Palatina sul aqua

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 Betreff des Beitrags: Das Mittelmeer
BeitragVerfasst: Sa 28. Aug 2010, 22:28 
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Im Namen der Republik
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Im Namen der Republik
Das Mittelmeer

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Das große Becken zwischen Europa, Afrika und Asien wird von den Italienischen Völkern auch Mare nostro, „unser Meer“ genannt. Das lässt sich einerseits auf die Erinnerung an das alte Rom zurückführen, welches einst die mediterrane Welt beherrschte, andererseits auf die italienischen Handelsnationen, welche das Meer ab dem 10. Jahrhundert erkundeten und später dominierten.

Während das Tyrrhenische Meer nur den näheren Bereich zwischen Italien und den drei großen Inseln bezeichnet, ist das Mittelmeer alles, was darüber hinaus liegt. Zudem sind die Gefahren hier eindeutig größer, insbesondere die Korsaren der Barbareskenküste und die Freibeuter der Osmanen sind hier unterwegs, suchen nach Beute und neuen christlichen Sklaven. Stürme und Unwetter drohen, und die Untiefen haben manchen Tribut gefordert.

Jeder, der aus einem Teil der Welt kommt, der außerhalb der Tyrrhenischen Region liegt, oder andersherum in einen will, der sich darüber hinaus befindet, muss das Mittelmeer passieren. Es verbindet alle Häfen und Städte, die an seinem Saum liegen.

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"Nicht der Titel verleiht dem Mann Glanz, sondern der Mann dem Titel."

Niccolò Machiavelli


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 Betreff des Beitrags: Re: Das Mittelmeer
BeitragVerfasst: Fr 24. Feb 2012, 17:09 
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gen. Reihäne MäcceAllygen
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gen. Reihäne MäcceAllygen
Das Meer war ruhig. Sanft plätscherten die Wellen gegen den Bug des Schiffes – einer Karavelle –, man hörte das Holz des Mastes in der Brise knarzen, die nur geruhsame Fortbewegung ermöglichte. Einige Möwen kreischten hoch oben am Himmel, ab und an schoss eine herab, versank kurz im Wasser, bevor sie mit einem kleinen Fisch im Schnabel wieder auftauchte.
Vorne am Bug standen Lucius und Ryan, beide auf die Reling gestützt, und schauten auf das Meer, welches die Strahlen der Sonne in einem tanzenden Glitzern zurückwarf, und darüber hinaus in Richtung de sich langsam aus der Ferne schälenden italienischen Halbinsel.

Ein ruhiges und friedliches Bild mit viel zu vielen Adjektiven.

Wie immer.

Und wie immer gibt es an dieser Stelle ein –

Dann…


Bääääääh!

Hat der schon wieder Hunger. Lucius, was für einen Nimmersatt hast du da auf die Welt losgelassen?

Ryan schüttelte den Kopf, schaute dabei weiter geradeaus.

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 Betreff des Beitrags: Re: Das Mittelmeer
BeitragVerfasst: Fr 24. Feb 2012, 20:47 
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Liebhaber der Gezeiten
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Liebhaber der Gezeiten
Ein resigniertes tiefes Ein- und Ausatmen von Seiten des Uhrmachers folgte.

Das hat er von mir.

antwortete er dann, ebenfalls ohne den Blick abzuwenden.

Mein Vater wurde nie müde, mir vorzuhalten, wie viel ich als Kleinkind doch gegessen hätte. Und wie durstig ich gewesen sei. Anscheinen hatten meine Eltern Befürchtungen, aus mir würde später mal ein Säufer werden.

Ein gewisses kleines Grinsen stahl sich auf Lucius' Gesicht.

Aber ich vermisse den atlantischen Wind. Bei dieser Geschwindigkeit kommen wir wahrscheinlich erst in der Nacht an...

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Carlo Darvinus, Naturforscher | Cristian, "Antiquitätenhändler" | Opa Hoppenstedt, selbiger


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 Betreff des Beitrags: Re: Das Mittelmeer
BeitragVerfasst: Fr 24. Feb 2012, 21:00 
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gen. Reihäne MäcceAllygen
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Schicht: Patrizio
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gen. Reihäne MäcceAllygen
Hm... Und heute?

Bei dem Stichwort "Säufer" kam Ryan gleich eine Erinnerung an seine eigene Kindheit. Damals, als er zum Whisky-Liebhaber wurde.

