Palatina sul aqua

Das RPG der Renaissance
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 Betreff des Beitrags: Re: Die seichten Gewässer
BeitragVerfasst: Sa 6. Apr 2013, 01:09 
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Piratenleutnant
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Piratenleutnant
Liana blickt dem Medicus hinterher, als er den Raum verlässt. Es hatte schon seine Vorzüge, einige Wochen mit Schauspielern zu reisen.
Sie lauscht den lauten Stimmen, die vom Deck herunterhallen und wartet, bis diese und die darauf folgenden Schritte verklungen sind.

Ihr war es schon seit einer Weile hier unten zu stickig geworden. Lange konnte sie nicht ohne Bewusstsein gewesen sein, denn der Tag hatte sich bereits seinem Ende geneigt, als sie auf der Hermes angekommen waren. Dennoch sehnte sie sich bereits wieder nach Luft und Wind.

Leise steht sie auf und tritt durch die Tür der Kabine. Sie muss sich nur kurz orientieren, bis sie den Weg zu der Luke findet, die sie an Deck führen würde.
Durfte sie überhaupt hier herumlaufen oder würde sie vom nächstbesten Matrosen abgestochen werden, wenn sie einen Fuß auf die Planken setzte? Sicher durfte sie an Deck gehen...sonst hätte man doch Vorkehrungen getroffen, oder?

Einen Moment zögert sie noch, dann ist sie mit einem Schulterzucken auf der Leiter und im nächsten Moment im Freien.
Kaum stehen ihre nackten Füße auf dem Deck peitscht ihr die salzige Meeresluft ins Gesicht und sie schließt genießerisch die Augen- DAS war es, wofür es sich lohnte, von der Republik gehasst zu werden!
Langsam schlendert sie zur Reling, wobei sie den sich verfärbenden Himmel begutachtet.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die seichten Gewässer
BeitragVerfasst: Sa 6. Apr 2013, 01:19 
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Handelsherr
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Schicht: Patrizio
Heimat: Città Antica
Haus: Markthalle/Ca' Foscari
Beruf: Kaufmann

Handelsherr
Er verbleibt am Bugspriet, vernimmt das Aroma des Meeres. Für einen Venezianer schmeckte jeder Golf, jeder Meerbusen, jede Bucht anders. Die Lagune hatte einen strengeren, salzigeren Geruch mit einem typischen Hauch von Salz, Seegras und Fisch. Sie war feuchter. Das Tyrrhenische Meer hatte dagegen ein trockeneres Aroma, einen härteren Geschmack, dem eine Prise Salz beiwohnte. Die palatinischen Gewässer zeichneten sich zudem durch diesen besonderen Duft von Meeresfrüchten aus.

Cesare hatte es immer wieder vermisst, und würde es auch wieder vermissen. Dennoch: er hatte so viel Wichtigeres zu tun. Er würde Raffaele vorschlagen, allein an Land zu rudern, um nach dem rechten zu sehen. Die Karte sollte Raffaele sicherheitshalber behalten, falls ihm was zustieße. Schließlich warteten der Jolly, der Zunftmeister der Kartenspieler und Oceano auf ihn. Wer davon die gefährlichste Person war, vermochte er nicht einzuschätzen; aber er wusste, dass jeder eine besondere Eigenschaft besaß, die ihn gefährlich machte.

Er schaut voraus, glaubt, den Leuchtturm von Porto Vecchio zu sehen. Seine Hände liegen auf der Reling. Die Sonne flackert über den Wassern. Einen letzten Zug der Brise vernehmen...

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Cesare Foscari

Oberster Verwalter der Markthalle, Besitzer des Landgutes Sant' Ambrogio. Kaufmann, Ratsherr, Wein- und Kunstliebhaber.

