Palatina sul aqua

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Weiden und Wiesen
BeitragVerfasst: Di 22. Jul 2014, 23:07 
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Endlich ist er ihr ganz nah. Seine Hände legen sich um ihre Taille, die er nun schlank unter dem leichten Stoff spürt. Er zieht sie ein Stück zu sich heran und sie streicht ihm über das Haar, umschlingt ihn dann auch mit den Armen. Während ihre großen, schönen Augen ihn anfunkeln, schiebt er sanft den Schleier beiseite. Er führt die Bewegung fort, streift ihr mit dem Handrücken über die Schulter, führt die Hand an ihrem Oberkörper entlang.

Sein Gesicht nähert sich dem Ihren und er spürt wie sich ihr Atem sanft an seinen Wangen bricht. Bevor sich aber ihre Lippen berühren, sagt sie ihm Leise ein paar Worte ins Ohr.


Schön hast du es hier…

Sie lässt etwas von ihm ab und nimmt seine Hände, schaut ihn strahlend an.

Er schaut in ihr Gesicht zurück.
"Ich habe dich vermisst, Lidia." huscht es durch seine Gedanken, sein Mund aber bleibt stumm. Stattdessen lässt er eine ihrer Hände los und streicht ihr die Wange herunter, berührt mit den Fingern kurz ihre weichen Lippen, bis diese Hand in ihren Nacken gleitet, die andere sich erneut um ihre Taille schlingt und er sie endgültig zu einem Kuss zu sich heran zieht.


Kurz nach ihren Lippen berühren sich auch ihre Zungen, er zieht ihren schlanken Körper noch etwas näher zu sich heran und spürt wie sie unter seinen Berührungen leicht erschaudert, ihr Leib, ihre Brüste und Lippen sich an ihn schmiegen, sie sich immer mehr in seine Arme fallen lässt und sein Puls sich rasant beschleunigt. Es ist als hätte die Szenerie 10fach an Intensität zugenommen, er spürt das Geschehende noch intensiver als ob es real wäre.

Während er sie mit der Rechten immer noch hält und ihre Küsse sich innigst verbinden, streicht die Linke ihren Körper entlang, über ihre Beine, greift an ihren Po, fährt weiter übre ihre Brüste. Mit Genugtuung spürt er wie auch ihre Hand an ihm entlang wandert, schließlich zwischen seinen Beinen landet. Gierig streift er ihr das Gewand über die Schultern, sodass sich darunter ihre zarten Brüste offenbaren, die sich in einem über und über mit Pailetten und metallischem Saum bestickten Brustteil sanft wölben. Seine Küsse schieben sich verlangend ihren Hals hinab, doch gerade als seine Hand sich unter dieses Oberteil schieben will, lässt sie plötzlich von ihm ab. Ihre Augen sind über seine Schulter gerichtet, genau so wie die zeigend ausgestreckte Hand.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Weiden und Wiesen
BeitragVerfasst: Mi 23. Jul 2014, 15:29 
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Salim hält sie noch an einer Hand fest, wendet sich aber erstaunt um. Und tatsächlich, am Ende der Gasse kommen drei Wachen auf die Beiden zu. Salim ist sich nicht sicher, wie er reagieren soll. Lidia zieht an seinem Arm, Salim hingegen überlegt, ob er es mit den dreien aufnehmen kann und starrt noch gebannt auf die sich rasch nähernden Männer.

Amir ibn as-Sabbah, im Namen eures Vaters sind wir angehalten Euch… !

Salim spürt wie sich Lidias Hand langsam aus der seinen löst. Sie wirft ihm noch einen Kuss zu und beginnt in das Dunkel der Gasse hinein davon zu laufen.

Lidia!

Salim wendet sich um und läuft ihr hinterher. Obwohl sie nicht gehetzt wirkt und nur locker läuft, entfernt sie sich zusehends, während Salim trotz aller Kraft die er aufbringen kann um ihr hinterher zu sprinten immer weiter abfällt. Schnell geht ihm die Luft aus, er wird langsamer und spürt seinen Puls merklich, der auch seltsam langsam und gleichmäßig, anstatt schnell und kraftvoll schlägt. Zu dem Geräusch seines eigenen Herzens mischt sich das Stapfen der Stiefel seiner Verfolger.

Lidia verschwindet nun vollends in der Dunkelheit und ist nichtmals mehr als Schemen zu erkennen. Keuchend and die Wand gelehnt blinzelt er ihr hinterher.


Potock… stapf stapf… potock… stapf…

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Weiden und Wiesen
BeitragVerfasst: Mi 23. Jul 2014, 21:44 
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Blinzelnd öffnet Salim die Augen.

