Palatina sul aqua

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 Betreff des Beitrags: Re: Die seichten Gewässer
BeitragVerfasst: Mo 13. Jun 2011, 11:25 
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Piratenleutnant
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Piratenleutnant
Das würde ich nicht direkt so sagen....ich glaube kaum, dass man uns mit Ruderbooten hätte einholen können.......
lässt sich ein wenig zurückfallen, sodass sie nun einen halben Schritt hinter dem Don geht. Ihr Gesichtsausdruck ist gelassen, als sie zu dem spöttelnden Piraten hin eine wüste Geste mit der Hand macht. Als wäre nichts gewesen, steht sie kurz darauf neben dem Captain an der Reling und wartet auf seine Meinung

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 Betreff des Beitrags: Re: Die seichten Gewässer
BeitragVerfasst: Mo 13. Jun 2011, 11:33 
Fernando reicht ihm das Fernrohr. Es ist abgenutzt, schwarz - und hat einen rosa Aufkleber mit einem gefährlich aussehenden Karnickel dran.
Der Captain schließt das linke Auge, sieht mit dem Rechten durch


Hm... warum ist alles nur so weit weg... ist das wieder eingerostet...?

schaut er durch die falsche Seite


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 Betreff des Beitrags: Re: Die seichten Gewässer
BeitragVerfasst: Mo 13. Jun 2011, 11:48 
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Piratenleutnant
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Piratenleutnant
Gibt sich Mühe, nicht die Augen zu verdrehen und schafft es auch irgentwie. Sie räuspert sich, blickt auf die Planken und dreht das Fernrohr in den Händen des Captains um.

Meine Güte, wo bin ich hier nur gelandet?! Total verrückt.....wie geil!

Ungebeten spukt ihr das rosa Häschen im Kopf rum und sie ist kurz davor, die Stirn gegen die Reling zu schlagen, reißt sich jedoch zusammen

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 Betreff des Beitrags: Re: Die seichten Gewässer
BeitragVerfasst: Mo 13. Jun 2011, 13:10 
Während der Captain mit seinem Fernrohr in der Hand rumfuchtelt, tritt der Chefkanonier an seine Seite

Darf ich die Kanonen zünden? Darf ich, hm? Ein schönes WUMMS, und die Sache ist erledigt!

der Don wendet sich in dessen Richtung, immer nochd as falsch herum gesetzte Fernrohr vor dem Auge. Der Muskelmann wirkt, als stände er auf der anderen Seite des Decks, obwohl nur wneige Finger von Plüscho entfernt

Hm? Kanonen? Laden? Kann nicht falsch sein...!

er haut kurz gegen das Rohr

Wenn ich dürfte, Capitano.

Hector hat sich zu Liana und dem Don gesellt, nimmt das Fernrohr - und dreht es um

Ha! Jetzt lass mal sehen!


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 Betreff des Beitrags: Re: Die seichten Gewässer
BeitragVerfasst: Mo 13. Jun 2011, 13:15 
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Piratenleutnant
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Lianas Blickt huscht kurz zwischen den beiden neu dazu gekommenen Männern hinund her, dann wendet sie sich wieder dem Wasser zu. Ein kalter Windzug peitscht ihr die Haare nach hinten, doch ihre Hoffnung, vom Wind etwaige Geräusche zugetragen zu bekommen, wird nicht erfüllt.

Was glaubt Ihr, was das soll? Könnt Ihr etwas erkennen? stellt sie ihre Frage an den Don und verengt die Augen zu Schlitzen, die Hände auf die Reling gestützt, um besser sehen zu können

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 Betreff des Beitrags: Re: Die seichten Gewässer
BeitragVerfasst: Mo 13. Jun 2011, 13:24 
Keine Ahnung. Keine Flagge... kein Wimpel... kein Zeichen...

Ach was solls. Herr Ersatzschadensklage, jag es einfach in die Luft, sollst auch deinen Spaß haben.

klappt der Captain das Fernrohr zusammen - und hört dann metallisches Ächzen, Glasklirren, sieht auf das kaputte Instrument in seinen Händen

Verdammt, das konnte man gar nicht einklappen.

sieht er betreten auf das zerstörte Instrument, während der Chefkanonier sich bereit macht.
Hector lehnt sich derwiel lässig über die Reling


Sagt mal... Leutnant... habt Ihr heute Abend schon etwas vor?