Selbstverständlich hat er erst mit 18 21 begonnen, das auch zu trinken. Ja, wie sich das gehört! Man folgte schließlich dem Beispiel seiner vorbildlichen Eltern. Oder zumindest dem des Vaters.


Ja - und? Haben wir wenigstens mehr Zeit, die Reise auf diesem wunderbaren Schiff zu genießen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Das Mittelmeer
BeitragVerfasst: Fr 24. Feb 2012, 21:10 
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Wetterfrosch im Einmachglas
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Wetterfrosch im Einmachglas
Eine starke Brise kommt auf. Zephyros, der nützliche Windgott, bläst in die Segel der Karavelle, bläht die Segel zu prachtvoller Größe auf. Der Westwind treibt das Schiff weiter nach Osten.

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"Es ist der gewöhnliche Fehler der Menschen, bei gutem Wetter nicht an Sturm zu denken."

Niccolò Machiavelli


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 Betreff des Beitrags: Re: Das Mittelmeer
BeitragVerfasst: Fr 24. Feb 2012, 21:19 
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Liebhaber der Gezeiten
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Schicht: Cittadino
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Liebhaber der Gezeiten
Heute? Heute bin ich Präzisionshandwerker, da kann ich mir das Trinken nicht leisten.

Die beiden drehten die Köpfe nun zum ersten Mal, grinsten sich an, bevor sie wieder nach vorn schauten. Immerhin waren nun deutlichere Konturen des Landes zu erkennen.

Und dann verstärkte sich sogar der Wind.


Ach schau an, das Wetter hier kommt teilweise wie gerufen. Und es hat einen neuen Avatar! So liebe ich das schon eher.

Das Holz des Mast knarrte deutlich vernehmbar unter dem plötzlichen Druck des Windes, welcher das Schiff durch die Wellen pflügen ließ, schneller nun gen Porto Vecchio, dem Ziel der Reise.

-> Ein Schwank aus der Jugend

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Carlo Darvinus, Naturforscher | Cristian, "Antiquitätenhändler" | Opa Hoppenstedt, selbiger


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 Betreff des Beitrags: Re: Das Mittelmeer
BeitragVerfasst: Sa 26. Jul 2014, 09:57 
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Palatinas einzig wahre Adresse für neuste Mode
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Schicht: Cittadina
Heimat: San Paolo
Haus: Scheiderei Pucci
Beruf: Schneiderin

Palatinas einzig wahre Adresse für neuste Mode
Langsam glitt die Marcella über das Meer. Es war fast Windstill. Der Sturm vom letzten Abend hatte sich gelegt. Elisabetha stand wieder an Deck des Schiffes und blickte in die Ferne. Weit konnte es jetzt nicht bis Porto Vecchio sein.

Was Emma wohl sagen wird?

Gedankenverloren streichelte Elisabetha Armani der auf ihrem Arm lag und dieses Art der Berührung genoss. Seid geraumer Zeit war nicht mehr er der alleinige Mittelpunkt von Elisabetha. Aber eigenartigerweise verspürte das Hermelinmännchen keine Eifersucht. Im Gegenteil.

Aus dem Korb der neben Elisabetha auf dem Boden stand drang ein leises schmatzen und ein Glucksen. Armani sprang von Elisabethas Arm und lief zum Korb. Er machte Männchen und schaute in den Korb.
Die Schneiderin bückte sich zu dem Korb runter und schaute lächelnd hinein.


Schon gut Armani, sie strich ihm beruhigend über den Kopf, es geht ihm gut. Er wird sicher gleich wieder einschlafen.

Eine ältere Dame betrat das Deck und nährte sich Elisabetha. Sie legte der Schneiderin den Arm um die Schulter. Auch sie warf ein Blick in den Korb und lächelte.

Alles in Ordnung meine Liebe?

Elisabetha nickte nur.

Kommt wieder mit mir unter Deck. Wir sind erst in ein paar Stunden in Porto Vecchio.

Ich würde lieber hier oben bleiben Signora Mission.

Davon sind wir auch nicht schneller im Hafen. Und nenne mich endlich Ottavia. Ich bin nicht mehr Deine Brotgeberin. Und nun kommt Ihr drei. Fanny wartet unten schon mit dem Tee.

Ottavia Mission nahm den Korb mit der leichten Fracht auf und schob Elisabetha Richtung Unterdeck. Armani lief voraus.

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Die Aufmachung, welch eine Wissenschaft!
Die Schönheit, welch eine Waffe!
Die Bescheidenheit, welch eine Eleganz!
Coco Chanel


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