Das Decamerone en miniature: Die Euganeischen Anekdoten.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die seichten Gewässer
BeitragVerfasst: Sa 6. Apr 2013, 01:31 
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Piratenleutnant
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Schicht: Popolo
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Beruf: Pirat

Piratenleutnant
Während sie zur Reling gegangen ist, hat sie sich auf dem Deck umgesehen. Liana sind einige Gestalten aufgefallen, doch sie hat von niemandem besonders Notiz genommen. Auf einen Gesprächspartner würde sie hier wohl ohnehin vorerst nicht hoffen können, wenn Gio nicht in der Nähe war.
Ihre Gedanken schweifen ab, als sie die Reling erreicht und das Holz unter ihren Händen spürt.
Wieder finden sie einen Weg zurück zu der Mannschaft, die sie verlassen hat und die ihr auf so seltsame Art und Weise ans Herz gewachsen war. Sie alle waren bestimmt irgendwo auf dem Festland und Luigi hatte sicher sein Steuerrad mitgenommen. Der Kapitän? Ron Rico? Und was war mit Shinta? Wie würde er reagieren, wenn er das Schwert wieder zusammengesetzt hatte, nur um festzustellen, dass er es seinem Besitzer nicht zurückgeben konnte? Würde er wie immer völlig ruhig und ausgeglichen bleiben, oder würde sich zumindest Überraschung in seinem Gesicht zeigen?

Und Hector? Sie hatte noch einen Blick auf ihn erhaschen können, wie er abgeführt wurde- diesen Anblick würde sie nicht so schnell vergessen. Es wirkte so unecht!

Eine starke Windbö von Achtern trägt ihr den Geruch ihres eigenen Blutes in die Nase, welches noch immer in ihrem Haar klebt. Seltsamer Weise lässt es sie erschaudern...

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 Betreff des Beitrags: Re: Die seichten Gewässer
BeitragVerfasst: Sa 6. Apr 2013, 01:43 
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Handelsherr
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Beruf: Kaufmann

Handelsherr
Cesare, der bis eben noch die Augen geschlossen hatte, merkt, dass sein geliebtes Aroma getrübt wird. Das Salz wird durch eine neue Note nicht verdeckt, aber auch nicht bereichert. Es ist wie ein Schuss Milch in völlig klarem Wasser. Oder eher: Rost auf einer gleißenden Klinge. Seine Augenbrauen zucken für einen Moment, begleitet von Argwohn, da ihn der Löweninstintk warnt. Die Hand schon am Schwertgriff wendet er sich in einer Viertelwendung zur Seite; nicht, dass er dem Ursprung ins Auge, frontal gegenüber sieht, sondern nur leicht von der Seite, dafür ebenso konzentriert.

Die Skepsis vergeht wieder, kaum dass er Liana gesehen hat. Der Blutgeruch hatte ihm einen Streich gespielt. Womöglich war der Assassino dafür verantwortlich. Jeder Geheimbündler erkannte diesen Gestank der dutzenden Toten, des Blutes, durch das er gewatet war. Nicht ausgeschlossen, dass seine Sinne überreagiert hatten, wo er ihn doch erst vor kurzem gesehen hatten. Und dennoch mag ihn das alles nicht beruhigen: Liana hat ebenfalls eine Note dieses typischen Gestanks, den Tortonese umgab.

Vielleicht, weil sie sich zu lange in seiner Nähe aufgehalten hatte.


Buon giorno.

lässt Cesare keine Regung zu, tut, als wären die letzten Gedanken nicht existent. Für Liana war nur ein beobachtender, prüfender Blick zu sehen gewesen, wie ein Löwe, der auf der Pirsch ein Rascheln gehört, aber es für ein uninteressantes Stachelschwein gehalten hatte. Der Foscari schaut wieder ungetrübt voraus, die Hand am Spriet.

So früh wach?

Cesare war niemand, der sich übers Wetter unterhielt, nur, um Höflichkeit vorzutäuschen. Seine Frage war eher Bemerkung und Aussage eines Umstandes, den er für leichtsinnig hielt, wenn man einen Verband trug und blutend auf dem Deck gelegen hatte, ohne die Ausbildung eines Geheimbundes genossen zu haben.