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 Betreff des Beitrags: Re: Die seichten Gewässer
BeitragVerfasst: Mo 13. Jun 2011, 14:03 
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Piratenleutnant
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Liana blickt Hector an und meint mit einem kühlen Lächeln

nein, aber ich denke nicht, dass ich unbedingt Eure Hilfe brauche, um meinen Tagesablauf zu planen....außerdem wollt Ihr Euch doch nicht in Gefahr bringen, oder?

Will sich gerade wieder abwenden, als ihr Blick nocheinmal auf das Meer fällt. Sie zuckt zusammen.

Ach du Sch****.....Captain...Mann über Bord...

Drei Körper schwimmen im Wasser und wurden von den Wellen ans Schiff herangetrieben

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 Betreff des Beitrags: Re: Die seichten Gewässer
BeitragVerfasst: Mo 13. Jun 2011, 14:16 
Mann über Bord? Hab gar nicht bemerkt, dass wer runtergefallen ist...!

schaut sich der Don suchend auf dem Hauptdeck um

Mir scheint auch alles vollzählig. Seid Ihr sicher, Leutnant?


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 Betreff des Beitrags: Re: Die seichten Gewässer
BeitragVerfasst: Mo 13. Jun 2011, 14:34 
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Piratenleutnant
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Piratenleutnant
Wirft dem Captain einen Blick der niederschmetternden Sorte zu und deutet über ihre Schulter zurück auf das dunkle Wasser

Mann über Bord, wenn vielleicht auch nicht von unserem Schiff meint sie mit mühsam beherrschter Stimme

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 Betreff des Beitrags: Re: Die seichten Gewässer
BeitragVerfasst: Mo 13. Jun 2011, 14:37 
Der Captain sieht in die Richtung - und bemerkt dann ebenfalls die Körper im Wasser.
Etwas enttäuscht meint er dann zu Liana


Tja, die sehen gar nicht gut aus... für die Mannschaft jedenfalls nicht zu gebrauchen, die sind hinüber denke ich. Also, was...?

Er beemrkt Lianas kritischen Blick

Na gut, na gut, wir holen sie an Bord!

wiegelt er ab, pfeift in Richtung zweier Männer, den Holzring zu holen


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 Betreff des Beitrags: Re: Die seichten Gewässer
BeitragVerfasst: Mo 13. Jun 2011, 14:45 
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Piratenleutnant
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Ich habe inzwischen selber mitbekommen dass die schon ziemlich für den Dreck sind, was die Mannschaft angeht...aber es wäre vielleicht ganz nützlich, zu wissen, weshalb sie krepiert sind.....damit wir nicht auch drauf gehen.

Geht zu den Männern und packt mit an, um die Menschen an Bord zu hiefen

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 Betreff des Beitrags: Re: Die seichten Gewässer
BeitragVerfasst: Mo 13. Jun 2011, 14:52 
Und dabei wollte ich endlich auf die offene See, statt weiter in diesen gewässern zu kreisen... verdammt, Leutnant, wir müssen Distanz gewinnen, sonst holen uns die Schweine mit ihrer Flotte ein! grummelt der Anführer, will damit andeuten, dass er keine Lust darauf hat, Gefahr zu laufen, noch von der palatinischen Armada eingeholt zu werden - und insbesondere auch kein großes Interesse an Leichensichtung hat.

Indes rammen die toten Körper etwas unsanft auf dem Deck auf - genau vor Lianas Stiefeln


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 Betreff des Beitrags: Re: Die seichten Gewässer
BeitragVerfasst: Mo 13. Jun 2011, 15:01 
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Piratenleutnant
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Piratenleutnant
Bleibt ungerührt stehen und wirft dem Captain einen Blick zu.

Kein Problem. Wir müssen nicht unbedingt hierbleiben. Die Fahrt kann doch weitergehen und ich sehe mir unsere......"Neuen Freunde" mal etwas genauer an....

Kniet sich vor der ersten Leiche hin und begutachtet sie ein paar Sekunden

Die Körper sind noch nicht aufgedunsen. Sie sind also noch nicht sonderlich lange tot, was bedeutet, dass wir etwa drei Tage haben sollten, bevor die Möven über den Kadavern kreisen....blickt zum Don auf und grinst
Ich persönlich würde sagen, zwei Stunden reichen zur Besichtigung...Seid Ihr zufrieden? Wir werden nicht aufgehalten und haben keine verräterischen Aasvögel über unserem Schiff kreisen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die seichten Gewässer
BeitragVerfasst: Mo 13. Jun 2011, 18:28 
Seid Ihr sicher, dass Ihr weiterhin Leutnant bleiben wolltet, und nicht lieber die Stelle des Schiffsarztes übernehmt? ersceint ihm dieses Verhalten suspekt

Wir holen uns damit nur den Tod selbst aufs Deck! Ich sag euch, sie ist eine Hexe und bringt uns mit ihrer Zombiarmee um, diese Frau! ruft jemand panisch im Hintergrund, rudert mit den Händen

So ein Quatsch! rumort der Don, schüttelt den Kopf bei so viel Geschwätz Wo siehst du denn hier eine Frau? Die Leichen sind alle männlich!

