaut dann voraus

Brechen wir auf, dann sind wir auch vor dem Einbruch der Nacht noch innerhalb der Mauern Porto Vecchios. Vermutlich werden wir dort dann eine Nacht verbringen müssen, ich glaube nicht, dass so spät noch ein Schiff oder ein Boot nach Palatina fahren wird.

erwähnt er nebenbei, geht mit ihr schnellen Schrittes an der Gemeinschaft vorbei, in Richtung der Klippen, dort, wo der Turm der Malteser steht

Außerdem muss ich mit dem Handelsherrn dort sprechen.

Weiter durch die Klippen
Beitrag Verfasst: Do 18. Apr 2013, 22:01
  Betreff des Beitrags:  Re: Das Dorf Torre di San Giovanni  Mit Zitat antworten
Liana wendet sich noch einmal um, nimmt Junelle den Seesack nun doch ab und streicht ihr zum Abschied übers Haar. Dieses Mädchen weckte Erinnerungen in ihr- zu Abwechslung sogar einmal angenehme.

Danke für deine Hilfe, meine Kleine. Vielleicht sehen wir uns ja einmal wieder. sie lächelt und geht zur Tür hinaus, während das Mädchen ihr noch einmal grinsend zuwinkt und dann durch den Schankraum in Richtung Tresen zurückrennt.

Liana tritt nach draußen und atmet erleichtert die frischere Luft nach der stickigen Wärme im Inneren des Gebäudes ein.


Ich hoffe, das tut Ihr mir nicht allzu schnell wieder an...
meint sie leise zu dem Foscari, da rundherum noch immer einige Menschen sind.
Beitrag Verfasst: Do 18. Apr 2013, 21:58
  Betreff des Beitrags:  Re: Das Dorf Torre di San Giovanni  Mit Zitat antworten
Der Wirt war so freundlich, mich den ein oder anderen Tropfen kosten zu lassen. Da wir hier fertig sind, vermute ich einmal, dass wir aufbrechen können.

äußert er, wirft wie achtlos eine Dukate zurück über die Schulter, die in einem leeren, unbenutzten Glas landet

Einen Braccioleone für den Dienst. Den Rest darf die Kellnerin behalten. Vielleicht kann sie sich davon ein so beachtliches Kleid kaufen wie das meiner jungen Begleiterin.

spricht er zum Abschied, hält Liana dann die Türe auf
Beitrag Verfasst: Do 18. Apr 2013, 21:49
  Betreff des Beitrags:  Re: Das Dorf Torre di San Giovanni  Mit Zitat antworten
Liana kommt die letzten Stufen hinab, wobei sie das Kleid leicht raffen muss, damit sie mit dem Saum nicht die Treppe wischt.
Bloß keinen Knöchel zeigen!
ermahnt sie sich selbst.


Ich danke Euch, Signore. Lächelt sie ihn höchst überzeugend schüchtern damenhaft an, lässt jedoch kurz ein kühles Funkeln in ihren Augen zu, als nur er es sehen kann, das so viel bedeutet wie;
Nutzt diese Gelegenheit, um Euch über mich lustig zu machen, und ich werde mich irgendwie rächen!


Lianas Blick fällt auf den Tisch mit all den Gläsern und Flaschen.

Anscheinend habt Ihr Eure Zeit hier gut genutzt...bemerkt sie mit dem Kichern einer Dame, wo sie sonst ein unverschämtes Grinsen auf dem Gesicht gehabt hätte.
Beitrag Verfasst: Do 18. Apr 2013, 21:45
  Betreff des Beitrags:  Re: Das Dorf Torre di San Giovanni  Mit Zitat antworten
Man ist bei der elften und letzten Wienprobe angelangt. Der Fisch ist auch gegessen.