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Cesare Foscari

Oberster Verwalter der Markthalle, Besitzer des Landgutes Sant' Ambrogio. Kaufmann, Ratsherr, Wein- und Kunstliebhaber.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die seichten Gewässer
BeitragVerfasst: Sa 6. Apr 2013, 01:56 
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Piratenleutnant
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Piratenleutnant
Als Liana die Regung zu ihre Linken wahrnimmt, fährt sie erschrocken herum und starrt den Mann an, den sie im Vorübergehen nur für einen der Matrosen gehalten hatte.
Sofort erkennt sie seine Stimme, sein Gesicht, seine Haltung und alles in ihr schreit danach, auf Abstand zu gehen. Ihre Augen verengen sich minimal, als sie sieht, wie der eigentlich Fremde sie mustert.

Ihr nächster Gedanke ist jedoch, dass sie ja nicht wissen konnte, wie lange sie in Gesellschaft dieses Mannes auszuharren haben würde. Wahrscheinlich war es besser, wenn sie ihn nicht vor den Kopf stieß...obwohl...wahrscheinlich würde ihn das nicht kümmern.

Es war zwar nicht direkt sein Blick, nicht einmal ein richtiger Unterton in seiner Stimme, doch seine Haltung- oder vielleicht nur seine Ausstrahlung?- zeigten ihr einen gewissen Ton von Abneigung und Arroganz, die ihre Stimmung nicht gerade zu heben vermochten.
Dennoch- schauspielern konnte sie gut.


Buon giorno...erwiedert sie leicht überrascht.

Das Gleiche könnte ich Euch fragen, oder? Ihre Stimme bleibt freundlich und sie wagt ein paar langsame Schritte in die Richtung des fremden Mannes. Würde er überhaupt zulassen, dass sie sich ihm näherte? Würde der Herr Hochwohlgeboren so viel Ekel ertragen können? Es war ihr gleich!

Mich hat dort unten nichts mehr gehalten. Der Raum nimmt einem die Luft zum Atmen und außerdem habe ich lange genug geschlafen, wie ich glaube....

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 Betreff des Beitrags: Re: Die seichten Gewässer
BeitragVerfasst: Sa 6. Apr 2013, 02:06 
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Handelsherr
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Handelsherr
Mir ging es ähnlich.

belässt er es bei dieser kurzen Zusammenfassung, die neutral klingt. Sein Blick bleibt auf Porto Vecchio gerichtet

Ich bin es gewohnt, mit dem Morgengrauen aufzustehen. Dasselbe kann man wohl von seiner Nobilität an Bord nicht behaupten.

glaubt der Patrizier, dass der San Trovaso wahrscheinlich noch schläft, und man diesen eher wecken lassen muss, als dass er plötzlich an Deck stände.

Den Kapitän habe ich auch noch nicht gesehen. Dabei gäbe es wichtige Dinge zu besprechen und zu tun. Habt Ihr einen von den beiden gesehen?

stellt er dennoch die Frage, schließlich war Liana die erste Person, die er am heutigen Morgen sah

Wir werden wohl nicht näher als zwei Meilen an die Küste Palatinas heranfahren.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die seichten Gewässer
BeitragVerfasst: Sa 6. Apr 2013, 02:17 
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Piratenleutnant
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Piratenleutnant
Tja...die Morgenstunden sind immer ganz besonders schön...meint sie in einem veränderten Tonfall und mehr zu sich selbst, als zu dem Foscari, während sie die Sonne beobachtet und die Farben, die diese auf das Wasser wirft.

Schließlich horcht sie auf.


Nein, weder den Capitän, noch den Duca. Gio, der Medicus war bisher bei mir und ist erst vor Kurzem aus der Kabine verschwunden. Es gab wohl Streit hier an Deck. Sie schlägt zwar keinen freundlich-unbeschwerten Plauderton an, doch ihre Stimme ist nicht kühler oder abweisender als die des Mannes, mit dem sie das Gespräch führt.

Nicht näher als zwei Meilen...warum erzählte er ihr das? Warum hatte er sie überhaupt angesprochen und nicht ignoriert wie den kleine Haufen Staub, der sie in seinen Augen doch wohl nur war?


Dagegen habe ich durchaus nichts einzuwenden, wie Ihr Euch vielleicht vorstellen könnt...

