Palatina sul aqua

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 Betreff des Beitrags: Der Palast des Rektors (Rathaus)
BeitragVerfasst: So 1. Apr 2012, 23:15 
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Im Namen der Republik
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Im Namen der Republik
Der Palazzo del Rettore, der Palast des Rektors

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Die Fassade dieses vermutlich schönsten Hauses von Porto Vecchio nimmt die gesamte Nordseite des Rektorplatzes ein. Der wohlgeformte Giebel, die drei großen Portale über der Treppe, die vorzüglichen Arkaden, dazu eine krönende Uhr rufen die Größe und den Reichtum der Hafenstadt in Erinnerung. Dazu gehört ein Glockenturm, der seit seiner Erbauung zu den Sitzungen des Stadtrates ruft.

Denn einst war Porto Vecchio eine Freie Republik, kontrollierte die Küsten und vorgelagerten Inseln, trat dabei in starke Konkurrenz zu Palatina ab dem 14. Jahrhundert, als man sich um den Zoll an der Rio-Mündung stritt. Für die Freie Hafenstadt ist seit dem Jahr 1266 ein eigener Rat nachweisbar. Jedes Jahr wählte dieser einen Vorsteher der Gemeinde, den man Rektor nannte und die Stadtrepublik nach innen wie außen vertrat. Der Palast bezog seinen Namen von diesem Oberhaupt, der hier regierte, und den Rat zu den Sitzungen einberief. Dies war bis zur Eroberung durch Ezzo I. Malpazzi, dem ersten Signore von Palatina, der Fall. Sein Sohn Galeazzo führte damals die militärische Operation aus, wütete und brandschatzte die Hafenstadt und verheerte den Ort, der sich so widerspenstig gezeigt hatte. Der Rat wurde aufgelöst, das Amt des Rektors abgeschafft und ein Statthalter eingesetzt. Die Stadt verlor damals mehr als die Hälfte ihrer Einwohner, und auch der alte Rektorpalast wurde weitgehend zerstört.

Mit dem Beginn der Zweiten Republik unter dem ersten Dogen Semifreddo im Jahr 1452 kam die „portovecchianische Frage“ erneut auf, da die Hafenstadt das Vakuum nach dem Sturz der Malpazzi ausnutzen wollte, um sich loszusagen. Semifreddo machte der Stadt damals weitgehende Konzessionen. Dazu zählte auch das Privileg der Stadt, erneut einen Rat bilden zu dürfen und jährlich einen Rektor zu benennen – sowie der Umbau des damaligen Statthalterpalastes auf den Ruinen des alten Rektorpalastes. Das Ergebnis ist der heutige Sitz und der Verbleib Porto Vecchios bei Palatina.

Von diesem Ort wird sowohl die Stadt Porto Vecchio, als auch deren Contado verwaltet. Die Stuben der Beamten, die Ministerien, Behörden und überhaupt alle Dinge der Verwaltung sind dabei im Obergeschoss anzutreffen. Im Erdgeschoss nimmt das Marinemuseum den vorderen Teil des Hauses ein; dahinter gibt es ein Sekretariat, das Büro für Bürgerangelegenheiten und andere der Verwaltung vorbehaltene Bereiche. Von außen sollte dem Bewohner indes bereits die Höhe der beiden Geschosse aufgefallen sein – denn es gibt noch ein Zwischengeschoss, das einzig dem Ratssaal und anderen Räumlichkeiten der Ratsherren vorbehalten ist.

Betritt man das Gebäude, findet man sich in einer Halle wieder. Geradeaus ist eine große Doppeltüre, and er zwei Fanti del mar mit Säbel stehen, und jeden kontrollieren, der hier weiter will. Zur Linken sitzt an einem Pult eine junge, freundliche Pförtnerin namens Signorina Sardina, welche den Eintretenden gerne weiterhilft. Sie hat immer ein kleines Tellerchen mit Marzipan, Bonbons und Plätzchen auf der Tischplatte stehen, die sie selbst unfreundlichsten Personen anbietet, um deren Naturell abzukühlen. Neben ihr führt ein Korridor zum Museum; gegenüber von ihr – also vom Eingang aus rechts gesehen – führt ein Korridor zum Büro für Bürgerangelegenheiten.

Der Rektorpalast ist demnach in vielen Dingen das komplette Gegenteil des Palazzo Ducale: kompakt, übersichtlich, wenig Gänge und mit einer attraktiven, liebreizenden Pförtnerin ausgestattet.