Langusten Luigi stöhnt im Hintergrund auf


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 Betreff des Beitrags: Re: Die seichten Gewässer
BeitragVerfasst: Mo 13. Jun 2011, 20:18 
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Piratenleutnant
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Piratenleutnant
Blickt sich zu dem panisch jammernden Piraten um

Nun heult hier aber mal nicht herum, wie ein kleines Kind!
Ich will die Leichen nur untersuchen und danach könnt Ihr sie gerne wieder über Bord werfen, wenn Euch das beruhigt....

wendet sich wieder den Toten zu und dreht einen von ihnen auf den Bauch.
Als sie die Blicke aller im Nacken spührt, blickt sie genervt auf.


Was ist denn?! will sie ungehalten wissen Ich dachte, wir wollten unseren eventuellen Verfolgern keine Chance lassen uns einzuholen. Und wenn ihr euch schon vor mir ekelt, dann wollt ihr euch das hier sicher nicht ansehen! fährt sie die Piraten an.

Holt jetzt ohne viel Federlesen ein Messer hervor und zerschlitzt die vollkommen durchweichte Kleidung des Toten. Blutige Striemen auf Haut, die die Farbe von geronnener Milch angenommen hat, kommen zum Vorschein...


Endlich auf offener See

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 Betreff des Beitrags: Re: Die seichten Gewässer
BeitragVerfasst: Di 30. Aug 2011, 13:02 
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Liebhaber der Gezeiten
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Liebhaber der Gezeiten
MUSIK!

Als sie von den Wellen etwas weiter auf die See hinausgetrieben worden waren, schaute sich Lucius in dem Boot um. Er bemerkte neben seiner Leiter und seinem Rucksack den von Carlo - und sonst nichts.

Sagt mal - habt Ihr gar keine Ruder hier?

Nein. Wozu? hakte der Pflanzenkundler mit ehrlich überraschter Miene nach.

Zum Paddeln. Lucius ahmte die Bewegung nach, als würde er in der Luft rudern.

Brauchen wir nicht. Die Strömung treibt uns genau auf Formosa zu.

Schön. Und für den Rückweg?

Ähm... Darüber habe ich mir gar keine Gedanken gemacht. Wir warten einfach darauf, dass die Strömung dreht.

Ihr seid mir ja witzig. Darauf könnt Ihr lange warten.

Daran denke ich noch gar nicht. Ich bin schon froh, wenn wir nur das Ufer der Insel heile erreichen.

Was wollt Ihr damit sagen?

Ich kann nicht schwimmen. Unschuldiges Lächeln.

Der Uhrmacher stützte den Kopf in die Hände. Das konnte alles nicht wahr sein! Worauf hatte er sich hier nur eingelassen?


-> Auf Formosa

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Carlo Darvinus, Naturforscher | Cristian, "Antiquitätenhändler" | Opa Hoppenstedt, selbiger


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 Betreff des Beitrags: Re: Die seichten Gewässer
BeitragVerfasst: So 2. Okt 2011, 19:10 
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Liebhaber der Gezeiten
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Schicht: Cittadino
Heimat: Città Nuova
Haus: Uhrmacherei
Beruf: EUIV-Tutorial

Liebhaber der Gezeiten
Es war etwas mehr als eine Woche her, seit Lucius und Carlo sich mit ihrem Boot schon einmal auf diesen Gewässern befunden hatten - damals allerdings in die andere Richtung.
Nun paddelten sie mit behelfsmäßigen Rudern von Formosa aus auf die Küste nahe Porto Vecchios zu.


Weiter Steuerbord, Signore Carvinus, das Meerhuus liegt nicht so nahe an der Küstenstadt!

Steuerbord?

Rechts...

Wie denn? Ihr lenkt doch nach... links?

Backbord. Nein, ich rudere eindeutig nach rechts.

Steuerbord.

Sage ich doch!

Aber mich zurechtweisen, ja, sowas habe ich gerne.

Ach, rudert eben weiter nach rechts, steuerbord, östlicher, wie immer Ihr das nennen wollt.

