Palatina sul aqua

Das RPG der Renaissance
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 Betreff des Beitrags: Re: Die Schemen
BeitragVerfasst: Fr 13. Aug 2010, 19:39 
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Ehrsamer Verwahrer Eures Geldbeutels
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Ehrsamer Verwahrer Eures Geldbeutels
Stefano und Adriano gingen mit hinter dem Rücken verschränkten Armen langsam durch die Schemen. Mittlerweile waren alle Wege wiede passierbar und die Straßen nur noch nass und nicht unter Wasser. Mittlerweile konnte man sich wieder fortbewegen, ohne Angst haben zu müssen, das ein Haus einstürzte. Auch wenn das nun nicht mehr sehr wahrscheinlich war. Die Häuser, die jetzt noch standen, stürzten sich in Form einer kruden Geometrie, die einen ejden Archtiekten zum Weinen gebracht hätten, gegenseitig ab. Nein, hier half nur noch Feuer. Aber selsbt das war unwahrscheinlich. Echte Schemenhäuser waren hässlich, billig und scheinbar kurz vorm Zusammenbruch. Doch sie hatten so viel erlebt, das einige unglaublich resistent geworden waren. Wie Schlingpflanzen.
Der junge Dieb hatte gerade von Daniele Oceanos Plan erzählt. Und wartete nun auf eine Antwort seines Oheims.


"Das ist kompletter Wahnsinn."

"Ja."

"Und du willst daran teilnehmen?"

"Ja."

Stille. Adriano blcikte zu Stefano mit seinem nicht verdeckten Auge.

"Du bist wahnsinnig."

"Gut möglich, aber Adriano, dies ist die Gelegenheit. Der Diebstahl des Jahres, ach was, des Jahrzehnts, wenn nicht sogar des Jahrhunderts. Ich hätte ausgesorgt."

"Und wärst bekannt wie ein bunter Hund, hättest Häscher im Nacken und das mit dem ausgesorgt, das ist ein Mythos. Bist alt genug das zu erfahren. Man hat nie ausgesorgt. Außer man zieht sich auf eine Insel zurück, hat keine Frau, keine Kinder. Dann ja, dann hat man ausgesorgt."

Erneutes Schweigen. Stefano überdachte die Worte des erfahrenen Diebes. Ja, wer hoch stieg, fiel tief und er hatte viele unter sich, die höher sein wollten als er. Es wäre danach nicht einfacher, sondern wahrscheinlich schwerer. Er durfte sich nichts vormachen. Es war sicherlich hochriskant. Egal, wie selbstsicher und charismatisch Ocenao wirkte. Aber allein der Gedanke, diesen Diebstahl erfolgreich durchzuziehen, ließ eine Gänsehaut entstehen. Dieses Mal blcikte der junge Dieb zum anderen.

"Du hast selber geheiratet, zehn noch lebende Kinder und mindestens acht Enkel."

"Neun. Sergio hat gestern eine Taube aus Mailand kommen lassen."

"Herzlichen Glückwunsch."

"Du solltest auch endlich heiraten. Sagt Isa."

"Das sagt Isabella seit ich mein 17. Lebensjahr erreicht habe und mich als euren elften Sohn ansieht."

"Stimmt."

Schweigen. Beide Männer schritten über ein breites Stück Holz, das früher als Tür gedient hatte und nun zu einer Brücke über einen Kanal geworden war. ja, in den Schemen hatte jeder Aufstiegsmöglichkeiten. Selbst Türen. Gesetzt dem Fall, das diese Brücke es als Aufwertung zu ihrem früheren Türendasein empfand. Beide waren in ihren Gedanken woanders, bis Adriano das Gespräch wieder eröffnete.

"Du bist dir ganz sicher damit?"

"So sicher wie die Sonne strahlt."

"Hmmpf. Na gut. Aber nur unter einer Bedingung."

"Ja?"

"Ich mache mit. jemand muss auf die kleinen Lupino doch aufpassen."

"Vergiss es. Das wird Isabella nie zulassen. Und nenn mich nicht Lupino."

"Sie muss es nicht erfahren."

"Sie wird es erfahren, das weißt du. Sie ist eine Frau."

"Stimmt."

"Freut mich, dich an Bord zu haben."

"Man stirbt nur einmal. Mit ein wneig Glück, bevor Isa das mitbekommt."

"Stimmt."

Stefano war durchaus zufrieden. Adriano hatte Berufserfahrung. Vielfältige Erfahrung. Das war gut. Wenn man Adriano auf der Seite hatte, dann konnte nur noch der Schattenmeister etwas einwenden.

Der Weise wurde rekrutiert, weiter geht es mit den Schotten

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Mit Blut und Eisen habe ich diese Posts geschrieben und sollen lustige Post sein, so wollen wir sie lieber machen als sie erleiden.