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Orientierung

Keller: Archiv

Erdgeschoss: Museum, für Bürger relevante Bereiche, Sekretariat, Empfang

Zwischengeschoss: Ratssaal, diverse Räumlichkeiten der Ratsherren

Obergeschoss: Verwaltung

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NPCs:

Signorina Sardina: Pförtnerin. Eine junge, hübsche, offene Dame, die gerne weiterhilft. Sie verkauft auch Karten für das Museum und gibt Führungen.

Dino Trota: Zuständiger für Bürgerangelegenheiten. Äquivalent zu Salvatore Ricotta aus dem Palazzo Ducale.

_________________
"Nicht der Titel verleiht dem Mann Glanz, sondern der Mann dem Titel."

Niccolò Machiavelli


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Palast des Rektors (Rathaus)
BeitragVerfasst: Mo 2. Apr 2012, 11:07 
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Ironischer Dickkopf
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Ironischer Dickkopf
Den letzten Kommentar übergeht Ottavio einfach mal so. Ada traute er zu, dass diese weder Steuerbord noch Backbord unterscheiden konnte, geschweige denn, dass sie den richtigen Mast fand, wenn man von "Besan" sprach.
Er verharrt für einen Augenblick unter dem Portikus, sieht zu dem steinernen Tauwerk in den Säulen, betrachtet die Komposition des Hauses.

Dann stößt er das mittlere der drei Portale an der Treppe auf. Man beschreitet einen großen Saal, Fliesen im Schachbrettmuster darunter. Die Wände sind weiß getüncht und werden von weißen Säulen getragen.


Buon giorno, werter Signore. Kann ich Euch vielleicht weiterhelfen?

Eine junge, attraktive Dame mit dunkelblondem Haar sitzt zur Linken an einem Schreibtisch

Vielleicht etwas Marzipan? Ein wunderschöner Tag heute, nicht wahr?

Ottavio war erst einmal baff. Er war es nicht gewöhnt, dass es in diesem Universum freundlcihe Pförtnerinnen gab. Auch keine jungen.
Und auch keine schönen.


Guten Tag. Wir wollten ins Museum der Marine. Das Hinweisschild dort...

er sieht zu einem blankpolierten Messingschild mit einem Pfeil, der nach links deutet, darauf steht "Fortrefflixtes Musehyge dero Marynige"

... dass es in der Richtung liegt?

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Je weniger die Leute davon wissen, wie Otternasen und Gesetze gemacht werden, desto besser schlafen sie.

Daniele Oceano mein Name. Ich bin Geschäftsmann. :oceano:


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Palast des Rektors (Rathaus)
BeitragVerfasst: Mo 2. Apr 2012, 13:03 
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Immer noch an Ottavios Arm betrat Ada die grosse Halle. Wenn sie auch sehr hoch war, so hatte sie etwas freundliches. Hell erschien dieser grosse Raum.

Ottavio wurde von einer wirklich schönen Signora freundlich berüsst. Ada lâchelte und sah die Dame sehr freundlich an.

Ihr habt Recht Signora es ist herrlich heute.
Ein wundervoller guten Tag wünsche ich Euch.


Lächelnd nahm Ada die Hand von Ottavios Arm und schlenderte schon mal vor. Sie hatte mel ein Schiff besucht , aber sie hatte so viel vergessen. Sie hoffte sich zu erinnern und schmunzelte nun zum Ottavio. Sie war sich sicher dass er viel wusste. Das brachte wohl seine Familie so mit sich.

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Palast des Rektors (Rathaus)
BeitragVerfasst: Mo 2. Apr 2012, 19:54 
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Ironischer Dickkopf
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Ironischer Dickkopf
Hier, nehmt Euch etwas mit.

hebt sie die Süßigkeitenschale in Adas Richtung, damit sich diese bedienen kann. Ottavio kauft idnes zwei Billets für den Besuch.

Es gibt derzeit eine Sonderausstellung?

Oh, das habt Ihr richtig gelesen bemerkt Signora Sardina, dass Ottavio das Plakat in der Nähe ausgemacht hat, nimmt das Geld entgegen, und reicht ihm zwei Karten
"Am Horizont der Neuen Welt. Die Expeditionen des Almirante Ulisse Sarmatico". Es dreht sich alles um die Reisen unter den Dogen Dell'Ulivo und Buonavista I. in die Neue Welt, damals im Auftrage Papst Alexanders VI.

Das ist ein spannendes Thema!

erscheint Ottavio nahezu euphorisch, dreht sich um in Adas Richtung

Ihr kennt Euch mit der Thematik aus? Ein viel zu wenig beachtetes Kapitel palatinischer Marinegeschichte.

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Palast des Rektors (Rathaus)
BeitragVerfasst: Mo 2. Apr 2012, 20:15 
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Malerin
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Oh Marzipan, nein sehr freundlich, aber ich habe eben noch gegessen.Ada schûttelt den Kopf und nickt freundlich zur Signora .