-> Wieder zu Hause

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Carlo Darvinus, Naturforscher | Cristian, "Antiquitätenhändler" | Opa Hoppenstedt, selbiger


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 Betreff des Beitrags: Re: Die seichten Gewässer
BeitragVerfasst: Sa 11. Feb 2012, 23:12 
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Tüftler und Maschinenbauer
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Schicht: Patrizio
Heimat: Città Antica
Haus: van Tiehnsches Anwesen
Beruf: Architekt und Erfinder

Tüftler und Maschinenbauer
Leonard horcht und schaut weiter auf den Grundriss. Dann legt er die, vollständig in ein mit dunklen Farben bemaltes Rohr gefasste, Tintenfederspitze langsam beiseite, nachdem er aufwendig ein Deckelchen über die mit dünnem Metall verstärkte Federspitze dreht. Auf dem, mit den Planken vernieteten Hocker dreht er sich zur Tür.

Schon wieder eine der Inseln oder wirklich palatinsche Küste?!

krächzt er mit heiserer Stimme durch den Raum. Schaut sich um und sieht, dass er vollkommen alleine ist. Eine Sache, mit der er sich seit seiner Abfahrt aus Rotterdam noch nicht gewohnt hatte. Dort hatte er immer viele Schüler und Schützlinge um sich gehabt, die von reichen Familien in die Obhut des leicht verdrehten aber hochgeschätzen Tutor an seiner eigens gegründeten "Archtektonischen Privatschule des freien Geistes" gegeben und angemeldet wurden.

Jetzt würde sein dutzendköpfig, eingestelltes Kollegium unter der Leitung von Theodor Bruchhausen, Spezialgebiet: Gebäudeabriss und Umbevölkerung, den Privatschülern die Kunst der Architektur unter neuster geisteswissenschaftlicher Interpretation näherbringen und vielleicht würde man irgendwann mal etwas von nur einem der Absolventen dieser Universität hören. Da die Durchschnittssemesterzahlen für einen Abschluss aber zwischen einem und anderthalb Menschenleben betrugen, kam es nur sehr selten vor, dass auch nur ein Gebäude fertiggestellt wurde, denn bauen durfte erst, wer einen Abschluss besaß an dieser Schule.

Leonard steht auf, geht gemächlichen Schrittes zur Tür, die in diesem Moment aufgeschlagen wird und ihm nahezu einen Herzinfarkt verpasst. Mit der einen Hand aufs Knie gebeugt, die andere auf der Brust, atmet er lautstark wie nach einem Marathon, wohl um sich von dem Schock zu erholen.


Wie kannst du mich so erschrecken?! schnappt er kurzatmig nach Luft und schaut den Matrosen vorwurfsvoll an.

Ihr wolltet doch benachrichtigt werden, sobald Porto Vecchio zu sehen ist. Wir sind nicht mehr weit entfernt!

näselt der Junge und zappelt am ganzen Körper. Diese langen Seereisen waren nichts für junge Gemüter, die noch voller überschwappender Adrenalin und sonstiger Hormone waren, dachte der alte Mann. Aber es waren auch genug gefestigte,eingefleischte, hölländische Seebären an Bord. Mit ihnen hatte Leonard sich schon das ein oder andere mal unterhalten. So beschließt er aufs Deck zu gehen, um vielleicht etwas über die Stadt zu erfahren, von der er nur gehört hatte, dass sie dringlichst einen Architekten und Gebäudebauer benötigte. Palatina, die Reiche, Glänzende, trächtige Seekuh im Lachsschaum. Ein komischer Name fand er. Seekuh dachte er und schmunzelte. Mit Humor hatte es der Niederländer und auch einem guten Glas Wein war er nicht abgeneigt. Er lachte laut und gerne.

Auf dem Oberdeck angekommen sieht er schon die republikanische Küste und er staunt. Sie durchqueren gerade die Bucht und das Wasser reflektiert die Strahlen der Wintersonne, dass es nur so glitzert. Er stellt sich an die Reling neben Ruben, eben einer dieser alten Matrosen, die ihm schon am Zipfel von Gibraltar eine wilde Geschichte über eine Seeschlacht mit einer kapernden, spanischen Flotille, die schon fast als verloren galt, dann aber doch gewonnen werden konnte und das darauffolgende Suchen nach den während der Schlacht ins Wasser gefallenden Männern auf dem Festland, um genügend Matrosen für die letzte nicht in Brand gegangene Galleone zu erhalten, endlich absegeln zu können.

Solch eine Geschichte erhoffte er sich nicht aber vielleicht war ja mal einer der Matrosen über längere Zeit hier gewesen oder man wüsste etwas über einen Matrosen auf den anderen Schiffen, der sogar hierher stammte?!