Ich selber unter Inspiration und Mitwirkung eines großen Preußen


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Schemen
BeitragVerfasst: Sa 14. Aug 2010, 17:53 
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Ehrsamer Verwahrer Eures Geldbeutels
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Ehrsamer Verwahrer Eures Geldbeutels
In Palatina gab es so manchen Mann, der sich auf Schwarzpulver und seine Anwendugnsweisen verstand. Die meisten entweder in der Armee zu finden oder in Form von verrückten Erfindern oder einigen Attentätern, die jedoch auf Weisung ihrer Gilde nie innerhalb Palatinas zu Werke gingen. Alles Männer, die wussten wie man noch das größte Gebäude in die Luft jagte. Und auch eingie Diebe waren auf den Geschamck gekommen, wenn sie die ersten Versuche überstanden.
Wenn man jedoch keine Gebäude einreißen wollt, sondern nur ein kleines Loch erschaffen oder eine Tür mit eienm Knall öffnen wollte, dann gab es in dieser Stadt wohl nur zwei Spezialisten, die sich auf diese Tätigkeit verstanden. Die beiden Gebrüder James "der Laute" und James "der Leise" MacFauwkes. Beide waren Gebrüder, "Der Leise" der ältere von beiden und lebten in Palatina seit über 6 Jahren und waren mittlerweile angesehene Mitglieder der Diebesgilde, da es bisher noch kein Schloss gegeben hatte, das ihnen widerstand. Wenn "Der Leise", gab man ihm zwei Drähte in die Hand, war keine Tür im Umkreis mehr sicher, versagte, machte es kurz "Zisch" dann gedämpft "Rums" und der "Der Laute" hatte zugeschlagen, ohne das mehr als das Schloss zerstört war, manchmal die ganze Tür.

Ihr Haus in den Schmen, das zu den Besseren gehörte, war aus Stein und neu und sah deswegen auch weniger mitgenommen aus, als die anderen Häuser. Wer so nützlich war wie die Gebrüder MacFauwkes konnte sich so etwas leisten. Wer dann noch freiwllig das angebliche Schwarzpulverlager der Diebesgilde unterhielt

-selbstverständlich ein böswilliges Gerücht, denn was sollen Diebe mit Schwarzpulver, was sind das überhaupt für Vorwürfe? Es gibt kein Schwarzpulverlager der Diebesgilde. Fast so töricht wie die Geschichte des Waffenlagers der Diebesgilde in den Schmenen. Woher soll man die überhaupt herholen. Gut, eventuell ab und an mal auf der Festung vorbeischauen oder so, aber ansonsten gibts ja nichts. Und was soll man damit tun? Paatina erobern und zu einer Diebeshochurg umwandeln? Lächerlich.-
und über die besten und sichersten Schlösser verfügte, der war sogar vor Einbrüchen sicher. -Wegen der Schlösser. Es gibt kein Schwarzpulverlager aus ihrem eigenen und das ist ganz klein.-

Adriano klopfte kurz an, als eine laute Stimme bereits hinter der Tür erklang und man die dicke Eichentür öffnete und der Geruch von Schwarpulver und Schmieröl einem entgegenstieg wie eine Wolke. Ein muskulöser, breit gebauter Mann mit dichtem, kurzen dunkelbraunem Haar und länglichem Bart und hellen braunen Augen in brauner Lederhose und mit weißer Schürze stand vor ihnen, auf seinem freundlichen Gesicht ein breites Lächeln. Im nächsten Moment wurde Adriano herzlichst umarmt.

"Buon giorno, Adriano, du alter Gauner. Was führt dich hierher? Und du hast Stefano mitgebracht. Schön dich wieder zu sehen, Lupino."

"Lupini."

"Buon giorni, James. Freut mich zu sehen, das du das Erdbeben gut überstanden hast."

"Ha, unser Haus hält halt mehr aus als die ganzen Holzbauten hier. Braucht schon mehr als ein wenig Schütteln und Wasser. Kommt nur rein. Setzt euch an den Tisch, James kommt auch gleich."


"Danke."