Dann ist sie sich nicht sicher, ihre Begleiter fragt doch wohl nicht sie? Sonderausstellung hin und her, alles wunderbar. Auch ganz bestimmt spannend. Ada fühlt sich in der Zwickmühle. Ganz leise seufst sie und ...schûttelt dann den Kopf.

Ottavio ich bin seit ein paar Wochen in Palatina. Nein ich kenne mich nicht aus. Aber ich bin bereit es mit euch zu erkunden.

Ada sieht die Begeisterung in den Augen des Venezianers, sie funkeln gerade so . Sie lächelt und dann wird ihr was bewusst. Kurz verschliesst sich Ada, wirkt etwas abwesend.

Wie freundlich von Euch mir eine Karte mit zukaufen . Danke sehr. Kommt nun ganz leise aus ihrem Munde. Wollen wir es uns anschauen oder möchtet ihr eine Führung Ottavio?
Fragend schaut sie den Mitstreiter an, lächelt dann einfach.

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Palast des Rektors (Rathaus)
BeitragVerfasst: Mo 2. Apr 2012, 22:26 
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Ironischer Dickkopf
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Ironischer Dickkopf
Im Gegensatz zu Ada nimmt sich Ottavio eine ganze Hand voll. Er war Venezianer. Hier gab es etwas umsonst.
Und er hatte Taschen.


Kann ich auch etwas mehr haben?

Natürlich, nehmt Euch doch so viel Ihr wollt! spricht die Signorina mit einem fröhlichen Lächeln - und sieht dann doch etwas überrascht, wie der Venezianer sich die ganze Schale greift, und die Süßigkeiten in seine Tasche fallen lässt.

Komme nach der Ausstellung wieder!

kündigt der Dandolo so an, als müsste die Sardina bis dahin Nachschub besorgt haben, hebt den Arm, wendet sich zu Ada um

Führung? Das übernehme ich schon. Palatinische Geschichte ist ein Steckenpferd von mir.

spricht er, geleitet sie dann in den linken Korridor

Dabei hatte diese Expedition sogar welthistorische Bedeutung, und... oh!

Als sie in den ersten Raum kommen, verharrt Ottavio schlagartig, reißt die Augen auf. Vor ihnen zeigt sich ein mannsgroßes Schiffsmodell. Es handelt sich um eine große Karavelle mit drei Masten; hinten hängt eine Flagge Palatinas, sowie eine des Kirchenstaates übergroß am Heck

Ein großes Modell der Trinitas, des Flagschiffs des großen palatinsichen Entdeckers Sarmatico! Ich fasse es nicht.

frohlockt der Dandolo, zieht Ada zum Schiff im Saal, pocht dann mit den Fingerknöcheln gegend as Holz - so, als versicherte er sich, dass dieses Modell real sei

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Palast des Rektors (Rathaus)
BeitragVerfasst: Mo 2. Apr 2012, 22:44 
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Malerin
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Ada liess sich lachend ziehen. Ihr Augenmerk war auf den Ottavio gerichtet, der sich gerade so frei und ungezwungen wie ein Kind verhielt.

Also sie dann das Model sah, war sie von der Genauigkeit und der Orginalität überrascht. Es fehlten nur noch Zwerge die dies Schiff führen konnten. Ein künstlerisches Meisterwerk. selbst die Takelage war perfekt alle Umleitungen waren vorhanden. Mit grossen Augen sah sie das schiff an und hatte nun auch ein Leuchten in den Augen. Sie fragte sich in welchen fremden lândern es wohl gewesen war.

Wundervoll, flüsterte sie zu sich . Die Fahnen waren aus den feinsten Fäden gewebt. erstaunlich wie gut die Wappen zur Geltung kamen.

Klopft kein Loch hinein, scherzte sie. Meinst du das fâhrt? Und erzähl , wer war dieser Mensch?

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Palast des Rektors (Rathaus)
BeitragVerfasst: Mo 2. Apr 2012, 23:44 
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Ironischer Dickkopf
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Ironischer Dickkopf
Die Trinitas war ein bedeutendes Schiff der palatinischen Flotte. Eine heutige Schiffsklasse der Armada fußt bis heute mehr oder minder auf diesem Modell, die Aphrodite-Kalsse. Nur hat letztere nur noch zwei Masten, die Trinitas hatte - wie Ihr ja selbst seht - drei.

Einen Moment - hatte die mich gerade geutzt? Nein, das habe ich mir sicherlich nur eingebildet.
Schwamm drüber. Im Erzählfluss bleiben. Eindruck schinden. Marzipan mampfen.