Strategem #13: Schlechten Wein auftischen, um den Feind zu vergraulen. Das trifft auf diesen Tropfen zu; damit hätten die Portovecchianer die Palatiner in der Ersten Schlacht von Serravalle sicherlich in die Flucht geschlagen.

rezitiert er aus der Sammlung des Strategen Salumieri, hat dabei noch das Glas in der Hand.
Im selben Moment kommt Liana hinab. Cesare stellt das angenippte Gläschen zurück zu der ineinander verkeilten Pyramide aus unausgetrunkenen Weißweinglässchen, dazu die allesamt angebrochenen Flaschen. Er erhebt sich, mustert Liana.


Welch Anblick.

Die Aussage mochte man jetzt auslegen wie man wollte. Zumindest würde niemand in dieser Kleidung eine Piratin vermuten.

Es passt immer noch so angegossen wie damals auf dem Empfang der Garcia-Gomez Olé Olé Furteventura.
Beitrag Verfasst: Do 18. Apr 2013, 21:28
  Betreff des Beitrags:  Re: Das Dorf Torre di San Giovanni  Mit Zitat antworten
Liana schnappt oben im Zimmer nach Luft, als Junelle die Corsage festzieht.

Teuflisch...diese Kleider....bringt sie keuchend hervor und legt eine Hand auf den festen Schnürteil, während sie sich an den ungewohnten Druck anpasst.

Junelle blickt vorsichtig um sie herum und blickt sie unsicher an.


Alles in Ordnung?

Jaja, schon gut....mach es einfach zu und dann bringe ich den Hersteller dieses Teils um, wenn ich ihn in die Finger bekomme. Sie hat gerade eine Methode entdeckt, wie sie einigermaßen normal atmen kann und holt so tief Luft, wie es mit eingeengtem Brustkorb eben geht.

Mit den Schuhen wartet sie bis zuletzt und auf inständiges Bitten des Mädchens hin setzt sie sich noch einmal auf das Lager und lässt sich von ihr das Haar kämmen, bis es so fließend über ihren Rücken fällt, wie schon lange nicht mehr.


So, und wenn Ihr jetzt noch den Hut aufsetzt, sieht man nicht einmal mehr den Verband...

Seufzend kommt Liana ihrer indirekten Aufforderung nach und steht schließlich auf, nachdem sie sich auch die Schuhe über die Füße gezogen hat.
Sie kam sich vor, wie eine dick glasierte Hochzeitstorte, doch das Mädchen strahlte sie begeistert an.


So ein Kleid will ich auch mal haben! Ihr seht plötzlich ganz anders aus!!!

Wünsch dir lieber etwas Bequemeres...zwinkert Liana ihr zu, stopft ihre anderen Sachen in den Seesack und will ihn gerade aufheben, als Junelle ihn ihr wegschnappt.

Den wolltet Ihr doch jetzt nicht wirklich tragen, oder? Das würde das ganze Bild zerstören! blickt sie Liana anklagend an. Welche nur lächelt und leicht den Kopf schüttelt...

Also gut, wenn du meinst...bringen wir es hinter uns.

Sie folgt dem Mädchen aus der Tür heraus, welches freudig vor ihr herhüpft und den groben Seesack an sich drückt, wie einen Tanzpartner.
Beitrag Verfasst: Do 18. Apr 2013, 21:16
  Betreff des Beitrags:  Re: Das Dorf Torre di San Giovanni  Mit Zitat antworten
Cesare stellt indes das siebte Glas zur Seite

Der war ganz in Ordnung, aber viel zu herb.

gibt er sein urteil ab. neben ihm stehen die sieben angebrochenen Flaschen, sowie 7 kaum ausgetrunkene Gläser, von denen nur zwei wirklich einen Schluck gesehen haben. Das Schuppenfischfilet hingegen existiert bis auf ein paar Gräten nicht mehr.

