Palatina sul aqua

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Sardische Strömung
BeitragVerfasst: So 22. Jul 2012, 22:09 
Allerdings hebt er an werde ich zu einem bestimmten Moment diesen Kasten zurückfordern. Er ist mir dann unverzüglich auszuhändigen.

rufte r ihr in Erinnerung, dass dies kein permanenter Zustand sein soll

Und glaubt mir, bis dahin habe ich keinen Grund, nach dem Ding wieder zu suchen. Ich habe dann Kopf und Rücken frei für andere Dinge.

Und bevor ich es vergesse...


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Sardische Strömung
BeitragVerfasst: So 22. Jul 2012, 22:27 
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Piratenleutnant
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Piratenleutnant
Ah, diese Bedingung hättet Ihr fast zu nennen vernachlässigt und ich mit meinem minderbemittelten Geiste hätte sie mir natürlich nicht zusammenreimen können...

sie blickt ihn mit hochgezogener Augenbraue an

Was, noch ein Hinweis? unterdrückt sie ein weiteres freches Schmunzeln nur halb

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Sardische Strömung
BeitragVerfasst: So 22. Jul 2012, 23:02 
Eben noch im Gehen begriffen, hält Hector ein. Er wendet sich zu Liana um, betrachtet sie für einen Augenblick. Das Obsidian in seinen Augen sticht in den hellblauen Wasserschimmer des Lapislazulis ihrer Seelenspiegel. Ehe sich Liana rühren kann, hat sich der Mann, der das Blut von Menschenmassen an den Fingern kleben hat, letztere auf ihre Schultern gedrückt. Die Weste hat sich an ihre Brust legt, in deren Innentaschen die Waffen ruhen, die einst Bastia, dann Europa in Schrecken versetzt hatten. Wenn Schrecken ein Gefühl, eine Aura, ein dunkler Schatten war, der einen umgab und fesselte, dann war dieser fort. Verflogen, entschwunden.

Er presst sie an seine Brust. Nur für Sekunden. Objektiv. Er hatte länger keine Menschen mehr so an sich selbst gelassen. Der Kontakt, die Berührung, war ihm zuerst fremd. Aber er hatte das tiefe Bedürfnis dazu verspürt. Seine Stimme klingt anders. Wie die Stimme eines völlig anderen Mannes. Jenes Schattens, der er nur noch war.

Nobel. Jung.


Ti ringrazio...

Bevor die Wärme ihres Körpers an seinen Stoff dringt, er die Augen wieder öffnet, die er dabei geschlossen hatte, lässt er ab. Für Sekunden kamen ihn Ideen an ein anderes Leben. Eines, in dem er vieles anders gestaltet hätte. Eines von Sicherheit und Vertrauen. Keine Waffen, sondern das ruhige Leben in Bastia... oder im Piemont... im Piemont, wo jetzt die angenehmste Jahreszeit an den Füßen des Gebirges hing, die Äpfel und Kirschen hingen...
Er hat wieder Distanz gewonnen, die Klingenstücke in der Hand, welche Liana ihm gebracht hatte. Ihre hellen Töne lassen keinen Zweifel offen, wofür er sich bedankt hat... offenbar.


Ich muss Shinta aufsuchen. Man sieht sich, Leutnant.

beendet er die Situation, öffnet die Türe, und geht zurück auf den Korridor


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Sardische Strömung
BeitragVerfasst: So 22. Jul 2012, 23:26 
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Piratenleutnant
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Piratenleutnant
Es war zu zusammenhanglos, als dass se es auch nur hätte erahnen können.
Es war zu plötzlich passiert, als dass sie Zeit gehabt hätte, zu überlegen, wie sie sich verhalten sollte.
sie war zu unvorbereitet gewesen, als dass sie Reflexartig hätte reagieren können und es dauerte zu kurz an, als dass sie einen Entschluss hätte fassen können.