Im Jahre 1493 hatte Papst Alexander VI. eine Trennlinie zwischen spanischen und portugiesischen Territorien in Übersee festlegen wollen. Da er aber weder auf die Spanier, noch die Portugiesen zurückgreifen wollte, um die dortigen Gebiete besser kennenzulernen, bediente er sich anderer, neutraler Verbündeter. Nachdem 1492 Kolumbus nämlich den Atlantik üebrquert hatte, gerieten die iberischen Mächte in Streit, und es drohte sogar Krieg.

Er deutet auf das Schiff

Die Trinitas war ein Schiff der palatinischen Handelsflotte. Es wurde in den Dienst des Papstes gestellt, um für ihn zu arbeiten; dazu wurde Ulisse Sarmatico bestellt, ein gebürtiger Portovecchianer. Er war damals Almirante, das entspricht einem Rang zwischen Capitano und Commodore, der aber heute nicht mehr existiert. Fälschlicherweise wird er daher im Ausland als "Admiral" bezeichnet, was vom Wort her zwar stimmt, aber eben nicht von der Funktion.

Als Versorgungsschiff kam ein weiteres Schiff dazu, die Gravitas, ebenfalls aus der Handelsflotte. Dieses gehörte einem reichen Kaufmann namens Giulio Silla. Der witterte ein gutes Geschäft, und versprach, sich als Versorger des Flagschiffes anzubieten. Unter der Flagge des Papstes machte man sich auf den Weg in die Neue Welt... aber das ist nur die halbe Wahrheit. Denn der Doge dell'Ulivo hatte weit mehr vor, als bloßer Erfüllungsgehilfe des Papstes zu sein.

Natürlich war Palatina seit Bestehen der Zweiten Republik sehr guelfisch gesinnt, aber der Doge hatte wohl vor, sich ebenfalls ein Stück des großen Kuchens der Neuen Welt zu sichern. Es gab geheime Verhandlungen mit Sarmatico, Silla und dem Kommandanten der Trinitas - Timoteo geheißen - welche die Gründung einer Kolonie vorsahen. Eine palatinische Kolonie in der Welt, die wir heute Amerika nennen, um sich völlig neue Möglichkeiten dort zu sichern!

erzählt er ihr die Hintergründe dieser Reise

Es stand also mehr auf dem Spiel, als die bloße Aufzeichnung von Küstenlinien, um den Papst in seinen Schiedssprüchen zu unterstützen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Palast des Rektors (Rathaus)
BeitragVerfasst: Di 3. Apr 2012, 13:39 
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Ada hörte gut zu und staunte nicht schlecht über den Wissensstand des Venezianers. Klar und präzise waren seine Angaben gerade zu perfekt. Na ja ab und zu hatte sie Probleme ihn zu verstehen, wenn er gerade ein Stück Marzipan im Mund hatte. Ist eben eine Zuckerschnute dachte sie und musste kichern. Jedoch nur kurz, weil sie auch keinen Fall unterbrechen wollte.

Unglaublich, da waren Palatiner also massgeblich daran beteiligt dass dort Siedlungen gebaut werden. Unfassbar! Also dass hâtte ich wirklich nicht gedacht.

Ada schaut nun ein wenig ângstlich auf den nicht endenen Marzipanfluss. Nicht dass die Zuckerschnute noch Bauweh bekommt. Wieder wendet sie sich zum Schiff und erkennt nun auch die Luken der Geschütze.

Schau mal ...schau...schaut mal wie wehrhaft dies Schiff war. Oh da sind gleich mehrere Geschûtze an jeder Seite. Damit sollte man die Kosaren versenken die unsere Schiffe angreifen! Feuer und..... Bumm....getroffen!

Ada nickt bedeutungsvoll .

Diese Politik , ach Ottavio , das geht doch nie ehrlich ab! Oft gibt es irgendwelche Hintergründe, eigene Beweggründe die die Menschen motiviren Dinge zu tun mit denen sie dann auch noch Geschichte schreiben.

Ernst sah sie den Ottavio an, frug sich kurz was wohl seine otMivation war. Schüttelte dann den Kopf und dachte, egal, geniessen Ada geniessen so eine Museumsführung bekommst du nie wieder!

Diese Ulisse Sarmatico Familie gibt es die hier noch im Land?

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Palast des Rektors (Rathaus)
BeitragVerfasst: Di 3. Apr 2012, 16:20 
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Ottavio steckt das Marzipan vorerst weg. Er wollte noch etwas für Tuono zurückbehalten, als Belohnung und Ansporn gleichermaßen. Als Ada auf die Kanonen zu sprechen kommt, wirkt er nüchtern.

