Palatina sul aqua

Das RPG der Renaissance
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 Betreff des Beitrags: Re: Die seichten Gewässer
BeitragVerfasst: Sa 10. Mär 2012, 12:51 
Riana-dono schon bei erster Fahrt sich das arres gedacht?

Shinta sagt das, als stelle er es fest. Seine Gedanken dazu, ob Liana bereits bei der Kaperung des Schiffes, der ersten Fahrt, und bei der Ankunft in Bastia das schon durchschaut haben sollte, zweifelt der Samurai an, aber er war niemand, der eine Diskussion unnütz verlängerte. Er behielt solchen Widerspruch für sich, dachte darüber eher nach, als zu sprechen.

Wenn Ihr nicht festregen könnt, was gut, was böse - warum ist Riana-Dono dann so sicher, dass Hector-sama gut oder böse?


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 Betreff des Beitrags: Re: Die seichten Gewässer
BeitragVerfasst: Sa 10. Mär 2012, 13:13 
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Piratenleutnant
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Liana seufzt und legt sich mit dem Rücken aus dem Sitzen auf die von der Sonne gewärmten Planken.
Die Unterhaltung mit dem Samurai war anstrengend, obwohl sie wusste, dass er Recht hatte.
Und so gibt sie ihm nach kurzer Zeit des Überlegens die einzige Antwort, die ihr logisch für ihr Verhalten erscheint


Wahrscheinlich denke ich einfach viel zu menschlich und zu grob, verglichen mit dir...

sie blickt nach oben in den hellen, klaren Himmel. Eigentlich hatte sie gehofft, die Unterhaltung würde ihr helfen, eine Entscheidung zu treffen, doch in dieser Art war nichts passiert

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 Betreff des Beitrags: Re: Die seichten Gewässer
BeitragVerfasst: Sa 10. Mär 2012, 13:19 
Gedanke nur klar, wenn man Ganzes erkennt. Nur Fragmente können Trugbird sein. Und Entscheidungen unrichtig, wenn man nicht weiß, was Gesamtzusammenhang. Einige Menschen schauen auf Chamäreon. Riana-dono sagt: Chamäreon schwarz! Ersatzschadenskrage sagt: Chamäreon weiß!

Shinta aber sagt: Chamäreon grau.

nickt er nach längerer Überlegung

Hector-sama Mann mit großer Vergangenheit. Und Riana-dono muss erkennen, dass sie nichts weiß, um Hector-sama einzuschätzen. Aber mit der Zeit entpuppt sich Chamäreon und ist zu fassen, und dann kann Reutnant-sama sagen, werche Farbe das Chamäreon hat.

er räuspert sich:

Chamäreon seht!
Ja, es ist so überaus schwarz
oder ist es doch weiß?


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 Betreff des Beitrags: Re: Die seichten Gewässer
BeitragVerfasst: Sa 10. Mär 2012, 13:30 
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Mit der Zeit...murmelt sie wie zu sich selbst

Das Problem ist nur, dass ich befürchte, dass wir diese Zeit nicht mehr haben.
Ich muss jetzt irgende eine Entscheidung treffen, das weiß ich, aber ich habe Angst davor, weil ich auch weiß, dass ich keine Entscheidung jetzt schon gut genug einschätzen kann...

Sie blickt weiterhin in den Himmel, beobachtet eine kleine Gruppe flauschiger, weißer Wolken und einen dunklen Vogelumriss, der vor ihnen entlang fliegt

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 Betreff des Beitrags: Re: Die seichten Gewässer
BeitragVerfasst: Sa 10. Mär 2012, 13:32 
Darf Shinta fragen, was Riana-dono so zur Eire treibt?

schaut er sie mit etwas leichter verschlossenen Augen an

Zeit ist die Nahrung guter Tiere, die wir Taten nennen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die seichten Gewässer
BeitragVerfasst: Sa 10. Mär 2012, 13:39 
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sie bleibt einen Moment noch ganz regungslos liegen,dann dreht sie sich plötzlich auf die Seite, stützt sich auf einen Ellenbogen und mustert den Samurai sehr eindringlich