Dennoch spürte sie in diesem kurzen Augenblick die tausendfachen winzigen Veränderungen Hectors, als würde ihr dieser kaum merkliche Kontakt irgend einen kurzen Einblick in seinen Geist liefern.
Das alles ging jedoch so schnell, dass Liana weder Zeit hatte, auch nur einen dieser Impulse herauszufiltern und genauer zu analysieren, noch sich auch nur eines dieser Details zu merken.
Es war einfach plötzlich da- wie eine Flut von Bildern bei einer Vision und brandete über sie hinweg. Vielleicht wäre sie ins Taumeln geraten, wäre sie nicht wie erstarrt gewesen.

Hectors Worte hallen in ihrem Kopf merkwürdig nach. Sie hört sie, nimmt sie jedoch kaum wahr.
Als der kurze Moment schließlich mit einem Reißen wie von Stoff zu enden scheint, kann sie nichts anderes tun, als dazustehen und auf den Boden zu sinken, wo sie sitzen bleibt, als Hector verschwunden ist.

Sie hält den seltsamen Kasten auf ihren Knien und fährt geistesabwesend mit ihren Fingern über die glatte Oberfläche.
Wieso konnte eine kurze Umarmung sie derartig aus ihrem alltäglichen Sein reißen?- fragt sich der eine Teil von ihr, während der Andere mit Gewissheit sagt, dass dies etwas völlig Fremdes war...


Weiter geht es, Tage später, in den Küstengewässern Sardiniens

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Sardische Strömung
BeitragVerfasst: Di 2. Apr 2013, 12:28 
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Die Karavelle Raffaeles mitsamt diesem und dem Foscari an Bord segelt auf der sardischen Störmung dahin, unfähig ihren Kurs groß zu ändern oder dagegen anzukämpfen. Was durchaus vorteilig ist, war doch bekannt, dass der Tortonese und die letzte Karte auf Sardinien sind, und diese Strömung sie direkt dorthin führen werden!

Duca, wir sind gut auf Kurs. Einen Tage schon auf See, im Laufe des nächsten Tages sollten wir die Nordküste Sardiniens erkennen können. Berichtet Capitano Grave.

Grazie. Habt ihr das gehört, Signor Foscari? Es scheint, dass wir bald ankommen würden. Jedenfalls, falls mein Kapitän sich nicht um Längen vertan hat.

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Raffaele di San Trovaso


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Sardische Strömung
BeitragVerfasst: Di 2. Apr 2013, 17:51 
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Mir bereitet eher Sorge, was uns auf Sardinien erwartet.

hat Cesare die Arme verschränkt, steht Richtung Bug, den Kopf aufrecht, den Wind um die Nase

Wenn Semifreddo vor Ort ist, dann ist höchste Eile angesagt. Ihr habt von ihm gehört? Er ist Commodore des Geschwaders "Serenissima" und gilt als einer der fähigsten Männer der Marine. Würde mich nicht wundern, wenn nur noch Kleinholz von unseren Piraten übrig ist, wenn wir dort auftauchen.

spricht er, sieht zu Raffaele

Ich kenne Tarquinio schon lange. Ein Nobile aus feinstem palatinischen Geschlecht. Er hat viele ehrenhafte und ruhmreiche Vorfahren, die sich selbtslos für das geopfert haben, woran sie glaubten. Und der Commodore Semifreddo glaubt an Gerechtigkeit. Nicht dass er selbst glaubt, diese zu sein; aber er hat das Bedürfnis, dort die Gerechtigkeit walten zu lassen, wo sie nicht zu finden ist.

Der Foscari tippelt auf der Reling

So war er schon immer. Und der Schlächter ist für ihn kein Rivale. Sondern ein Schaf, das zeitlebens ungeschoren davon gekommen ist.

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Cesare Foscari

Oberster Verwalter der Markthalle, Besitzer des Landgutes Sant' Ambrogio. Kaufmann, Ratsherr, Wein- und Kunstliebhaber.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Sardische Strömung
BeitragVerfasst: Di 2. Apr 2013, 18:03 
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Semifreddo, natürlich. Und wer hat noch nicht mindestens vom Flaggschiff der Republik, der Serenissima höchstpersönlich gehört? Ich sah sie einmal auf dem Meer unweit von Porto Vecchio ein Manöver ausführen. Majestätisch und beeindruckend.

Spricht Raffaele, sieht aufs offene Meer hinaus.