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 Betreff des Beitrags: Re: Die seichten Gewässer
BeitragVerfasst: Sa 6. Apr 2013, 02:22 
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Handelsherr
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Handelsherr
Das ist gut.

nickt Cesare - und löst auf, was Liana wohl zu diesem Augenblick sich längst gefragt haben dürfte.

Wie Ihr sicherlich wissen dürftet, ist Euer Verbleib höchst pikant. Ich habe vor, San Trovaso zu empfehlen, dass wir hinter Formosa im Schutz einer Bucht anlanden, damit wir unbemerkt bleiben. Ich werde mich dann allein in einem der Beiboote in die Republik begeben. Wahrscheinlich habt Ihr bereits über drei Ecken erfahren, dass auch der Verbleib des San Trovaso sowie mein eigener in der Republik derzeit nicht gern gesehen wird.

spricht er, schaut dann mit festem Blick zu ihr

Demnach würdet Ihr mit der restlichen Mannschaft, hier, an Bord der Hermes verbleiben. Für wie lange das sein wird, kann ich dagegen nicht sagen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die seichten Gewässer
BeitragVerfasst: Sa 6. Apr 2013, 02:30 
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Piratenleutnant
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Piratenleutnant
Sie hält seinem Blick mühelos stand, registriert, was er ihr soeben mitgeteilt hat und antwortet schließlich einfach wie es ihre Gewohnheit ist, ganz wie es ihr in den Sinn kommt.

Natürlich habe ich das bereits erfahren, aber über wie viele Ecken diese Information durchgedrungen ist, kann ich Euch nicht sagen.

Und was habt Ihr dann vor? Warten, bis ihr in einem halben Jahr Euren Namen in der Republik wieder reingewaschen habt sollte dieser Fall so schnell eintreten können? Wollt Ihr das Schiff die ganze Zeit über versteckt dort vor Anker liegen lassen?
Ich glaube, Ihr hättet kaum etwas zu verlieren, wenn irgend jemand erfahren sollte, dass ihr eine Piratin näher als auf drei Meter Abstand in Eure Nähe gelassen habt.
Ihr könntet mich mit an Land nehmen...weiterhin bleibt ihr Tonfall...ja beinahe freundlich.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die seichten Gewässer
BeitragVerfasst: Sa 6. Apr 2013, 02:39 
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Handelsherr
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Schicht: Patrizio
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Handelsherr
Ich könnte Euch auch über Bord werfen.

fasst er ihren letzten Satz auf - allerdings in einem Ton des listigen Scherzes, wie ihn auch Hector vermutlich an dieser Stelle gemacht hätte. Der Foscari hat zumindest dabei die Mundwinkel angehoben, schaut wieder auf die See vor ihm.

Das löste unsere Probleme weit schneller und unkomplizierter.

fügt er mit Ironie hinzu, führt dann wieder ernster aus:

Formosa hat alles, was man zum Überleben braucht. Des Weiteren schätze ich, dass es sich bei der Länge unseres Aufenthaltes weniger um Monate, denn Tage, höchstens zwei Wochen dauert. In dem einen Fall sind wir unsere Probleme los - im anderen tot. Außer, die palatinische Justiz sollte uns aufnehmen, dann dürften wir wohl bis zum Ende unseres Lebens auf einen Prozess warten.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die seichten Gewässer
BeitragVerfasst: Sa 6. Apr 2013, 11:23 
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Piratenleutnant
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Piratenleutnant
Das könntet Ihr durchaus.
Allerdings würdet Ihr Euch dann des Mordes schuldig machen. "Zum ersten Mal in Eurem Leben?" führt sie in Gedanken weiter aus, mustert den Fremden.
Und es hätte den Nachteil, dass Ihr mich berühren müsstet...fügt sie hinzu und spricht in einem lockeren Tonfall, den man entweder als nüchtern oder ebenfalls als scherzend interpretieren könnte.