Ach, die Trinitas war zuvorderst ein Erkundungsschiff. Nur sechs Kanonen auf jeder Seite, eine Mindeststückzahl. Man rechnete in der Neuen Welt mit keinen Überfällen. Und tatsächlich erreichten die Trinitas und Gravitas diese anderthalb Monate später, und zeichneten die Küstenlinien auf. Als ein Jahr später Papst Alexander VI. mit dem Vertrag von Tordesillas die Welt aufteilte, hatte ihm diese geheime Expedition die nötigen Informationen zugeschustert, um besser darüber bestimmen zu können. Giulio Silla indes brachte nach Palatina einige sehr merkwürdige Pflanzen, Produkte und Erzeugnisse mit. Außerdem sprach man davon, dass es viel Gold auf der anderen Seite geben sollte.

Das zog Siedler an. Die zweite Expedition sollte noch größer ausfallen, Gravitas und Trinitas waren gleichermaßen gefüllt mit Menschen wie Waren. Und der Papst griff dabei auch noch auf andere Getreue zurück: einen spanischen Edelmann und einen französischen Metallverarbeiter, der ebenfalls von den Erzen gehört hatte. Dieser neue Konvoi sollte sich in Isabella auf Hispaniola treffen, das war im Sommer 1494.

auf die Frage nach den Nachkommen verzieht Ottavio etwas das Gesicht

Direkte Nachfahren hatte Almirante Ulisse nicht. Die zweite Expedition endete nämlich nicht so, wie man es vorhergesehen hatte...

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Palast des Rektors (Rathaus)
BeitragVerfasst: Di 3. Apr 2012, 17:31 
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Also ich stelle es mir unglaublich spannend vor so ein Land zu besiedeln. Das mit den Pflanzen weiss ich, in vielen grossen Palazzo-Gärten gibt es so bizarre Pflanzen, seltsame Früchte tragen diese. Die eine oder andere habe ich schon gemalt, Auftragsmalerei weisst du?
Ada beobachtete den Ottavio dessen Mimik oft so ausdrucksvoll ist. Ihre Hand streicht über den Rumpf des Schiffes. Nachdenklich wirkt sie das ein und auch andere Mal.

Offenen Blickes sieht sie den Ottavio gespannt an. Was ist geschehen auf der zweiten Reise? Magst , Mögt ihr erzâhlen?

Sie hörte ihn gerne erzählen , ausserdem war es einspannendes Thema, man erzâhlte so viel von der neuen Welt und hier in der Heimat lief alles seinen Lauf. dort sollte es sehr spannend sein.

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Palast des Rektors (Rathaus)
BeitragVerfasst: Di 3. Apr 2012, 19:34 
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Ottavio zögert. Wurde er schwerhöig? Hatte sie ihn wieder geduzt?
Nichts anmerken lassen. Souverän wirken. Weitermachen!


Spannend? Das kommt darauf an. Der Konvoi wurde von Sarmatico angeführt, er verblieb auf der Trinitas und kommandierte ab Isabella die Expedition. Silla auf der Gravitas, Picard auf der Fortuna und de Silva auf der Pecunia folgten ihm durch Sturm und Wind; es war eine waghalsige Reise, auf der Suche nach neuen Ländereien, Gold und allem, was irgendwie hätte Profit bringen können...

... bis eines Nachts jedoch ein schwerer Sturm auf See tobte, in welchen der Konvoi geriet, und aus dem es kein Entrinnen zu geben schien; verzweifelt versuchte der Almirante den Verbund zu retten. Die Segel der Pecunia wurden völlig zerfetzt, die Masten der „Fortuna“ wurden davongefegt; doch das schlimmste Unglück geschah, als das Ruder der Trinitas brach, und die Karavelle manövrierunfähig ein Spiel der Wellen wurde - bis das stolze Schiff mit voller Wucht gegen das Land geworfen wurde, und an den Messerklippen wie ein Holzspielzeug zerschellte!

schlägt Ottavio plötzlich mit seiner Faust gegen die flache Hand, um dieses Ereignis nachzuahmen

Zuvor hatte die Expedition schon allerlei Abenteuer erlebt, viele Inseln und Küsten gesehen, doch das war ein schwerer Schlag, völlig unverhofft, und nur mit Mühe konnten die drei übrigen Schiffsführer ihre eigenen Schiffe retten...

er hält kurz ein

Und.. was habt Ihr für Pflanzen gesehen? Du... ähm... Ihr!

Idiot.

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Palast des Rektors (Rathaus)
BeitragVerfasst: Di 3. Apr 2012, 20:12 
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Ada hatte vor Spannung den Mund offen stehen und lauschte seinen Worten. Bilder in ihrem Kopf begeiteten seine Erzâhlungen . Vollkommen gefesselt ist die Nobile die daheim noch nicht viel erlebt hatte. Sie war zwar schon früh Geschäftstüchtig aber so was...