Die beiden Diebe folgten dem Schotten in das Haus, wo sie in ein größeres Zimmer hereintratern, das mit einem Kamin, einem größeren Tisch, sowie einem Bild mit einer bergigen, zerklüftenen, aber malerischen Landschaft ansonsten leer war. Ein leerer Brotkorb stand auf dem Tisch. Eine Tür führte in die Küche, eine Treppe ins Obergeschoss, wo die Brüder schliefen, eine Treppe in den Keller, wo sie experimentierten. -und kein Schwarzpulverlager für die Gilde führen.-
bevor die beiden Neuankömmligne sich setzten konnten, kam ebreits der zweite James hinauf. Im Vergleich zu seinem Bruder war weniger muskulös und sein Bart sah stets leicht angesengt aus. Doch ansonsten war kaum ein Unterschied zwischen den beiden zu sehen. In der folgenden Begrüßung konnte sich auch Curiso der herzhaften, aber schwitzigen Umarmung nicht entziehen, dann setzte man sich an den Tisch.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Schemen
BeitragVerfasst: Sa 14. Aug 2010, 21:41 
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Ehrsamer Verwahrer Eures Geldbeutels
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Schicht: Cittadino
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Das Gespräch verlief größenteils auf Schottisch-Gälisch, da es weiterhin auch größenteils zwischen den Gebrüdern MacFauwkes geführt wurde, nachdem Stefano berichtet hatte. Adriano hatte noch gar nichts gesagt und das verwunderte der jüngeren Dieb. Warum sagte sein Oheim nichts? War er nicht auch mit seiner Idee einverstanden? Er hatte bisher nur die Frage des leisen James beantwortet, ob er mitmachte. Ansonsten hatte Stefano alles, was zugegebenermaßen nicht viel war, schildern müssen. Dann schwiegen beide Brüder, der laute James nickte und sein Bruder wandte sich Curioso zu.

"Lupini. Du sagts also, das du dich von der Torheit anstecken liest die Bank der Garibaldis auszurauben zu einem Zeitpunkt wo selbst die Stadtwache aufmerksam ist, mit einem neuen, kompetenten Kommandanten, und zwar wegen eines charismatischen Fremden, der dir nur sagte, wo er ist, aber nicht Einzelheiten seiens Plans?"

Stefano seufzte.

"Ja, das stimmt. Wenn man es negativ sieht. Aber ihr müsst ja gar nicht fest zusagen. Kommt einfach mit und hört ihn an."

"Damit er uns auch überredet?"

"Ay."

"Nein, so meinte ich das nicht."

Stefano sah die beiden Schotten bereits nicht mehr im Boot, als Adriano sich nur ein klein wneig bewegte und etwas sprach.

"Nun, ich gebe zu, es ist eine Torheit. Aber seit wann ziehen sich Schotten von einer Torheit zurück, wenn diese Torheit Ruhm und Ehre und Gold bringt?"

"Also, das..."

"Ihr beiden seit mit die größten Einbruchsexperten Palatinas, wenn nicht sogar bis nach Venedig. Und ihr zieht vor einer Bank die Schwänze ein?"

"Das kannst du jetzt nicht so..."

"Seid ihr Engländer?"

Ab dem Moment herrschte Stille. Ein gefährliche Stille. Stefano musterte Adriano und die beiden Brüder, die giftig wiederum den Zunftsekretär msuterten. Eine geladene Stille. Dann schlug plötzlich der lauter James auf den Tisch, das der Korb wackelte.

"Du nennst uns Engländer? Ha, wir werden es dir zeigen, warum man in den Highlands mit erhobenem Hautes den Namen MacFauwkes trägt. Wir werden erscheinen und diese Bank ausrauben. Jawohl!"


"Ay!"

Nachdem sie noch auf die Gesundheit mit den Schotten scheinbar eine ganze Karaffe ihres viel zu starken selsbtgebrannten Whiskeys trinken mussten und sich dann verabschiedet hatten, gingen die beiden Diebe gemeinsam die Straßen entlang.

"Bei Gott, dieses Gesöff ist ja grauenhaft."

"Ja, fast so schlimm wie ein Grappa im Stör."

"Wie können die beide das nur so locker wegtrinken?"

"Sie sollen auch mal eine Flasche Grappa einfach weggetrunken haben."

"Wahnsinnige."

"Ja, ideale Kandidaten für diesen Raub."

"Danke."

"Ach, das war nichts. Man muss nur lernen wie man die Schwachstellen bei anderne Leuten ausnutzt. Bei ihnen ist es ihr Stolz. Ihre Herkunft. Und Engländer. Aber nicht schlecht geschlagen, Junge, nicht schlecht geschlagen."

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Schemen
BeitragVerfasst: So 22. Aug 2010, 00:25 
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Handelsherr
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Handelsherr
Die Schemen.

In seiner grauen Gewandung durchstreift der Foscari dieses verruchteste aller Viertel Palatinas, die eine Hand stets am Griff seines Familienschwertes. Seine Augen sind niemals still oder verharren auf einr Stelle, wandern immer zu offenen Einmündungen, Straßen, und zu dunklen Schatten, in denen sich jemand aufhalten könnte.

Er musste weiter, tief hinein in die Schemen. Das Haus "Am Eck" lag noch einiges an Fußweg entfernt, und wenn die Wegelegarer hier ebenso gut den Duft von Geld vernehmen konnten wie er, so mussten sie bald seine Witterung aufnehmen können.