Der Fisch war dagegen ganz formidabel. Ich bräuchte allerdings noch zwei Gläser für die letzten Weine... Signora?

schaut er sich nach der Bedienung um
Beitrag Verfasst: Do 18. Apr 2013, 20:48
  Betreff des Beitrags:  Re: Das Dorf Torre di San Giovanni  Mit Zitat antworten
Liana indess ist oben im Zimmer noch immer mit dem Kleid beschäftigt.
Nach einer hübschen Unterhaltung mit dem Mädchen, das ihr vom ersten Moent an sympathisch war, hatte sie es erst nach einer ganzen Weile geschafft, durch all die Rüschen und den Stoff die richtigen Öffnungen für Kopf und Arme zu finden und anscheinend war auf Junelle, wie die Kleine sich vorgestellt hatte, leicht überfordert mit solchem Putz.
Liana hatte ihr die gleiche Geschichte aufgetischt, wie Cesare dem Wirt- wenn auch etwas detaillierter, da das Mädchen um einiges intelligenter schien und sie wusste, dass Junelle ihr trotzdem kein Wort abgekauft hatte. Doch die Kleine war solche Geschichten offenbar gewohnt, denn sie hatte nur verständnisvoll gelächelt und nicht weiter gefragt.
Jetzt allerdings konnte sie sich wohl nicht mehr zurückhalten, als sie die Schnüre der eingenähren Corsage entwirrte.


Ihr tragt solche Kleider nicht allzu oft, oder?

Tja, um ehrlich zu sein, ist mir Reitkleidung bei Weitem lieber...aber was tut man nicht alles für die Gesellschaft.
Sie zwinkert dem grinsenden Mädchen über die Schulter zu und nimmt ihr langes Haar über die Schulter nach vorne, um Junelle das Schnüren leichter zu machen.
Beitrag Verfasst: Do 18. Apr 2013, 20:42
  Betreff des Beitrags:  Re: Das Dorf Torre di San Giovanni  Mit Zitat antworten
Vielen Dank, werte Signora. Ihr werdet Anerkennung im Trinkgeld wiederfinden.

bedankt sich der Venezianer freundlich, nickt ihr zu, und schaut dann hinab auf den Fisch, der außerordentlich schmackhaft zubereitet ist, und Hunger auf mehr macht. Er reibt sich die Hände, beginnt zu schmausen, und schüttet sich nebenbei den ersten Wein in eines der Gläser ein. Nach einem Stück des Schuppenfischs kostet er den Sizilianer.

Uninteressant.

schiebt er das Glas wieder zurück, an dem er nur genippt hat. Es folgt ein weiteres Stück Schuppenfisch, dann der nächste Wein; dieses mal probiert Cesare gar nicht, sondern fixiert das Glas nur kritisch.

Die Farbe gefällt mir nicht. Und das Bouqet verspricht bereits nichts Gutes hebt er den Wein kurz an, sieht auf den Grund des Bechers - und stellt ihn zurück.

Dritter Wein. Ein kurzes, angewidertes Schnüffeln.


Ist das Korken oder eine Note palermitanischer Socke?

Trotz besseren Wissens kostet er.

Socke. Eindeutig.

Darauf isst der Foscari den Fisch weiter, um den Geschmack zu verdecken.
Beitrag Verfasst: Do 18. Apr 2013, 20:33
  Betreff des Beitrags:  Re: Das Dorf Torre di San Giovanni  Mit Zitat antworten
Eine üppige Schankmaid schlängelt sich nach nicht allzu langer Zeit zwischen den voll besetzten Tischen hindurch zu Cesare. In der einen Hand hält sie eine warme Platte mit einem hübsch drapierten Schuppenfischfilet und mit der anderen balanciert sie gekonnt ein Tablett mit verschiedenen Weinflaschen und mehreren kleinen Gläsern.
Als sie bei Cesare ankommt, stellt sie lächelnd das Essen vor ihm ab und setzt schließlich auch das Tablett auf die Tischplatte.