Die Umgebung ist in ein diffus-blau-gelbes Licht gehüllt und es ist zwar dunkler als auf dem Marktplatz, aber auch deutlich heller als in der Gasse.
Das stoppelige Gras unter seiner Hand ist feucht vom palatinischen Morgentau und die Gerüche der Ebene dringen in seine Nase. Er spürt den Kühlen, rauen Stein an seiner Wange und seinen gleichmäßigen Herzschlag.


Potock… potock…

potock…

stapf.


Salim fährt hoch.

Der Traum ist mit einem mal ganz weit weg und um ihn herum erblickt er die vertraute Umgebung. Ein kleines Stück abseits von ihm liegen sein Ringelpanzer und der Gürtel mit dem Scimitar, während sich rechts von ihm die ehemals glühenden Gräser der Dose eine weitere verkohlte Stelle in den Bewuchs gebrannt haben, die Dose mittendrin. In der Ferne zwitschern ein paar frühe Vögel und einige Meter von sich entfernt vernimmt er Shaitan, wie er leise die wenigen fressbaren grünen Büschel aus der Erde rupft. Und doch ist da noch etwas anderes.


Stapf… stapf…

Es sind eindeutig Schritte - und sie gehören nicht mehr zu seinem Traum! Jemand muss sich in seiner Nähe herumtreiben.

Vorsichtig richtet er sich ein wenig auf, presst sich sitzend an den Stein. Vor ihm versperren ein paar weitere Felsbrocken die Weitsicht, hinter sich vernimmt er Shaitans Mampfen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Weiden und Wiesen
BeitragVerfasst: So 27. Jul 2014, 21:24 
Drei Männer durchstapfen das Gras. Sie sind nur leicht gepanzert, tragen weiß-rote Uniformen, dazu Piken in der Hand. Die Gruppe sucht die Gegend ab, hält Aussicht nach Merkwürdigkeiten oder anderen ungewöhnlichen Dingen.
Menschen. Lagerfeuer. Zelte. Soldaten. Irgendetwas, das ihre Suche weniger sinnlos machte, seitdem sie der Colonello aus Scansano hinaus in diese Gegend geschickt hatte. Man wollte den nächsten Vorstoß mit Bedacht planen. Und wenn sie sich nicht täuschten, so hatten sie gestern die Grenze nach Palatina überquert.

Die Beschreibung der drei Herren soll sich an dieser Stelle auf das Wesentliche beschränken. Halten wir fest, dass wir den Anführer daran ausmachen können, dass seine Kleidung noch gut erhalten, und die Spitze seiner Pike nicht abgebrochen war. Womit wir auch das entscheidende Beschreibungskriterium für seine beiden Begleiter festgestellt haben.

Nennen wir sie einfach Roberto, Totò und Flivatutu.


Roberto, ich habe etwas gefunden!

Nicht so laut!

*TUT-TUT!*

Flivatutu hatte eine tragische Vorgeschichte, die vielleicht doch etwas mehr Raum als vorher angedacht einnehmen sollte. Weder wusste jemand, woher Flivatutu kam, noch, wer er war oder wie er wirklich hieß. Manche glaubten, dass er aus dem Norden kam, denn Flivatutu hatte goldlockiges, schönes Haar, wie die Skandinavier. Außerdem trug er stets einen blöden schwarzen Hut, was für viele Italiener Grund zur Annahme war, dass so eine modische Geschmacklosigkeit nordisch sein musste, und daher auch automatisch nordisch. Und als ob das nicht genug war, sprach er kein Wort, sondern führte seine Konversation mithilfe einer alten Kutschenhupe.
Auf äußerst mysteriöse Weise reichte das jedoch zur Konversation. Außerdem konnte er damit hervorragend Signale über weite Entfernungen geben und zum Angriff blasen. Vielleicht nicht sehr heroisch, aber es erfüllte seinen Zweck.


Leiser, verflucht!

Si.

*tröt*

Totò deutet auf den Söldner mit den orientalischen Gesichtszügen im Gras. Die drei florentinischen Söldner blicken sich einander an, beschleunigen dann wieder ihren Schritt.

Den krallen wir uns!

Die Truppe geht nun geordnet, aber in eiligem Schritt auf Salim zu. Man wähnt sich überlegen, da das Beuteopfer noch zu schlafen scheint. Auch das Pferd in der Nähe konnte noch nützlich sein...
Roberto, der größte und stärkste der drei, baut sich vor dem Araber am Boden auf. Er tritt grob gegen den Stiefel des palatinischen Capo, um sich ob dessen Zustands zu versichern. Totò und Flivatutu stellen sich an seine Flanken.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Weiden und Wiesen
BeitragVerfasst: Di 19. Aug 2014, 20:39 
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Salim fährt blitzartig hoch. Seine Augen öffnen sich weit und starren direkt in das Gesicht des florentinischen Spähtrupplers. Die Gesichtszüge wirken gewöhnlich, doch einen Augenblick später wird er der Uniform gewahr, die derer seiner eigenen Truppen mit nichten gleicht. Seine Lungen blähen sich auf, reflexartig greift die Rechte zum Säbel. - doch der liegt noch immer Meter weit von ihm entfernt im Gras. Verdammt!