Diebe und Händler hatten dieselben Eigenschaften...


Das Haus am Eck

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Cesare Foscari

Oberster Verwalter der Markthalle, Besitzer des Landgutes Sant' Ambrogio. Kaufmann, Ratsherr, Wein- und Kunstliebhaber.

Das Decamerone en miniature: Die Euganeischen Anekdoten.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Gassen der Schemen
BeitragVerfasst: Sa 28. Aug 2010, 10:23 
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Wetterfrosch im Einmachglas
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Wetterfrosch im Einmachglas
Wie für solche Anlässe geeignet, beginnt es sich über den Schemen zuzuziehen. Ein dunkles Wolkenmeer legt diese Contrade in noch mehr Dunkelheit - worauf es anfängt zu regnen.

Es wird feuchter, und die ungepflasterten Straßen werden matschig.

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"Es ist der gewöhnliche Fehler der Menschen, bei gutem Wetter nicht an Sturm zu denken."

Niccolò Machiavelli


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Gassen der Schemen
BeitragVerfasst: Sa 28. Aug 2010, 10:34 
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Handelsherr
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Schicht: Patrizio
Heimat: Città Antica
Haus: Markthalle/Ca' Foscari
Beruf: Kaufmann

Handelsherr
Die Gestalt im Kapuzenmantel wandert über die südlichen Inselstraßen. Das Wetter wird ungemein klischeehaft für so eine Situation. Die Person setzt ihren Weg fort, während die Kleidung nasser wird, stellt sich unter die wackligen Vorsprünge mancher Bauten, Vordächer und Erker. Sie wandert dort weiter, blickt auf die in kleinen Wasserfällen vor ihr herunterpreschenden Schübe, hört Plitschen und Platschen, sieht wie die Brühe an den Wegrändern in Strömen gen der Kanäle zieht.

Der Kapuzenträger verharrt an einer Stelle, als dort eine große Pfütze den Weg versperrt, die Straße an einer Stelle überschwemmt hat. Vor einem vernagelten und verrammelten Laden, dessen Verkaufsschild im Dreck liegt, bleibt er stehen, verschränkt die Arme, wartet.

Eine zwielichtige Gestalt in buckligem Gang nähert sich ihm von der Seite, geht wankenden Schrittes zu ihm


Kaffebohnen... beste Ware...

wispert sie mit fiesem Unterton.
Der Fremde regt sich nicht


Mit Zucker und Pfeffer intus. Ein Tripp... für nur 3 Dukaten.

Der Kapuzenträger wendet sich zu ihm um, spricht ruhig, wie feststellend - und macht eine Bewegung mit der Hand vor dem Gesicht des Drogenverkäufers

Du willst mir keine Kaffebohnen verkaufen.

Ich will Euch keine Kaffebohnen verkaufen... spricht er zweifelnd

Du willst jetzt nach Hause gehen und dein Leben überdenken. fährt der Fremde fort, bleibt in derselben Tonlage, macht immer noch die Handbewegung.

Ich will jetzt nach Hause gehen und mein Leben überdenken...
spricht der Dealer leicht verwirrt, trottet davon.

Der Wanderer indes wartet unter dem Vordach, schaut nach einem anderen Weg.


Treffen mit Asdrubale

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Cesare Foscari

Oberster Verwalter der Markthalle, Besitzer des Landgutes Sant' Ambrogio. Kaufmann, Ratsherr, Wein- und Kunstliebhaber.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Gassen der Schemen
BeitragVerfasst: Sa 28. Aug 2010, 16:11 
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Verführt nur erfolgreiche Männer
Victor wird speiübel als er die Schemen betritt. Der Geruch und das blubbern des Wasser tun das übrige.

Ich sagte doch Sankt Peter wird Dir wie das Paradies vorkommen.

Wo willst Du hin?

Patschenden Schrittes eilt Isabella weiter. Ihr Begleiter hat keine andere Wahl als ihr zu folgen.


Auf der Klemensbrücke

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Eine verheiratete Frau greift nach ihrem Kind, eine unverheiratete Frau nach ihrer Schmuckschatulle.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Gassen der Schemen
BeitragVerfasst: So 29. Aug 2010, 11:40 
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Handelsherr
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Haus: Markthalle/Ca' Foscari
Beruf: Kaufmann

Handelsherr
Zwei Personen in langen Kapuzenmänteln brauner Farbe streifen über die matschigen Straßen. Es regnet noch immer, Donner grollt in der Ferne.

Sie blicken sich um, haben die eine Hand jeweils am Griff ihres Schwertes, um irgendwelchen Gesindel im Voraus anzudeuten, dass sie hier sicherlich nicht als Opfer unterwegs sind.