Als der Ottavio dann mit der Faust in seine Hand schlug zuckte die Brünette zusammen, erschrocken ging sie einen Schritt zurück sah die Stufe nicht und landete mit einem Spitzen Schrei auf dem Po.

Ungläubig mit einem entsetzten Blick sah sie den Ottavio und sprach... Pflanzen was für Pflanzen ...hö? Ich dachte da war ein Sturm ?

Dann wurde sie sich bewusst dass sie hier im Museum mitten auf dem Boden sass...

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Palast des Rektors (Rathaus)
BeitragVerfasst: Di 3. Apr 2012, 22:52 
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Ironischer Dickkopf
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Ironischer Dickkopf
Jetzt lenkt doch nicht ab!

hilft er ihr hoch vom Boden; mit einem ordentlichen Zug kommt Ada wieder auf beide Beine.

Alles in Ordnung? Das Geschehen scheint euch ja ganz mitzunehmen.

scheint er amüsiert, fährt dann fort

Das Ende der Geschichte ist, dass Sarmatico in dieser Nacht den Tod fand. Der Kommandant der Trinitas schaffte es, die Fracht und vieles andere aus der Trinitas zu bergen und an Land zu bringen, bevor diese versank. Nachdem der Sturm nachgelassen hatte, versammelten sich die drei anderen Kapitäne und er an Land, um das weitere Vorgehen zu besprechen, doch es kam zum Streit, weil jeder die Führung für sich beanspruchte. Silla hatte die meisten Waren und die Versorgung in der Hand, Picard die meisten Leute, de Silva war für die Kasse verantwortlich gewesen und kontrollierte das Gold. Der Kommandant wäre wohl dazu bestimmt gewesen, zu führen, aber hatte ja nichtmals mehr ein eigenes Schiff.

Man hatte Schiffbruch erlitten, und war dazu uneins. Jede der Schiffsmannschaften handelte darauf auf eigene Faust und bauten Stützpunkte auf dem Eiland, nicht weit voneinander entfernt. So endete die zweite Expedition.

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Palast des Rektors (Rathaus)
BeitragVerfasst: Mi 4. Apr 2012, 09:57 
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Was sagt der da? Ablenken? So ein ungehobelter Kerl! Bei dem ordendlichen Zug, hatte der Ottavio wohl nicht die Leichtigkeit seines Opfers bedacht . Er, der immer so gut alles berechnet. Oder....doch? Auf jeden Fall war Ada auf den Beinen und prallte sanft gegen den Ottavio. Huuuch , schnell nahm sie Abstand, konnte jedoch sein Parfüm wahrnehmen. Sehr verwirrt, sah sie ihn an , wieder schlich dies Himbeerrot über die Wangen.

Ottavio ich lenke nicht ab, ihr habt mich durch Eure Art und Weise zu diesem Fall gebracht. Und nun lacht nicht!

Ada reibt sich über den Po und schaut sich um, herrje so kann das nie was werden.Dieser Kerl riecht aber gut , dachte sie. Ob er ihren Mimosenduft auch wahrgenommen hatte, oder ob er so was gar nicht merkt, frug sich die Brünette nun.

Hach erzählt schon weiter und vor allem hört auf zu ...zi...zu.. schmunzeln!

Dann als er geendet hatte dachte Ada an diese Reise und die Geschehnisse. So sind die Menschen habgierig und unachtsam . Auch nicht besser als ne Horde Kinder!

So mein Lieber und Pflanzen, nun ja ich habe ein Tulpenfeld gemalt! Wusstet ihr das Tulpen keine einheimischen Pflanzen sind? Ausserdem habe ich in Venezia einen riesiegen Kaktus gemalt . Ada stellt sich auf die Zehen und hob die Hânde ...sooo gross, ah was sage ich noch eine Elle grösser, und ich sollte irgendwas probieren ...bah hatte grüne kleine ekelige Früchte, ja Karpoffel oder Karzottel ...oder war es gar Karbommel, also ich weiss es nicht mehr. Am Anfang mit Kar ... dings eben.!

Ada war sich sicher von Blumen und Pflanzen hatte er bestimmt keine Ahnung. Grinsend sieht sie ihn an .

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Palast des Rektors (Rathaus)
BeitragVerfasst: Mi 4. Apr 2012, 23:19 
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Ironischer Dickkopf
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Der Dandolo spürt den sanften Aufprall, ist für einen Moment verwirrt. Ada war bei Weitem zierlicher, als er es für möglich gehalten hätte, doch bevor er den Gedanken vertiefen kann, hat sie sich bereits abgestoßen

Vergessen... wir es einfach!

spricht er, ohne zu spezifizieren, ob er die Diskussion oder den Aufprall meint. Man könnte am Klang seiner Stimme erkennen, dass es sich eher um letzteres handelte. Ihm fällt auf, dass sie danach länger verharrt, so als musterte sie ihn. Vielleicht war ihr das alles unangenehm gewesen?
Bei den Zweifeln entgeht ihm natürlich gänzlich der Duft.