Ich kenne mich nicht sehr gut mit der palatinischen Marine aus, aber ist das Geschwader Serenissima nicht jenes, wo auch zwei Rahsegler mit nicht zu unterschätzender Bewaffnung segeln? Ist er etwas nachdenklicher, hört der Beschreibung des Commodore zu. Wenn das stimmte, was Cesare ihm da erzählt, dann würde der Semifreddo keinen Augenblick zögern, das Schiff der Piraten zu versenken. Und wenn er einen so großen Vorsprung hatte - wer wusste da noch, ob sie nicht bereits zu spät kamen?

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Raffaele di San Trovaso


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Sardische Strömung
BeitragVerfasst: Di 2. Apr 2013, 18:09 
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Soweit ich weiß, sogar drei. Zwei Schiffe der Aphrodite-Klasse, dazu ein größeres. Semifreddo war außerdem für seine ausgeklügelten Strategien bekannt, die vielleicht etwas länger dauerten, aber effektiver waren. Wisst Ihr, er ist ein Mann von Ehre. Wenn er vor die Wahl gestellt wird, ein schnelles, siegreiches Manöver mit Verlusten, oder ein langsames ohne Verluste durchzuführen, ist es immer die letztere Option, die er wählt. Manche haben ihn dafür schon kritisiert, da sie dachten, er nutze seine Chancen nicht.

Viel zu spät bemerkten dann eben diese Leute, dass sie den Semifreddo unterschätzt hatten.

führt er aus, sieht Raffaele dann interessiert an

Tatsächlich? Ihr habt die Serenissima in Aktion gesehen? Der Befehlshaber geht sehr sorgsam damit um. Viel zu vorsichtig, wie einige meinen.

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Cesare Foscari

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Sardische Strömung
BeitragVerfasst: Di 2. Apr 2013, 18:12 
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Ein intelligenter Mann. Ich schätze solche Taktiken. Viel zu viele Leben wurden bereits wegen hitzköpfiger Befehlshaber vergeudet, wo doch ein wenig warten und walten den Sieg viel ... konsequenter herbeiführen könnte. Sagte er anerkennend. Semifreddo schien ihm wie ein Mann von Ehre und Kalkül - sehr geschätzte Eigenschaften, die es sicher auch in der Politik weit bringen könnten.

Ich denke es war die Serenissima. Vielleicht war es auch nur ihr Schwesterschiff, das kleinere, wie hieß es gleich noch mal?

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Sardische Strömung
BeitragVerfasst: Di 2. Apr 2013, 18:25 
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Die Formosa?

rät Cesare, scheint dann eher skeptisch

Seit einigen Jahren ist sie zur Heimatflotte abgestellt. Eigentlich dürfte sie den Rio nicht verlassen.

Cesare hatte mit der Formosa ja bereits unangenehme Begegnungen gemacht, da man mit dieser einst Santa Domenica abgeriegelt hatte...

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Sardische Strömung
BeitragVerfasst: Di 2. Apr 2013, 18:28 
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Formosa, stimmt so hieß sie.

Ja? Dann war es ja vielleicht wirklich die Serenissima. Geht er nicht weiter auf das Thema ein.

Jedenfalls, Signor Foscari, wenn wir heute Nacht oder morgen ankommen sollten, wie habt ihr vor, die Karte zu erlangen? Wenn euer ... Schwager nicht mit euch reden will? Oder gar versuchen wird, uns umzubringen?

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Sardische Strömung
BeitragVerfasst: Di 2. Apr 2013, 18:40 
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Vortrefflich, dass Ihr mich auf diese Angelegenheit ansprecht, da ich gerade an dasselbe dachte, Duca.

gibt er dem letzten Wort einen Ton bei, der Raffaele gar nichts Gutes erahnen lassen dürfte. Es war dieser Klang, der einen daran erinnerte, dass man eine Aufgabe hatte, die kein anderer übernehmen woltle, und besonders nicht der Aussprechende, der sich rein prinzipiell davon ausnahm.

Daher werdet Ihr ja mit ihm reden.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Sardische Strömung
BeitragVerfasst: Di 2. Apr 2013, 19:52 
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Ich verstehe, Signor. Gibt er gelassen von sich.