Getrennte Wege

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Cesare Foscari

Oberster Verwalter der Markthalle, Besitzer des Landgutes Sant' Ambrogio. Kaufmann, Ratsherr, Wein- und Kunstliebhaber.

Das Decamerone en miniature: Die Euganeischen Anekdoten.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Gassen der Schemen
BeitragVerfasst: Di 27. Sep 2011, 15:46 
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Verführt nur erfolgreiche Männer
Und wieder liefen Isabella und Susanna die moddigen Gassen entlang. Hier und da lief ihnen eine Ratte, nicht nur auf vier Beinen, über den Weg.
Plötzlich stoppte Isabella. Susana prallte, wieder, in sie rein.
Was ist?

Isabella nickte mit dem Kopf in Richtung eines schlech bleuchteten Hauses. Susanna kniff die Augen zusammen und öffnete sie wieder. Mein Gott. Wer lebt denn dort? Ist es das was ich glaube?

Isabella nickte mit dem Kopf. Sie zog ihren Umhang enger. Wer hier angekommen ist, der ist wirklich ganz unten angekommen. Danach kann nur noch die Höhle kommen.

Isabella holte tief Luft und setzte sich dann wieder in Bewegung.

Im Armenhaus

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Gassen der Schemen
BeitragVerfasst: Mi 28. Sep 2011, 19:01 
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Es war kein leichtes Unterfangen Emilia aus den Schemen raus zubringen. Da die Frau weggetreten war und auch keine Gondel in Sicht war mussten sie den Weg zu Fuß zurück legen. Mit einem Gepäckstück wie Emilia gar nicht so einfach.
Immer wieder schaute sich Susanna um. Ganz wohl war ihr nicht bei dem was hier gerade passierte.


Hör auf Dich umzuschauen, fauchte Isabella. Hier wird Dich nicht niemand beobachten. Und selbst wenn schert es niemand ob Du jemanden gerade ausraubst oder umbringst. Wir sind hier in den Schemen.

Die Brücke

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Gassen der Schemen
BeitragVerfasst: Mi 5. Okt 2011, 18:08 
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Auch in Schemen war man patriotisch gestimmt. Und tat dies dieses Jahr durch ein besonderes Kunstwerk kund. Alle Wände von Häusern und anderen Schemengebäuden, die am Rand der Schemen lag und die man von außerhalb dieser Contrade sehen konnte, waren abwechselnd mit einem dunklen Blau und einem hellen Weiß bemalt wurden, auch wenn es hier und da eher aussah, als ob man einfach die Farbe über die Wand gekippt hatte, und hier und da hatten sich sogar die etwas künstlerisch begabten Bewohner sich daran versucht Abbilder des heiligen Petri wie auf den Flaggen auf das Blau zu malen. Ab und zu konnte man es sogar ohne hilfreiche Beratung durch Einwohner erkennen.

Dies hatte natürlich keineswegs mit dem kürzlich fehlgeschlagenen Raub in einem Lager in San Paolo zu tun, wo man statt teuren Teppichen Farbe und Malzeug erbeutet hatte. Und weswegen die Wache Proben hatten entfernen lassen, gar nicht so schwer, da die Wände nicht unbedingt stabil waren und ein Loch mehr oder weniger nicht auffielen, bisher jedoch noch niemand überführt.

Allgemein wurde es jedoch als eine Verbesserung des Stadtbildes angesehen, da die Schemen nun fats schon bewohnbar wirkten.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Gassen der Schemen
BeitragVerfasst: So 11. Mär 2012, 22:22 
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Handelsherr
Der Foscari wandert, einen Kapuzenmantel übergestülpt, um nicht als reicher Patrizier erkannt zu werden, durch die Contrade. Eine quiekende Ratte sieht ihm nach, als er an einigen Bruchbuden vorbeigeht, kann einer Pfütze noch ebenso ausweichen.
Was dachten sich die beiden eigentlich? Das hatte sie nichts zu interessieren. Was damals geschehen war eine Angelegenheit zwischen Tortonese und ihm. Was Prestobiscotto wohl Delia erzählt hatte - unerhört! Das waren Privatangelegenheiten, da hatte niemand seine Nase...


Folgt mir nicht. Ich kann Verfolgungen nicht ausstehen.

Cesare hat eingehalten, bleibt stehen. Die Gestalt, die ihn seit der letzten Kurve nachstellte, war ihm nicht entgangen.

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Du willst mir keine Kaffebohnen verkaufen.

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Du willst jetzt nach Hause gehen und dein Leben überdenken. fährt der Foscari fort, bleibt in derselben Tonlage, macht immer noch die Handbewegung.

Ich will jetzt nach Hause gehen und mein Leben überdenken...
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Cesare nickt, als er den Kaffebohnenhändler davonwanken sieht, wird nachdenklich.