Bittesehr, Signore. Ich soll Euch von Huberto ausrichten, dass er momentan niemanden abstellen kann, um während Eurer Verkostung dabei zu bleiben, er hat aber die am besten beschrifteten Flaschen ausgesucht. Oh, und er meinte, er würde Euch den Kopf abreißen, wenn nach Eurer Verkostung mehr als eine der Flaschen zu einem größeren Teil geleert sein sollte und Ihr nicht bezahlen wollt.

Sie lächelt ihn erneut an, diesmal eher entschuldigend.

Tut mir Leid, er ist gerade etwas ungehalten. Warum, weiß ich nicht.
Ich wünsche Euch einen guten Appetit!


Mit einem letzten freundlichen Blick wendet sie sich ab und bahnt sich wieder ihren Weg durch die Menge, wobei sie ab und an einige verirrte Hände lässig aber anscheinend ziemlich hart beiseite schlägt.
Beitrag Verfasst: Do 18. Apr 2013, 20:22
  Betreff des Beitrags:  Re: Das Dorf Torre di San Giovanni  Mit Zitat antworten
Zufrieden lässt er sich auf dem Stuhl nieder, setzt sich an den Tisch. Weit ab vom Geschehen. In eienr Ecke. Wo man alles beobachten konnte, selbst eher unentdeckt blieb.
Mein Gott, was waren die Menschen berechenbar.


Der könnte aber auch mal putzen...

wischt er mit der Hand über den Tisch, sieht den Staub, putzt sich den Finger dann am Umhang ab. Er blickt in den Schankraum, dann zur Treppe, fragt sich, wo Liana bleibt - und ob ihr das Kleid nicht doch etwas zu schaffen macht. Solche Gewänder hatten ja die Angewohnheit, ihre Besitzerinnen aufzufressen.

Hoffentlich ist das Glas wenigstens sauber.
Beitrag Verfasst: Do 18. Apr 2013, 19:58
  Betreff des Beitrags:  Re: Das Dorf Torre di San Giovanni  Mit Zitat antworten
Er blickt den Mann finster an.
Ganz, wie Ihr wollt....Den Tisch dort kann ich sehr empfehlen.
Meint er, deutet auf einen Tisch auf der anderen Seite des Raumes in der Nähe der Treppe, der am Weitesten vom Tresen entfernt ist.

Ohne den Fremden dann noch eines weiteren Blickes zu würdigen, dreht er sich um und brüllt


Magdalena!!! Beweg dich in die Küche, wir haben einen Sondergast!!!

Huberto stapft nach hinten und verschwindet durch eine kleine Tür, wonach man ihn für kurze Zeit noch ungehalten reden hören kann, bevor eine zweite Tür zuknallt.
Beitrag Verfasst: Do 18. Apr 2013, 19:51
  Betreff des Beitrags:  Re: Das Dorf Torre di San Giovanni  Mit Zitat antworten
Cesare wirkt sichtlcih erfreut bei dem Angebot, hebt die mundwinkel an, die Augen wirken lebendiger

Eine hervorragende Idee! So kaufe ich schließlich nicht die Katze im Sack, sondern weiß sofort, wie er schmeckt. Gut mitgedacht.

lobt er den Wirt, nickt ihm grinsend zu

Ich hätte dann gerne gleich mehrere Jahrgänge, zur Probe. Während Ihr die holt und den Fisch zubereitet, suche ich mir einen Sitzplatz.
Beitrag Verfasst: Do 18. Apr 2013, 19:42
  Betreff des Beitrags:  Re: Das Dorf Torre di San Giovanni  Mit Zitat antworten
San Matteo is aus! Der is hier zu beliebt, als das eine Lieferung lange vorhält und die letzte haben wir vor fünf Wochen bekommen.

Foscari? Er blickt ihn schulterzuckend an. Nee...nie gehört. Meint Ihr, die Leute hier wollen bestimmte Sachen und die besorge ich. Bisher hat mich deshalb noch keiner angesprochen.

Ihm vergeht beträchtlich die Lust daran, diesen Mann hier zu bedienen, der sich offensichtlich für etwas ganz Besonderes hielt. Huberto konnte es gar nicht leiden, wenn man ihm das Gefühl gab, seinen Job schlecht zu machen!