Wenn Formosa so gute Überlebenschancen bietet, weshalb macht Ihr Euch dann Gedanken?
Die Leute, die vielleicht nach Euch suchen würden sind auch nur normale Menschen und Menschen lassen sich nur allzu leicht hinters Licht führen und täuschen.
Wenn es dort Straßen gibt, ist die Chance entdeckt zu werden verschwindend gering.Spricht sie in einem selbstsicheren Ton, betrachtet das Holz der Reling unter ihren Fingern.
Wovor fürchtete er sich- wenn er sich wirklich fürchten sollte? Was war einfacher, als sich zu verbergen?

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 Betreff des Beitrags: Re: Die seichten Gewässer
BeitragVerfasst: Sa 6. Apr 2013, 11:29 
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Handelsherr
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Handelsherr
Das Problem besteht eher darin, in die Stadt hineinzugelangen. Stadttore und der Hafen Palatinas sind Nadelöhre. Da muss man erst durch, bevor man sich auf "Straßen verstecken" kann. Im Hafen würde man die Hermes sofort erkennen - und womöglich nicht erst in Palatina selbst, sondern schon in Porto Vecchio.

gibt der Foscari von sich. Liana scheint sich weder mit der Stadt auszukennen, noch mit Strategie.

Auf Formosa gibt es indes weder das eine, noch das andere. Eigentlich gibt es dort mehr oder minder gar nichts.

kommt er noch einmal auf die Insel zurück, die als Rastplatz gelten soll.

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Cesare Foscari

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 Betreff des Beitrags: Re: Die seichten Gewässer
BeitragVerfasst: Sa 6. Apr 2013, 13:42 
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Senator
Plötzlich kommt der Kapitän, völlig aufgelöst, an Deck, schaut sich panisch um.

Signor! Und Signora, ihr habt nicht den Duca gesehen? Er war nicht in seiner Kabine und niemand hat ihn seit gestern Abend gesehen! Es ist furchtbar! Ich meine, wenn er sich von Bord gestürzt hat? Oh je, wir sind alle geliefert! Plappert er, wohl in Gedanken bereits im Thronsaal vor den beiden di Thesing, Stefano und Aurora streng und voller Wut über den Verlust über ihres Sohnes.

Dann hört man über ihren Köpfen, im Mastkorb, ein leises Lachen. Raffaeles Kopf schaut hervor, bald klettert er herunter, an Deck.


Keine Angst, Grave, ich bin wohlbehalten an Bord. Er wendet sich Cesare und Liana zu. Verzeiht, dass ich nicht eher aus meinem Versteck kam, aber der Junge oben im Krähennest erzählte so wunderbare Geschichten über die See, wo ich nicht widerstehen konnte, etwas länger zuzuhören. Sagt er leichtfertig, lässt aber offen, ob dies wirklich der Grund ist, warum er sich nicht früher zu erkennen gegeben hat.

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Raffaele di San Trovaso


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 Betreff des Beitrags: Re: Die seichten Gewässer
BeitragVerfasst: Sa 6. Apr 2013, 14:06 
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Handelsherr
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Handelsherr
Diese Gecshichte ist zwar so glaubwürdig wie die Gecshichten im Mulineser Käseblatt, aber Cesare belässt es vorerst dabei.

Buon giorno, di San Trovaso.

Da man sich wieder in Hoheitsgewässern der Republik aufhält, entfällt mit einem Mal das "Duca" bei Cesare

Da Ihr ja so formidabel gelauscht hat, muss ich mich erfreulicherweise nicht wiederholen.

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Cesare Foscari

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 Betreff des Beitrags: Re: Die seichten Gewässer
BeitragVerfasst: Sa 6. Apr 2013, 14:25 
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Senator
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Senator
Raffaele zieht eine Augenbraue hoch, erinnert sich selbst, dass er nun wieder ein einfacher Nobiluomo war, kein di Thesing mehr.

Si. Ich stimme zu, wir sollten hinter Formosa ankern und ihr kundschaftet erst die Lage aus. Und ich bleibe indes hier und versuche Kontakt mit meinen Informanten aufzunehmen, wie die Lage steht. So können wir uns ein Gesamtbild der Situation in der Stadt machen, ohne zu große Risiken, ertappt zu werden, einzugehen. Stimmt er zu.

