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 Betreff des Beitrags: Allgemeine Regeln zum Rollenspiel
BeitragVerfasst: So 26. Okt 2008, 12:33 
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Herr der Hermeline
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Herr der Hermeline
Allgemeine Regeln zum Rollenspiel (RPG)

Eine ganz grobe Übersicht über die allgemeinsten und wichtigsten Regeln beim Spiel.

I.: Zeitraum und Ort des RPGs

Unser Rollenspiel beginnt im Jahre 1558; wir haben dieses Datum genommen, um immer 450 Jahre vom jetzigen Datum abziehen können (2008=1558), nicht nur, weil es einfacher zu merken ist.
Unser Spielort ist Mittelitalien, irgendwo zwischen Toskana, Umbrien, Romagna und Appenin. Der Staat, in dem unser RPG stattfindet, ist eine kleine, freie Republik zwischen den vielen anderen zerstückelten Ländern der Halbinsel, welche sich in diesem Zeitalter in fast andauerndem Krieg, zugleich aber auch in den letzten Zügen der antiken Wiederbelebung – der Spätrenaissance – befindet.
Daher ist uns besonders der Zeithintergrund wichtig:
das neue Denken, die neuen Entdeckungen, die Vorkommnisse dieser Zeit, die großen Errungenschaften, der Humanismus, die Renaissance, das frühneuzeitliche Flair; einige bewundern die Geschichte, die anderen die Bauwerke, wiederum andere die Kleider der damaligen Zeit. :D
Nur weil wir 1558 spielen, heißt das nicht, dass wir ganz genau 1558 spielen, für uns ist nicht größte historische Exaktheit, sondern vor allem der Spaß wichtig, der daraus resultiert; doch ist zu beachten, dass es auch gewisse Richtlinien gibt. So finden in unserem Stadttheater bereits die allerersten Opern statt, obwohl der „Orfeo“ von Monteverdi noch fast 50 Jahre auf sich warten lässt. Etwa 50 Jahre Maximum als Schwankung kann man daher einberechnen, das macht nichts, und wenn es kleinere Erfindungen gibt, die auch erst einige Jahrzehnte nach 1558 gemacht wurden, ist das auch kein Beinbruch – wie gesagt, wir sprechen von Richtlinien, es geht vor allem um das Gefühl der Zeit.

II. Der Charakter und das RPG

Dies gilt auch für die Menschen, also für die Charaktere, welche wir spielen. Natürlich ist es toll, wenn er eine Fertigkeit grandios ausübt, schneller und besser als jeder andere ist und außerdem die Zukunft weiß. Na großartig, warum lernt er nicht gleich fliegen?
Euer Charakter ist natürlich etwas Schönes, aber wie bei allem gibt es Richtlinien. Die Menschen verhalten sich eben wie Menschen, sie haben Fehler, und ist es nicht auch das, was so ein RPG interessant hält? Wenn Charaktere Fehler machen, kommen viel interessantere Kombinationen zustande, ein omnipotenter Mensch ist doch langweilig. Beachtet daher immer, dass ihr es nicht allzu sehr übertreibt.

III. Spiel und Stil

Wo wir beim nächsten Punkt wären: das eigentliche Spiel.
Eure Charaktere machen Alleingänge, und erleben ihre eigenen Geschichten, doch das Schönste an so einem Rollenspiel ist das Handeln zweier, oder sogar mehrerer Spieler miteinander. Doch bleiben wir zuerst beim allgemeinen Fall.
Ihr geht durch die Stadt, auch wenn nur in eurer Phantasie. Aber um das zu unterstreichen, verfasst ihr einen Beitrag im dazu vorhergesehenen Thema; wir haben uns dabei Folgendes angewöhnt:
Die Geschichte um das Geschehen „drumherum“ wird in kursiver Schriftart und zumeist im Präsens verfasst, wobei es freigestellt ist, ob man in der 1. Person oder der 3. Person Singular schreibt:

Rosalie geht über die Straßen, und hat den Marktplatz im Auge; wahrscheinlich würde sie dort die Neuigkeiten des Tages erfahren.