Es gab einfach Momente, bei denen es nichts brachte, sich aufzuregen. Sie waren auf dem offenen Meer, bis der Tortonese in Sicht kam, würden noch Stunden vergehen. Dann vielleicht würde er sich Aufregung gestatten.

Und auch wenn schon, der Versuch war es wert. Wenn Cornelio ihn umbringen wollte, würde er ihn nicht aussprechen lassen. Wenn nicht, vielleicht hätte das Vorhaben dann Erfolg, im Moment konnte man sowieso nichts weiter tun als abzuwarten.


Und warum denkt ihr, dass er mir zuhören und nicht gleich in Stücke hacken wird?

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Sardische Strömung
BeitragVerfasst: Di 2. Apr 2013, 20:01 
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Oh, das kann ich nicht ausschließen. Aber ich glaube, dass die Wahrscheinlichkeit zumindest niederiger ausfiele als bei mir.

bemerkt Cesare ironisch, wird dann zuversichtlicher

Ich will nicht sagen, dass Tortonese sich geädnert hat. Aber er hat damals die Organisation verlassen, der er lange Zeit angehörte, während er diese Morde beging. Er hat seinen eigenen Leuten den Rücken zugewandt. Dass er seit einigen jahren mit anderen Leuten zusammensegelt, ohne mir bekannte Opfer, ist ein Indiz darauf, dass er nicht mehr der völlig gnadenlose Assasino von damals ist.

Nehmt Euch dennoch in Acht.

Daraufhin hebt der Foscari die Mundwinkel an

Außerdem... habt Ihr ein Angebot, das ihn interessieren dürfte.

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Cesare Foscari

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Sardische Strömung
BeitragVerfasst: Di 2. Apr 2013, 22:09 
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Das gibt mir etwas Hoffnung, noch etwas länger auf dieser Welt wandern zu dürfen. Und natürlich werde ich achtsam sein.

Raffaele wird hellhörig.

Ein Angebot? Wollt ihr mir näheres von diesem Angebot erzählen, dass ihn interessieren soll?

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Raffaele di San Trovaso


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Sardische Strömung
BeitragVerfasst: Di 2. Apr 2013, 22:13 
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Das ist doch offensichtlich: Tarquinio hat die Piraten in der Hand. Ein ganzes Geschwader gegen ein einzelnes Schiff, das ist unmöglich zu überleben.

fasst Cesare das zusammen, was er aus der Nachricht herauslesen konnte

Tortonese wird sich in der Zwickmühle sehen. Wir lassen Tarquinio indirekt für uns arbeiten. Denn während Ihr mit dem Assasino sprecht, werde ich mich mit Semifreddo beratschlagen...

lässt der Foscari offen

Ich bin mir selbst nicht so sicher, wie wir es anstellen. Aber als dritte Partei in einem Konflikt kann man immer die vorteilhafteste Wendung für sich herausschlagen. Es wäre gut, wenn wir während unserer Verhandlungen in Kontakt blieben - Ihr habt zwei Tauben an Bord?

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Cesare Foscari

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Sardische Strömung
BeitragVerfasst: Di 2. Apr 2013, 22:18 
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Ah, natürlich! Aber mir stellt sich die Frage, ob der Commodore mit euch verhandeln wird. Er schien mir eher wie ein Mann, der einmal einem Plan folgend, diesen auch durchsetzt, falls es die eigenen Berechnungen zulassen. Habt ihr diesbezüglich auch noch irgend welche, wie soll ich es sagen, Überraschungen? Fühlt er Cesare auf den Zahn.