Na du alter Tüftler. Hast es bald geschafft. Wieder festen Boden unter den Füßen?! spielt der Landsmann auf Leonards Seekrankheit schon auf der Höhe von Caen an. Die hatte er schnell überwunden aber er wurde noch oft von manchen damit aufgezogen. "Een Nederländer is of de Schiffen Zuhuis." sagten sie dann immer und lachten mit ihm, tranken und feierten. Aber die meiste Zeit verbrachte er in seiner Koje und werkelte an einem seiner Gerätschaften oder verbesserte hier und da ein an einem kleinen Holzgestell herum, das wohl eines seiner neuen Gebäude darstellen sollte.

Ja. Ich freu mich. Werd dich aber auch vermissen, Jungspund! sagt er kurz vor einem Schlag mit dem Ellenbogen, trifft Ruben in die Seite.

Bin froh, wenn ich wieder auf hoher See und dich los bin! ärgern sich die beiden alten Männer, die sich auf der Schifffahrt angefreundet hatten.

So ins Gespräch vertieft kommen sie immer weiter Richtung Porto Vecchio

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Leonard van Tiehnen


"Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt." Albert Einstein


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 Betreff des Beitrags: Re: Die seichten Gewässer
BeitragVerfasst: Sa 10. Mär 2012, 03:06 
Das Frage an mich, Feststerrung von Euch... oder nur Hoffnung?

entgegnet der Samurai. Liana dürfte mittlerweile bemerkt haben, dass Shinta und Hector sich besser kennen als viele andere an Deck. Sie dürfte sich damit aber auch anderseits denken können, dass Shinta nichts preisgeben würde, was dem Kommandanten irgendwie schadete.

Hector-sama weiß, dass Ihr nicht dumm. Aber Ihr geglaubt, er nur eindimensionares Origami.

stellt der Meister der Seidenpapierfalterei fest

Aber in Wirkrichkeit, Hector-dono wie schwierig zu fartender Kranich mit nur einem Fuß und komprizierter Anreitung zum Serberfarten auf Koreanisch. Riana-dono muss wissen: auch die Sterne nur herr in der Nacht. Sonst nicht zu sehen. Und auch Sirber schwarz, wenn zu range an der Luft. Wer entscheidet, was herr, was dunker, was gut, was böse? Riana-dono denkt, das zu entscheiden?

Ich nicht weiß, ob Hector-sama gut oder böse. Was ist böse?


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 Betreff des Beitrags: Re: Die seichten Gewässer
BeitragVerfasst: Sa 10. Mär 2012, 03:17 
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Piratenleutnant
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Piratenleutnant
blickt ihn scharf an

Wenn du damit sagen willst, dass ich Hector für einen einfachen Mann gehalten habe, der ebend nur hier auf dem Schiff Kommandant ist,dann muss ich dir widersprechen!

Man konnte schon von Anfang an in seinen Augen sehen, dass er mehr als nur zwei Facetten hat und hätte ich es vorher nicht bemerkt, so doch spätestens nach unserem kleinen Landaufenthalt, bei dem wir dich abgeholt haben. Sicher war mir nicht das ganze Ausmaß seines seins klar und wahrscheinlich ist es das immernoch nicht, aber ich bin nicht so dumm, ihn als ein Blatt zu sehen, dass nur auf einer Seite beschrieben ist.

Ihr war klar, das Shinta ihr nichts über Hectors Wesen an sich erzählen würde. Wahrscheinlich hatte sie schon verdammtes Glück, wenn er überhaupt ein paar seiner Anspielungen machte, doch sie wollte ihn auch nicht über hector ausfragen- sie wollte nur herausfinden, ob sie sich auf den Tod gefasst machen musste, wenn sie sich entschloss, dem kommandant ihre Hilfe wirklich anzubieten, oder ob es wahrscheinlicher war, dass nicht allzu viel passieren-, er sich eventuell sogar wieder ganz abwenden würde.

Nein...ich maße mir nicht an, zu entscheiden, was gut und böse ist. Aber dir ist sicher bewusst, dass es bei den meisten Menschen dennoch Maßstäbe dafür gibt.
Ich halte nichts auf diese Maßstäbe, weshalb ich auch gesagt habe, dass ich weiß, dass er nicht böse ist. ich habe nur das Wort benutzt, mit welchem ich meine Gedanken wohl am einfachsten ausdrücken konnte. Ganz korrekt werde ich sie mit den Wörtern gut und böse ohnehin nie fassen können...

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