Wie das Aroma ist? er klingt schon beinahe angriffslustig.
Der schmeckt nach Wein. Nach weißem Wein! Nehmt Ihr den jetzt, oder wollt Ihr erst noch eine Verkostung machen? spricht er in grantigem Tonfall, blickt den Fremden mussgelaunt an.
Beitrag Verfasst: Do 18. Apr 2013, 19:38
  Betreff des Beitrags:  Re: Das Dorf Torre di San Giovanni  Mit Zitat antworten
Ihr wollt doch nicht etwa sagen, dass Ihr keinen San Matteo habt, wo das Gebirge gleich da vorne liegt?

hakt er nach, wendet seinen Arm in Richtung Osten, wo man durch das Fenster die Höhenzüge sehen kann

Da brauche ich erst gar nicht zu fragen, ob Ihr einen Foscari besitzt. Ich nehme den Sizilianer, dazu den Fisch.

spricht er recht ruppig - und merkt sich im Kopf diese Gaststätte, die von seinem Weingut anscheinend nicht beliefert wird. Gut zu wissen für die nächste Geschäftsvisite in Porto Vecchio

Wie ist denn das Aroma dieses Sizilianers?
Beitrag Verfasst: Do 18. Apr 2013, 19:19
  Betreff des Beitrags:  Re: Das Dorf Torre di San Giovanni  Mit Zitat antworten
Liana ist froh über einen Grund, aus dem Gedränge hier unten zu entkommen. Sie nickt nur kurz zum Zeichen, dass sie verstanden hat und schiebt sich dann zu der hölzernen Treppe durch.

Nun konnte sie sich auch erlauben, eine halb ungläubig- halb belustigte Mine aufzusetzen.
Hija?! Wie kam der Foscari auf so einen Namen? Sicher, es war geschickt gemacht, dieses Gerde in halsbrecherischem Tempo, aber dennoch...nicht nur das hatte er gut gemacht. Er hatte sich gleich ganz klar von ihr abgegrenzt, was sie verstehen konnte und es war ihr auch sehr recht so. Ihre Anerkennung hatte er für diese Reaktion dennoch, auch wenn sie sich sicher war, dass er derartiges nicht zum ersten Mal gemacht hatte.

Sie wirft noch einmal einen Blick zurück, als sie am Fuße der Treppe angekommen ist, dann steigt sie die abgetretenen Stufen hinauf und tritt schließlich in einen schlecht beleuchteten Flur, der recht lang ist und nur jeweils an jedem Ende ein winziges Fenster hat.
Die Dielen knarren unter ihren Füßen, während sie sich nach rechts wendet und die Zahlen an den Türen betrachtet, die in abblätternder Farbe aufgepinselt sind.
Als sie Zimmer vier gefunden hat, legt sie kurz das Ohr an die Tür, um sich zu vergewissern, dass der Raum dahinter auch wirklich leer ist, dann tritt sie ein und lässt den Seesack zu Boden gleiten.
Sie schließt die Tür hinter sich und lässt sich auf des Strohlager sinken, um für einen Moment die Stille zu genießen, die hier oben mehr oder weniger herrscht.
Nach kurzer Zeit klopft es und ein junges Mädchen mit frechen, selbstbewusst dreinblickenden Augen und einer sauberen Schürze tritt ein.
Beitrag Verfasst: Do 18. Apr 2013, 19:15
  Betreff des Beitrags:  Re: Das Dorf Torre di San Giovanni  Mit Zitat antworten
Ja, also...wir haben Roten und Weißen, nicht wahr?
Und ähm...jaaaa...er kratzt sich am Kopf. Was war das denn bitte für ein Kerl? Fragte nach Weinsorten! Alle anderen, die zu ihm kamen bestellten sich klar und deutlich, was sie haben wollten, wobei die Wahl meist recht einseitig war.