Natürlich, ich habe sogar mehrere. Es wird also jedenfalls nicht daran scheitern, dass wir nicht kommunizieren konnten.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Sardische Strömung
BeitragVerfasst: Di 2. Apr 2013, 22:25 
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Duca, Ihr müsst mir jetzt genau zuhören, und vor allem, keinem gegenüber ein Wort darüber verlieren. Denn ohne List werden wir diesen Kampf nicht gewinnen.

deutet Cesare an, dass sie dieses Mal auch unorthodoxe Mittel anwenden müssen

Semifreddo und ich kennen uns lange. Sehr lange. Um genau zu sein: er war einer der Männer, mit denen ich einst zusammen durch die Welt zog. Wir haben den Schlächter vom ersten Tag an verfolgt. Indes ich jedoch... versuchte, die Sache ruhen zu lassen, hat er niemals aufgegeben. Deshalb gebe ich Euch Recht: ja, man wird ihn nicht umstimmen können. Denn selbst, wenn wir ihn dazu brächten, die Verfolgung der Piraten auszusetzen - er würde sein Gesicht in der Republik verlieren, und das kann ich als sein Freund nicht verantworten.

führt der Foscari aus, nimmt dann ein listiges Grinsen an

Allerdings ist Tarquinio zugleich ein so guter Freund von mir, dass wir einiges Vertrauen beim jeweils anderen genießen. Ich kann daher verhandeln; und zugleich müsst Ihr mit Tortonese verhandeln. Während ich Tarquinio anbiete, die Schlacht ohne Verluste und Verhandlung zu schlagen, werdet Ihr versuchen, die Piraten dazu zu bringen, dass sie glauben, wir könnten sie retten, wenn man uns dafür im Austausch die Karte gibt.

Es ist ein waghalsiges, riskantes Spiel. Und durchtrieben. Aber wir werden dem jeweils anderen geben, was er will, damit wir bekommen, was wir wollen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Sardische Strömung
BeitragVerfasst: Di 2. Apr 2013, 22:32 
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Durchaus ein gewiefter Plan, der von uns beiden einiges an Überzeugungsvermögen fordern wird, doch ich würde den Gedanken dann gerne zu Ende denken: Wenn Semifreddo glaubt, die Schlacht ohne Kampf gewinnen zu können und der Tortonese denkt, dass wir ihn zur Flucht verhelfen - oder wie auch immer ihr "Rettung" in diesem Falle definieren würdet, was passiert, nachdem ich die Karte an mich genommen habe? Es erscheint mir weder edel noch vernünftig dann loszurennen und den Tortonese seinem Schicksal zu überlassen.

Erklärt mir daher, was wir mit den Piraten tatsächlich anstellen werden, damit sowohl er als auch Tarquinio nichts von der List merken und wir mit der Karte davonkommen, und ich wiederhole, davonkommen! Gibt er zu Bedenken, zieht eine Augenbraue hoch, hat er doch selbst selten in solchen abenteuerlichen Situationen gesteckt. Er war viel eher in einem Feld bewandert Intrigen zu spinnen, wo es gemächlicher zuging und Flucht und dergleichen keine Rolle spielten.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Sardische Strömung
BeitragVerfasst: Di 2. Apr 2013, 22:41 
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Handelsherr
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Handelsherr
Auf ein Wort, Duca: glaubt Ihr, dass dieser Mann und sein Schicksal mir einen Pfifferling wert ist? Es geschähe ihm ganz Recht, wenn Semifreddo ihn trotz allem in die Kerker von Sant'Angelo wirft! Es wäre noch zu gut für ihn! Vernünftig ist das allemal, wenn Gerechtigkeit ein Teil der Vernunft ist.

wird Cesare ungehalten, dass man nur einen Gedanken daran verschwenden sollte, an Hectors weiteres Schicksal zu denken.

Ich stehe im Zweifelsfall auf der Seite Semifreddos, wenn es nötig ist. Und das solltet Ihr auch, wenn es so weit ist. Vielleicht können wir aushandeln, dass sie das Piratenschiff als Prise und den Kapitän als Gefangenen bekommen, während der Rest auf Sardinien ausgesetzt bleibt. Die Piraten sind mir gleich, der Republik nicht.

Wenn man mal von einer Ausnahme absah. Cesares Wesen änderte sich schlagartig, wenn der Assasino zum Gegenstand von Auseinandersetzungen wurde. Anscheinend kannte er da kein Erbarmen, war uneinsichtig und verlor selbst seinen Löwenedelmut. Man mochte nur erahnen, was noch alles geschehen war, dass er diesen Mann so verabscheute, dass er selbst ein Ehrenwort brechen würde.

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Cesare Foscari

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