Kurz schweift sein Blick von dem Mann vor ihm, zu denen, die um ihn herum stehen. Unmerklich rutscht er ein wenig an dem Stein hinter sich empor, um später schneller aufspringen zu können. Niemals würde er sich einfach so gefangen nehmen oder die Kehle aufschneiden lassen! Aber was soll er tun? Es sind zwar nur drei, doch diese Situation sieht gar nicht gut aus…

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Weiden und Wiesen
BeitragVerfasst: Mi 16. Dez 2015, 00:16 
Roberto kickt nochmal gegen den offensichtlich schlafenden - oder toten Araber.

*TUT?*

Nein, er ist nicht tot, Flavitutu antwortet Roberto auf die leise wie vorsichtig gehupte Frage seines Kamerade Er schläft nur.

Bist du dir sicher? Mir sieht er ziemlich tot aus.

Halt den Mund, Totò! Siehst du nicht, dass er sich noch bewegt?

Roberto rammt nun deutlich heftiger in Salims Seite.

Das warst du! protestiert Totò

Ich?!

Du hast ihn bewegt!

*TUT-TUT!*

Ruhe bei den billigen Hupen! sieht der Anführer seine Autorität in Frage gestellt Es handelt sich um einen Araber, die schlafen immer so tief und fest - schönes orientalisches Gewand, übrigens!

Wenn der wirklich nur schlafen würde - wieso kann ich dann DAS machen!

Totò tritt mit der Stiefelspitze in die Erde, und schaufelt Salim Dreck auf Mantel und Gesicht.

Hey, Pollipollipolli! Papa hat einen Dattelteller für dich! Hey!

Der Florentiner dreht sich zum Landsmann um - und stellt seinen Fuß auf Salims Bauch, auf den er mehrmals auftritt, wie auf einen toten Vogel, dessen geringe Lebensfähigkeiten einem Tierverkäufer aus Ipswich auf formidable Weise angezeigt werden müssen.

Da, ein toter Araber! Dieser Araber ist übers Mittelmeer rübergegangen! Hat in maltesischen Sandstein gebissen! Hat nicht nur seine Vorhaut verloren! Hat den Turgut Reis gemacht! Es ist ein Ex-Araber!

*TUT!*

stimmt Flivatutu zu


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Weiden und Wiesen
BeitragVerfasst: Mi 17. Feb 2016, 22:17 
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*uff* Salim muss sich zusammenreißen um nicht zu zucken, als einer der Florentiner ihn mit dem Stiefel auf dem Bauch herumtrampelt.

Gut so! So lange diese Idioten wirklich glauben er sei tot, kann er auf einen geeigneten Moment warten, um zu zu schlagen oder sich aus dem Staub zu machen. Durch größtenteils geschlossene Lieder, blinzelt er in die Umgebung. Seine Ausrüstung liegt ein gutes Stück von ihm entfernt, die drei Söldner stehen um ihn herum und Shaitan befindet sich hinter dem Steinhaufen. Kurz gesagt: es sieht nicht gut aus.

Dann aber spürt er etwas metallisches an seinem Handrücken. Natürlich ist es die Opiumdose, die immer noch neben ihm im Gras liegt.

Nungut, besser als nichts.

Langsam bewegt sich seine Hand über den Metallzylinder, schiebt ihn in die richtige Position, dann schließen sich seine Finger sachte und doch feste darum.

Er atmet tief durch. Jetzt, oder nie!

Als die Söldner sich gerade in einer regen Diskussion über seinen Zustand befinden und sich Roberto zwecks dessen umdreht, packt Salim sein Schicksal beim Schopf und springt auf. Er macht einen Schritt zur Seite, um den Anführer der drei herum, sodass er nicht mehr von diesen umzingelt ist, und fixiert ihn. Eine reiner Fluchtversuch wäre Selbstmord, die einzige Chance die er hat ist den langen aber damit auch langsamen Pieken auszuweichen und darauf zu setzen, dass die anderen beiden genau so kämpfen wie sie offenbar denken. Abwehrend hebt er die linke Hand vor den Körper, die rechte umklammert fest die Dose an ihrem Boden.


Wie wäre es, wenn ich aus euch Ex-Florentiner mache? knurrt er

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