Oder

Ich gehe über die Straßen, und habe den Marktplatz im Auge; wahrscheinlich würde ich dort die Neuigkeiten des Tages erfahren.

Bei einer Aussage des Charakters schreiben wir in unveränderter Schrift, also zum Beispiel:

Sie geht auf eine Frau in der Nähe zu, welche sie gut kennt, um eine Auskunft zu erlangen, und spricht daher:
Guten Morgen, Signora Farnese. Wisst ihr, was sich Neues in der Stadt zugetragen hat?
…und sieht sie danach fragend an.

Wie man sieht, sprechen wir uns einander mit „Ihr“ und „Euch“ an, das damalige „Sie“. Nur allerengste Freunde und Verwandte wurden geduzt, und selbst da gab es noch Ausnahmen; selbst Neffen und Onkel „euchten“ und „ihrten“ sich, und dies galt manchmal auch zwischen Kindern und Eltern.
Wenn nun solch ein Beitrag verfasst wurde, und die angesprochene Person da sein sollte, dann wird sie euch auch eine Antwort in Form eines neuen Beitrages geben. Ihr wiederum schreibt daraufhin wieder einen Beitrag, bis eine Art eine Handlung entsteht.

IV.: Das Spiel zwischen zwei Charakteren

Bedenkt bei solchen Vorgehen immer, dass, nur weil ihr euren Charakter jetzt zu einem Haus gehen lasst, dort nicht jemand zwingend ist; lest euch immer den letzten Beitrag durch, um zu erfahren, ob die betroffene Person überhaupt da ist. Und selbst wenn ein Charakter da sein sollte, der User, also der Mensch, welcher diesen Charakter spielt, kann gerade nicht online sein, und euch daher nicht antworten. Zuletzt gibt es natürlich den Fall, dass das Mitglied womöglich auch online ist, und unten in der Liste steht – bedenkt aber auch, dass er womöglich gerade ganz woanders im Web sein könnte, und das Fenster minimiert hat, ohne zu wissen, dass gerade etwas abläuft.
Natürlich ist die „auf gut Glück“-Strategie die schönste und am häufigsten verwendete Variante, aber um Missverständnisse zu vermeiden, gibt es das Besprechungszimmer, oder das PN-System, um Termine oder sonstige Abmachungen zu vereinbaren. Auch, wenn ein Mitglied durch das reale Leben (RL) draußen dazu gezwungen wird, sein Spiel zu unterbrechen, sind die Systeme PN und Besucherzimmer immer wieder anzuraten, um mögliche Missverständnisse zu vermeiden.

V.: Differenzen und Streitigkeiten im RPG

Allzu oft kann es vorkommen, dass es durch das Rollenspiel zu Streitigkeiten kommt; bedenkt dabei immer die oberste Regel des Rollenspiels:

Dies ist ein RollenSPIEL. Spaß und der freie Lauf der Phantasie haben unter der Berücksichtigung der Richtlinien absoluten Vorrang und Priorität; dies ist kein Platz, um andere zu kränken, zu beleidigen oder zu verletzen.