Alsooo...vom Piemont hättn wir was da...oder aus Sizilien, glaub ich...öhm...

Er wendet sich um und sucht mit grantiger Mine aus einem regal ein paar verscheidene Flaschen Weißwein heraus, die er vor dem Kerl auf den Tresen knallt. Seine gute Laune war fürs Erste verdorben!

Also?
Beitrag Verfasst: Do 18. Apr 2013, 19:05
  Betreff des Beitrags:  Re: Das Dorf Torre di San Giovanni  Mit Zitat antworten
Nennt mich Don Rodriguez. Du hast es gehört, Hija!

Erste Löwenregel, wenn man inkognito reiste: einen dermaßen bescheuerten und langen Namen erfinden, damit keiner sich den merken konnte, und man auch gar keine Lust mehr hatte, viele Fragen zu stellen.
Da Cesare allerdings auch wirtschaftliche Interessen hat, kommt er nun auf dieses Thema


Was bietet das Haus denn für Weine an? Zu Fisch gehört natürlich ein weißer.
Beitrag Verfasst: Do 18. Apr 2013, 18:37
  Betreff des Beitrags:  Re: Das Dorf Torre di San Giovanni  Mit Zitat antworten
Er ist von dem heruntergerasselten Namen des Mannes vor ihm vorerst völlig überrumpelt und muss ein paar Mal verdutzt blinzeln, bis er sich besinnt, dass da ja ein Kunde vor ihm steht und kein verrückter Regisseur, der ihn für einen Film angeworben hat.

Ja, das ist...schön...Don...Anna...wie-auch-immer...stottert er völlig überfordert zusammen.

Äh, Piratenkleider...ja.
Und ein Zimmer zum Umziehen, gut....Er bückt sich und kramt einen Moment länger, als nötig unter der Theke herum, um sich wieder etwas zu sammeln, dann zieht er ein altes Büchlein mit fleckigem Einschlag hervor und klatscht es auf den Tresen. Nach kurzem Blättern blickt er auf.

Sie kann ins Zimmer vier. Einfach nach oben, dann rechts rum und die Nummern stehen an den Türen. Hat er seine Gedanken so weit geordnet und deutet zur Treppe am Ende des Schankraums.

Ich sag einem von den Mädels Bescheid, dass sie Euch beim Umziehen helfen sollen, Ihr habt ja sicher ein ganz umständliches Kleid oder sowas....

Hm? Oh...Huberto, Signore. Sagt einfach Huberto, das machen alle hier...
Also...für Euch ein Schuppenfischfilet? Und etwas zu trinken? blickt er dann den Mann an, verstaut das labberige Buch wieder.
Beitrag Verfasst: Do 18. Apr 2013, 18:32
  Betreff des Beitrags:  Re: Das Dorf Torre di San Giovanni  Mit Zitat antworten
Don Ramiréz-Muñoz y Caballeros de los Santa Anna Juana Lambada Flamenco Ayayay Rodriguez mein Name.

wirft er sich einen grauen Schal, den er eben aus seinem Umhang gezogen hat, stilvoll um seinen Hals, deutet dann auf die Begleitung

Und das ist meine reizende... Nichte des Bruders meiner Schwippschwägerin entfernten Grades.

schließt er somit zwischen ihm und Liana jedwede sexuelle, romantische, freundschaftliche oder verwandtschaftliche Beziehung aus

Hija de Puta.

setzt er den Namen nach

Sie bräuchte ein Zimmer, um sich umzuziehen. Unser Schiff ist gekentert, und wir mussten mit einem Beiboot übersetzen, das wir nur erlangten, weil sie sich Piratenkleider anzog spricht er im Tone der Überzeugung und ohne gespielte Darstellung Mir wiederum war nach einem guten Essen zumute. Das Schuppenfischfilet dringt bis auf den Strand.

Wie war noch der Name?
Beitrag Verfasst: Do 18. Apr 2013, 17:27

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