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Raffaele di San Trovaso


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 Betreff des Beitrags: Re: Die seichten Gewässer
BeitragVerfasst: Sa 6. Apr 2013, 14:30 
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Piratenleutnant
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Piratenleutnant
Lianas Blick wandert zwischen den beiden Männern hin und her und der erste Gedanke, der sich in ihrem Kopf bildet ist..."Adlige" begleitet von einer kleinen Person in ihrem Hinterkopf, die die Stirn auf die Reling krachen lässt.

Buon giorno, Signore....meint sie zu Raffaele in einem relativ leisen, beinahe schüchternen Tonfall und nickt ihm leicht zu. Ihr war klar, dass sie wohl ihm ihr Leben zu verdanken hat und warum sollte sie nicht so tun, als würde ihr das viel bedeuten? Es könnte sich lohnen.

Schließlich blickt sie zu dem Foscari.


Ihr habt nicht gesagt, ob Ihr einverstanden seid...

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 Betreff des Beitrags: Re: Die seichten Gewässer
BeitragVerfasst: Sa 6. Apr 2013, 14:37 
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Handelsherr
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Handelsherr
Natürlich nicht. Ich werfe Euch nicht von Bord.

tut Cesare so, als handelte es sich bei Lianas Nachfrage um diese Antwort, die sie hören wollte.

Ihr werdet zudem die Karte hier behalten. Sollte mir etwas zustoßen, so könnt Ihr sie verteidigen. Wir wissen schließlich nicht, was die Garibaldis machen - oder habt Ihr bereits Nachricht von diesen bekommen?

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Cesare Foscari

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 Betreff des Beitrags: Re: Die seichten Gewässer
BeitragVerfasst: Sa 6. Apr 2013, 14:39 
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Beruf: Botschafter

Senator
Raffaele begrüßt Liana, schweift aber nicht zu sehr aus. Buon Giorno, Signora. Ich hoffe, es geht euch nach eurem Maleur an Deck jetzt besser.

Die Karte werde ich verwahren, und nein, von Antonio oder Bianca habe ich nur kurz nach unserer Abreise gehört, dass sie dem Oceano auf der Spur sind. Bisher noch keine weiteren Nachrichten. Antwortet Raffaele.

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Raffaele di San Trovaso


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 Betreff des Beitrags: Re: Die seichten Gewässer
BeitragVerfasst: Sa 6. Apr 2013, 14:45 
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Piratenleutnant
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Piratenleutnant
Danke, Euer Medicus hat sich trefflich um die Verletzung gekümmert...es lag übrigens nicht in meiner Absicht, Eure Planken rot zu färben.bemerkt sie mit einem kleinen Lächeln.

Wendet sich dann wieder dem Foscari zu- nur eine Augenbraue leicht angehoben.

Das ist wirklich zu freundlich von Euch, aber ich bin so unverschämt mich auf die Frage zu berufen, ob Ihr erlaubt, dass ich mit an Land komme. Ein kühler Hauch schwingt in ihrer Stimme mit- kühle Höflichkeit. Sie mochte solche Spielchen ganz und gar nicht!

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 Betreff des Beitrags: Re: Die seichten Gewässer
BeitragVerfasst: Sa 6. Apr 2013, 14:53 
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Handelsherr
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Ich werde mich per Taube melden, wenn sich etwas bei mir ergeben sollte. Ich kenne einen guten Unterschlupf. Die Taube findet dann dorthin ohne Probleme zurück. In die Markthalle oder meinen Palazzow erde ich mich wohl kaum begeben können.

Dann gebt Befehl, in die Gewässer Formosas zu fahren!

äußert in Raffaeles Richtung, meint zu Liana

Wisst Ihr, ich bin Händler mein Gott, du stapelst aber heute tief, Junge und Händler hören sich gerne Angebote an. Was wäre denn mein Vorteil, Euch mitzunehmen? Derzeit sehe ich noch keinen. Aueßr, dass ich womöglich auch noch die Marine an den Fersen habe.

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Cesare Foscari

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