Moment mal...? :orso:

Zur Klemensbrücke

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Cesare Foscari

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Gassen der Schemen
BeitragVerfasst: Fr 16. Mär 2012, 22:47 
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Verführt nur erfolgreiche Männer
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Verführt nur erfolgreiche Männer
Zwei dunkle Gestalten huschten durch die Straßen. Ein paar zwiespältig Gestalten liefen an ihnen vorbei. Ein paar Ratten, nicht nur auf vier Beinen, waren auch dabei.
Das leise blubbernde des Brackwasser und Hustengeräusche machten die Gegend auch nicht einladender.


Was willst Du eigentlich hier, zischte Emilia unter ihrer Kapuze hervor.

Wir sind hier verabredet.

Mit wem und was wollen wir von den Leuten?

Ein paar Leuten aus dem Elend helfen. Und jetzt halt den Mund! Wir sind gleich da.


Leg dich niemals mit Isabella an

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Gassen der Schemen
BeitragVerfasst: Di 23. Dez 2014, 22:17 
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Linguinischer Suppenpapagei
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Schicht: Cittadino
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Linguinischer Suppenpapagei
Ein pittoreskes, einsturz gefährdetes Haus grollt gemütlich vor sich hin, als Ritas Schuhe durch die von Unrat gesäumten Straßen trippelt.

Ah, dieser typische Geruch von Eingeweiden, Körpersäften und altem Fisch mit ranzigem Öl.

spricht sie schon, kaum, dass sie die Grenzbrücke überquert haben. Die Straße ist dunkel, kaum einsichtig, und verliert sich zwischen hochen Bruchbuden und Mietskasernentürmen im Zickzack.

Dazu diese Stille, wie vor einem gefährlichen Raubüberfall. Tja, alles beim alten.

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Ich kleb dich zu von oben bis unten. Mit meinem Geld. Ich kauf dich einfach. Ich kauf deine Villa, stell noch einen Ferrari davor. Ich SQUARK dich sowas von zu mit meinem Geld, dass du keine ruhige Minute mehr hast.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Gassen der Schemen
BeitragVerfasst: Di 23. Dez 2014, 23:38 
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Mönch und Bierkutscher
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Schicht: Popolo
Heimat: San Pietro

Mönch und Bierkutscher
Gotthart schaut nach links, schaut nach rechts, schüttelt den Kopf und geht weiter.

Warum muss Armut immer mit Unrat verbunden sein? Die Leute lassen ihre eigenen Kinder durch Scherben und Scheiße rennen und dann werden diese krank und kosten noch mehr, da sie nicht arbeiten können.

Schön dumm für einen, der faul auf einer Bank liegen will und darauf wartet, dass die Bälger geklautes Essen anschleppen.

Die sollten die Straße fegen, während die Kinder klauen gehen, dann sieht es einladender aus und es kommen auch Tyristen her, welche man bestehlen kann.
Zu dumm zum arm sein, sage ich nur.

Er folgt Rita immer tiefer in diese gruselige Gegend.

Ich hoffe sie sind fähig einen fachgerechten Überfall zu begehen, nicht dass ich das auch noch erklären muss!

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Habe immer ein Lächeln auf den Lippen, denn du kannst sie ohnehin nicht alle umbringen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Gassen der Schemen
BeitragVerfasst: Mi 24. Dez 2014, 00:58 
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Linguinischer Suppenpapagei
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Schicht: Cittadino
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Haus: Vitellis letzter Ritt
Beruf: Wirt

Linguinischer Suppenpapagei
Vermutlich, weil die Leute arbeiten, und anderes zu tun haben, als sich um Hygiene zu kümmern. Nicht jeder beherzigt diese langfristigen Überlegungen wie Ihr es tut, Signore. Ein Teufelskreis. Doch ich bin der Überzeugung, irgendwann werden sich die revolutionären Kräfte mit jenen der glühenden Revolution von Mortadella zusammenzuschließen, damit Lehrlinge ihre Meister, und Bauern ihre Grundbesitzer vom Sockel stoßen, um gemeinnützige Kombinate zum Wohle der glorreichen Kuhmelker und Wurstfachleute zu gründen.

spricht Rita im Brustton der Überzeugung, und zückt ein rotes, kleines Büchlein. Sie reicht es Gotthart an.

Steht alles hier drin. So wie die Nichtexistenz Europas, von dem all die Diplomaten und "Eliten" schwafeln.