Er will mit der Gecshichte fortfahren, doch dann kommt sie auf die Botanik zu sprechen. Der Dandolo versucht, hier nicht zu viel zu sagen. Er hatte früher mehr Natur- als Geistesphilosophie betrieben, aber wenn er jetzt auch noch auf dem Gebiet angab, dann würde sie ihn wohl vollends für einen Besserwisser halten. Er versucht daher vorsichtig zu bleiben.
Was natürlich nur mäßig gelingt.


Ähm, ja. Ich weiß, dass Tulpen nicht einhemisch sind, sonst würde man sie schließlich nicht aus Konstantinopel importieren und als Geldersatz verwenden. Die Niederländer spekulieren sogar mit den Knollen, weil sie so wertvoll sind. Wo andere mit Aktien handeln, handeln die Deichleute mit Tulpen. Frage mich, wohin das alles noch führen soll...

hat er anscheinend für die niederländischen Kaufmannssitten nicht viel übrig. Als Venezianer waren ihm solche Sachen bewusst, besodners, wenn der Vater ja nun kein unbedeutender Mann des Überseehandels war.
Als sie so stottert, kramt er in seiner Tasche herum


Ihr meint nicht zufällig so etwas?

zeigt er ihr die Elementkarte aus dem palatinischen Kartenspiel

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In Palatina ist Kartoffelung eine Strafe bei schwerem Vergehen. Die Dinger an den Wurzeln sind hart, sage ich euch! Die Karte hat im Übrigen den Buchstaben Y, weil das Kartoffeln die Strafmethode des "Yakken" abschaffte. Früher wurden Leute geyakt.

Bis man keine Yaks mehr hatte...

wird er etwas nachdenklich

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 Betreff des Beitrags: da
BeitragVerfasst: Do 5. Apr 2012, 17:26 
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Gut ! Vergessen wir es. Nur was, ja.. ?Na egal was immer er auch vergessen will . Ada ist nun vollendes verwirrt und zieht es vor sich an den Kartoffen zu fest zu halten.

Ja genau Ottavio , dass ist die Wurzel dieser Pflanze. Die Dame die mir den Auftrag gab die Tulpen zu malen zeigte mir die Wunzeln. Die grünen Früchte die oberhalb wachsen schmecken nicht. Brrrr.... Ada schüttelt sich in der Erinnerung daran.Sie kommt aus der neuen Welt glaube ich.

Vergessen den Geruch, die Brûhrungen?
Nein ich frage nicht nach!

Wäret ihr dann so freundlich mir zu erklâren was Yaken ist und Kartoffeln? Also ich meine nur wenn euch ...also wenn es euch nicht zu viel wird.

Hmmm ob ihm alles zu viel ist all die Fragen und so? Vll fage ich zu viel. Sicher lernt er viel und hat selten mit Damen zu tun. Also mit Botanik kennt er sich ja auch aus. Aber na ja das ist auch keine Frau. Nachdenklich spricht sie dann weiter.

Na wunderbar mit der Natur kennt ihr euch auch aus. Perfekt!

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Palast des Rektors (Rathaus)
BeitragVerfasst: Fr 6. Apr 2012, 12:11 
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Ironischer Dickkopf
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Ironischer Dickkopf
Nun, beim Yakken leiß man auf Verurteilte eine Yakherde los, um diesen niederzutrampeln. Das galt dann irgendwann als zu unzivilisiert. Seit Anfang des neuen Jahrhunderts bewirft man solche Leute dann lieber mit Kartoffeln.

weiß er von dem hochentwickelten palatinischen Strafrecht zu erzählen, wiegelt dann ab

Kommen wir aber nun besser zurück zu unserem Rundgang. Das ist schließlich ein Marinemuseum.

gibt er von sich, deutet an, dass er gerne in den nächsten Raum gehen würde

Na ja, eigentlich habe ich mich zuerst vor allem mit den Naturdingen beschäftigt. Experimente und dergleichen. Wobei ich allerdings auch mal kurz als Gärtner im weitläufigen Park des Dito d'oro beschäftigt war. Habe mich dort um Veilchen, Tulpen und Stiefmütterchen gekümmert. Und das in Rekordzeit!

Auch wenn das Gehalt eher mäßig war.*

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*Wie wir alle wissen, konnte er damit nicht einmal ein Haifischamulett erwerben.