Natürlich ist es schön, seinen Spaß mit anderen zu haben, solange dieser Spaß nicht auf Kosten des Anderen stattfindet. Versichert euch immer, dass das, was ihr da mit einem anderem macht, auch wirklich mit dem Einverständnis des Partners geschieht. Dieser Mensch, mit dem ihr da spielt, hat genauso ein Recht darauf, dass seine Geschichte und sein Charakter so gut zur Geltung kommen, wie eure Erzählung und euer Avatar. Wenn es zu Differenzen kommt, sprecht euch per PN oder im Besucherzimmer ab; es ist zwar alles Spaß und Spiel, was wir hier machen, aber es handelt sich auch um einige ernste Geschichten, und manche Mitglieder arbeiten schon lange an der Verwirklichung ihrer Ideen und ihrer Phantasie. Also, versucht immer einen Weg zu finden, dass die Partner eines Rollenspieles auch zufrieden auf das sind, was sie da schreiben, und sich nicht einer über jemanden lustig macht.
Beispiele für eine solche Vorgehensweise gibt es viele, und es handelt sich dabei um ungeschriebene Regeln, die der Höflichkeit und des Respekts entstammen. Natürlich, für viele Menschen sind diese paar geschriebenen Zeilen nicht viel, die bei einer Beschreibung eines Charakters stehen, aber für einige sind sie äußerst wichtig; der Charakter eines anderen ist für euch ein Tabuthema, wenn der Besitzer dieses Charakters nicht ausdrücklich etwas anderes gesagt hat, und euch eine ausdrückliche Erlaubnis gibt, seinen Charakter zu benutzen. Sonst gilt:

Der Charakter eines anderen ist ein Besitztum des anderen Spielers. Ihn ohne Erlaubnis einfach in eurem Beitrag direkt oder indirekt auf eine Weise zu verwenden, die dem Charakterbesitzer zuwiderläuft, ist nicht korrekt.

Solch ein Vorgehen zeigt nämlich nichts weiter als die Unterlegenheit solch eines „Pfuschers“ der nicht imstande ist, sich selbst zu helfen, und die Überlegenheit seines eigenen Charakters braucht, um sich zu freuen – das zeugt weder von Respekt, noch von Höflichkeit, noch von Ehre oder großem Stil und schon gar nicht von „Fairplay“. Vor allem aber ist es ein Vergehen gegen die anderen Mitspieler.

VI.: NPCs

Neben den menschlichen Mitspielern gibt es noch die NPCs, die Charaktere also, die jeder frei benutzen kann; wir schreiben bei diesen in den verschiedenen Farben, die bei den Hausbeschreibungen im Einleitungsbeitrag stehen. Für weitere Informationen über die NPCs schaut ihr am besten im entsprechenden Beitrag des entsprechenden Bereichs nach.
Achtung: Selbst bei den NPCs gibt es gewisse Richtlinien; die Erschaffer dieser „Werkzeuge“ legen hohen Wert darauf, dass diese sich auch so verhalten, wie sie geschaffen wurden – also lest euch immer den dazugehörigen Beschreibungsthread im Forum an.

Das sind soweit die gröbsten Regeln.
Sollte es dennoch Fragen, Ergänzungen, Zwistigkeiten, Differenzen, oder Streits mit anderen Rollenspielpartnern im RPG geben, so kontaktiert Cesare bitte per PN.

Der Doge

_________________
"Eine Republik zählt mehr große Männer als eine Monarchie; in jener wird die Tapferkeit fast immer geehrt, in dieser fürchtet man sie sehr."

Niccolò Machiavelli


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BeitragVerfasst: Fr 7. Nov 2008, 21:00 
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Herr der Hermeline
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Herr der Hermeline
Regelerweiterung vom 7. November 2008

Betrifft: Geister im Ohr, Haustiere und Hermeline im Besonderen


Aufgrund der gravierenden Flut von Charakteren, welche entweder mit sich selbst reden, oder ein Haustier bei sich führen, welches "denkt", wird darauf hingewiesen, dass wir in Zukunft uns darüber freuen würden, wenn etwas Abstand von dieser Art Charakter genommen wird. Sicherlich können die bisherigen Nutzer diese behalten; aber ich weise in diesem Falle darauf hin, dass es doch etwas albern aussieht, wenn hier immer mehr "denkende" Tiere auftreten, oder Geister einem ins Ohr flüstern.

Ich bitte, dies zu beachten.


PS: Andere, "nicht denkende" Tiere sind von der Regel natürlich ausgenommen.

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