Der Buchtitel glänzt in gelber Farbe auf Metzgerrot dem Dunkelheimer entgegen: "Berto Notti: Die Ochsenreiter Tagebücher". Darunter das Zeichen der Bewegung: Sichel mit Mortadella.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Gassen der Schemen
BeitragVerfasst: Mi 24. Dez 2014, 09:07 
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Mönch und Bierkutscher
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Schicht: Popolo
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Mönch und Bierkutscher
Er guckt nur kurz drauf, hebt eine Augenbraue und grinst.

"Berto Notti: Die Ochsenreiter Tagebücher", das ist vielleicht zum ganz kleinen Teil auch ein Werk der dunkelheimer Bruderschaft, werte Rita.

Wir haben zur meiner damaligen Zeit eine gute Beziehung zu der Druckerei Eisele gehabt, welche dies Büchlein im Original druckte und auch in Auriana vertrieb.

Es fand reißenden Absatz vor allem die Kariben kauften und lasen dieses Buch.

Sie lasen es besonders gern bei Sören Sörensen laut vor, weil es dort vor Leuten wimmelte welche diese Überzeugung teilten. Sören glaubte, da er nicht lesen konnte, es wäre die Bibel und verteilte es teils kostenlos an besonders eifrige Freier und Sünder um deren Seelen zu retten.

Die noch jungen Nonwahbenn und Bottazzi, welche später die wichtigsten Vertreter der Karibenbewegung waren saßen auch gern einmal bei Sören herum und spendeten dann diese "Bibeln" an Sören und lernten den misstrauisch werdenden Abt der Dunkelheimer kennen, meinen Vorgänger, sie überzeugten auch ihn.

Es gab wegen eben diesem Abt später sogar eine Dunkelheimer Sonderausgabe. Er verfasste einiges welches er als Anhang dem Buch hinzufügte. Dadurch dass der Abt mit mir als Lehrling sprach sind auch Passagen von mir mit drin.

Es ging um die kostenlose Ausbildung der armen und schwachen und die Erfolge der Dunkelheimer eben auch meiner Erfolge.

Eisele trennte die Anmerkungen durch ein kleines rotes Deckblatt. Und sagte leider nur den Druck von drei Büchlein zu, da sie die Einverständnis Nottis wollte.


Eines bekam Nonwahbenn, das zweite Bottazzi um deren Kritik zu hören.

Das dritte Buch sollte direkt zu Berto Notti geschickt werden um dessen Einverständnis zu erhalten.
Darum wollte sich ein gewisser "Bacardi" kümmern. Notti antwortete nie, vermutlich deswegen weil er bereits verstorben war.

Nonwahbenn verbrannte seine Ausgabe und Bottazzi behielt sie, sein Buch liegt in der Bibliothek zu Auriana angekettet vor und darf nur unter Aufsicht gelesen werden und es fehlen Seiten.

Das dritte, hoffentlich vollständige Buch ist spurlos verschwunden, vermutlich hier in Palatina und extrem wertvoll. Es enthält unter anderem den Brief Bottazzis an Berto Notti.

Einen Brief an einen Toten. Glaubt mir derjenige der diesen Brief findet...

Er deutet stumm an dass diese Person wohl großer Reichtum erwarte.

Ich bin mir ziemlich sicher dass das was im Büchlein steht irgendwann losgeht, aber nicht solange Palatina eine Republik ist.

Wir sollten unsere Möglichkeiten nutzen vernünftige Personen zu wählen und in Sachen Meister. Wenn wir alle Meister stürzen übernehmen unausgebildete Dumme die Macht.

Dies alles hatten wir scheinbar schon, es gibt schließlich kaum Literatur welche direkt nach dem Verschwinden Westroms verfasst wurde.

Keiner kennt die Ursache, ich vermute aber dass es an Umstürzen, Revolten Kriegen und letztlich der Pest lag.

Die einzige Methode um hier weiter zu kommen, ist es Meister zu finden, welche neben der etablierten Gesellschaft ausbilden und ihr Lehrvolk bezahlen UND man muss helfen alle Kunden zu überzeugen dabei mehr Geld ausgeben um die Zukunft zu verbessern.

GEIZ regiert die Welt.

Sie machen einen Bogen um eine auf der Straße liegende Leiche. Gotthart guckt kurz drauf und geht dann weiter.

Kenne ich nicht.
Hmm abgestochen, sollte man mal wegräumen sonst schleppen die Hunde die Reste in die gute Stube und es müffelt.

Kurz darauf kehrt er zum Thema zurück.

Wie ich sagte, GEIZ.

Daher bilden wir Leute aus und finanzieren das durch Bierverkauf. Seht mal zu dass Bacardi ein wenig großzügiger wird, oder dass ihr mehr verkauft!

Das hilft auch euren Freunden!