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Je weniger die Leute davon wissen, wie Otternasen und Gesetze gemacht werden, desto besser schlafen sie.

Daniele Oceano mein Name. Ich bin Geschäftsmann. :oceano:


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Palast des Rektors (Rathaus)
BeitragVerfasst: Fr 6. Apr 2012, 20:55 
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Malerin
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Malerin
Also ich denke das dies Yaken auch sehr grausam ist. Obwohl kartoffeln wohl nicht besser ist. Wenn die Wurzeln so hart sind wie Ihr beschrieben.

Ada fand es allerdings seltsam, dass eine Pflanze aus der neuen Welt genbracht wird , die dann hier zu nichts anderem dient als Leute damit zu bewerfen. Ausserdem gab es dies Gesetz in Venezia nicht. Unglaublich was sie hier in dieser kurzen Zeit alles lernte. Ein Dank an alle Heiligen für diese Reise. Ja Ada nickt eigendlich mehr für sich selbst.

Ottavio gehen wir weiter? Ich sehe ihr seit ungeduldig. Aber dies Kartenspiel könnt ihr mal erklären nwenn ihr mögt. Muss aber nun nicht sein.
Ada sah den jungen Mann an .

Wenn es Euch zu lange dauert dann sagt es nur. Dann finden wir einen Weg, obwohl ich es schade fänd wenn wir uns das Museum getrennt ansehen wûrden, ich hätte keinen Führer mehr.

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Palast des Rektors (Rathaus)
BeitragVerfasst: Mo 9. Apr 2012, 13:03 
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Ironischer Dickkopf
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Ironischer Dickkopf
Wir sind ja meinetwegen hier. Jetzt kommt, wir wollen ja noch zum Leuchtturm.

zwinkert er ihr zu, bietet ihr Geleit an, und begibt sich mit ihr in den nächsten Raum. Dort ist das Modell einer großen Küste dargestellt. Zwischen eienr Küste und einem See liegt eine ummauerte Siedlung. An den Wänden hängen vier Wappen, sowie eine eingerahmte Urkunde, dazu ein ausgestopfter Papagei im Käfig.

Zuerst gründete jeder der Schiffseigner eine eigene Siedlung, sodass es vier rivalisierende Orte gab. Einer davon war Silla, der als großer Händler ein Kontor in einer Bucht gebaut hatte. In dieser Hafensiedlung residierte er und hielt Kontakt mit der Alten Welt. Bald war er der letzte der alten Riege, nachdem der Spanier Opfer eines Giftanschlags wurde, der Kommandant betrübt über die Streitereien sich in ein Kloster zurückzog, und der Franzose Picard eines natürlichen Todes verstarb.

Alsbald gab es Bestrebungen, die Siedlungen zu einer Stadt zu vereinigen. Es stellte sich jedoch das Problem der Zugehörigkeit. Alles Land im Westen war ja nach dem Vertrag von Tordesillas spanisch, das größte Aufgebot palatinisch gewesen, und zuletzt das Ganze unter dem Papst in Auftrag gegeben worden. Silla machte sich daher auf den Weg nach Rom, um für diesen Flecken Erde einen neutralen Status einzufordern.

In Palatina nahm man dies alles mit gemischten Gefühlen zur Kenntnis, da man dieses Gebiet als palatinische Kolonie betrachtete. Silla und andere waren immerhin palatinische Bürger, ihre Waren und Schiffe ebenfalls. Man versuchte diese Entwicklung aufzuhalten, und schickte Boten zum Papst, um Silla als Betrüger darzustellen und sein Gesuch abzuwimmeln.

Allerdings hatte in der Zwischenzeit der Doge gewechselt - auf dell'Ulivo war Buonavista I. gefolgt. Die Buonavista waren eine Familie, die dem Papsttum nicht sehr nahe stand. Daher schaffte es Silla trotz der Vorkehrungen bis zum Heiligen Vater, nachdem dieser ihm die Karten als Beweis seiner Herkunft geben wollte. Das waren immer noch die letzten Aufzeichnungen des Sarmatico. Die Republik schickte daher sogar einen Meuchelmörder, um Silla vor Vertragsabschluss umzubringen, aber zu spät - als er diesen tötete, waren sie schon beim Gastmahl danach.

Somit ging Palatina all seiner Hoffnungen verlustg, eine Kolonie in der Neuen Welt zu bekommen. Unter Buonavista I. bekam man auch keinen neuen Auftrag mehr, irgendwelche neuen Ländereien im päpstlcihen Auftrag mehr. Unter Pecorino gab es nochmals eine Expedition, das war aber viel später und unter einem anderen Seefahrer.

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