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Gassen der Schemen
BeitragVerfasst: Fr 26. Dez 2014, 12:24 
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Linguinischer Suppenpapagei
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Linguinischer Suppenpapagei
Aber da seht Ihr ja, dass die große Revolution, wie sie in der Revolutionären Volksrepublik der Acker- und Viehbauern von Mortadella begonnen hat, bereits überall beginnt Fuß zu fassen, um die Burschwasie von ihren Thronen und Meisterstühlen zu stürzen! Diese kann aber nur ganz und vollkommen statfinden, wenn auch die Lehrlinge an den Produktionsprozessen beteiligt werden, jeder gemeinsam im Kollektiv! Alles andere wäre subversiv und widerspräche den Urgedanken des großen Vorsitzenden Notti.

wedelt sie nochmals mit dem Büchlein rum, steckt es wieder ein

Ich bin mir nicht sicher, was Bacardi angestellt hat, aber im Zweifelsfall hat er noch ein paar seiner eigenen ideen angefügt.

Als man die Leiche umrundet hat, meint sie:

Aber das ist ja das Problem: die reaktionären Kräfte der Jesuiten haben bereits Schemenbewohner unter ihre Fittiche genommen und an ihrer Schule ausgebildet, die Dominikaner kümmern sich um die Armen und Obdachlosen, die Malteser um die Kranken. Dazu gibt es die Zünfte. Allein die Diebeszünfte sind eine solche Stütze des Sozialsystems, dass hier keine Revolution geschehen wird.

gibt sie etwas enttäuscht von sich, dass die katholische Soziallehre das Gelingen flacistischer Machtübernahme maßgeblich erschwert

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Gassen der Schemen
BeitragVerfasst: Fr 26. Dez 2014, 15:03 
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Mönch und Bierkutscher
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Mönch und Bierkutscher
Die Kirche hat sich da rauszuhalten! Der Glaube ist und bleibt einer jeden Person privateste Angelegenheit.

Und wenns um diese Spinner in dieser Scheinrepublik dieses Mortadella geht da sträubt sich mir alles!

Eine solche schmieren- Revolution bei der die einen enteignet werden und die anderen dann daraus Nutzen ziehen beinhaltet den Keim für weitere Streitereien und es sorgt dafür, dass die derzeitige interlektuelle Elite abwandert.

Ich könnte kotzen wenn ich davon höre! Ich kann garnicht soviel fressen wie ich kotzen möchte!

Gerade die Reichen bringen die größten Denker hervor und wenn diese dann auswandern, weil wir ihnen die Lebensgrundlage entziehen, dann kann es sein, dass sie irgendwann mit Kanonen zurück kommen.

Denn sie haben auch noch Beziehungen nach ganz oben.

Obendrein ging man selbst gegen diejenigen vor, die eigentlich großzügiger waren und anderen halfen.

Irgendwann läuft das Fass über und diese Republik verschwindet wieder und das mit Mord und Totschlag!

Sie gehen um eine weitere Leiche herum.

Heute scheint Montag zu sein, da war doch Abfuhr, wenn ich mich nicht irre? Sollten die nicht besser am Zaun als auf dem Weg liegen?

Egal. *Hust* stinkt der...

Sie biegen nach Links ab in eine noch engere krumme Gasse.

Man sollte eher dafür sorgen, dass es zu einer Schulpflicht kommt, wodurch alle die selben Vorraussetzungen haben in ihr Leben zu starten. Hier muss der Reiche den Armen unterstützen.

Aber was es nie geben darf, ist dass das Volk die alleinige Macht hat und alles Jedem gehört.

Denn dann lohnt es sich nicht mehr zu arbeiten, kaum hast du was und kannst du was wirds aufgeteilt.

Am Ende sitzen alle faul herum und warten darauf dass irgendwer etwas macht. Berto Notti ist somit ein ziemlicher Spinner gewesen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Gassen der Schemen
BeitragVerfasst: Sa 27. Dez 2014, 14:16 
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Linguinischer Suppenpapagei
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Linguinischer Suppenpapagei
Wenn Ihr so argumentiert, dann redet Ihr der ausbeuterischen Burschwasie vom Schlage Bacardis und Sillas...

Rita will gerade die Probleme in Gottharts sozialkritisch-politischem Pamphlet analysieren und ausführen, mit Verweis auf das marxistisch-grouchistische Weltbild und dem Hühnerei-5-Jahre-Plan von Notti, da muss sie doch plötzlich einhalten.

Ähm, Signore Erzbischof?

Sie lugt in eine Ecke, wo eine Straße in Schemen verschwindet. Dort blitzt Metallfunkeln auf. Mehrfach.
Die Kellnerin weiß, dass es sich um einen Wald aus Messerklingen handelt.


Ihr müsst wissen, die Leute heir sind der Ansicht, dass das Eigentum der hat, der es sich nimmt...

weist sie darauf hin, dass es hier ETWAS gefährlicher werden könnte.

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