Was mich zur Eile treibt ist die Tatsache, dass ich weiß, dass Gefahr im Anflug ist...vielleicht sogar schon auf unserem Schiff gelandet ist. sie hält inne und überlegt, wie viel sie viellciht noch sagen darf. Irgend etwas hält sie davon ab, Shinta alles zu erzälen, was in der vorherigen Nacht passiert ist.
...und wahrscheinlich breitet sie ihre Schwingen nicht nur über Hector aus...beendet sie ihre Ausführung schließlich recht leise, sodass sie nicht weiß, ob Shinta sie überhaupt gehört hat

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 Betreff des Beitrags: Re: Die seichten Gewässer
BeitragVerfasst: Sa 10. Mär 2012, 13:45 
Der Samurai wartet wieder ab. Wie immer fällt er keine Entscheidungen einfach so. Man konnte an der Hand zehn Finger abzählen, bis er zweimal ein- und ausatmet, als meditiere er in dieser Pause.

Woher bezieht Riana-dono ihr wissen, und was für eine Art von Gefahr erwartet uns? Und wievir Zeit wir haben, um abzuwenden.

Und wie... er hebt den Kopf wieder, schaut zu ihr ... ist Hector-sama darin invorviert?

Die Ruhe in den Augen Shintas ändert sich zu Strenge, als handelte er in einem Krieg, um nun die taktische Aufstellung der Truppen, deren strategische Aufstellung auf dem Feld, und zuletzt deren Versorgung zu organisieren


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 Betreff des Beitrags: Re: Die seichten Gewässer
BeitragVerfasst: Sa 10. Mär 2012, 14:02 
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Piratenleutnant
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sie blickt ihn ebenfalls scharf an und hält seinen Augen mühelos stand

Wenn ich es dir sage,ist ihre Stimme nun fest und selbstsicher wirst du Hector kein wort davon erzählen- das werde ich selber tun!

In der letzten Nacht bin ich wach geblieben, weil ich es nicht für richtig hielt, dass niemand da ist, wenn Hector wieder auftauchen sollte. Du erinnerst dich ja sicher, dass er gestern verschwunden war.
Irgendwann habe ich mir ein wenig die Beine vertreten....

und sie erzählt,was in der vorherigen Nacht geschehen ist und beinahe alles, was sie gesehen und gehört hat.
Irgendwie spürt sie Erleichterung, während sie darüber spricht.
Sie hofft nur, dass Shinta wirklich so vertrauenswürdig war, wie sie ihn einschätzt, doch scheinen momentan all ihre Beschlüsse in Dunkelheit zu verrinnen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die seichten Gewässer
BeitragVerfasst: Sa 10. Mär 2012, 14:08 
Shinta hört mit gesenktem Kopf zu, was sich zugetragen hat, gibt keinen Laut von sich, obwohl die Erzählung von dem merkwürdigen Treffen am Triumphbogen, den abgewandten Kampf, den Informationsaustausch mehr als spannend ist. Manchmal nickt er nur. Dennoch scheint kein Wort Lianas ihn aus der Ruhe zu bringen, nicht einmal ein "hm" entgleitet ihm. Völlige Konzentration zeichnet seine Haltung und sein Gesicht.

Bär war also mit Nase in Bienenstock. Wie ich mir gedacht.

fühlt er sich bestätigt - und erhebt sich dann. Der Kimono gleitet für einen Moment über Deck, hält den Schaft des Katana nur noch mit der einen Hand, statt mit beiden

Wenn Tantarus im Spier, große Gefahr zieht auf. Wir jetzt gehen zu Hector-sama. Schnerr.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die seichten Gewässer
BeitragVerfasst: Sa 10. Mär 2012, 14:13 
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Piratenleutnant
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sie steht ohne Einwände ebenfalls auf. Zwar ist sie nicht ganz sicher, ob es gut ist, zu zweit zu Hector zu gehen, aber irgendwie beruhigt es sie auch, zu wissen, dass jemand dabei ist, der Hector wirklich zu kennen scheint.

Shinta; wie gesagt. ich werde ihm zuerst sagen, was ich gestern getan habe.

stellt sie noch einmal sicher, dass der Samurai vorher Hector auf nichts ansprechen wird.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die seichten Gewässer
BeitragVerfasst: Sa 10. Mär 2012, 14:41 
Wir nicht reden. Wir handern. Wenn Hector-sama in Raserei, er weder kennt Freund noch Feind. Dann Shinta und Riana-dono Sushi.
Hector-sama ist auch ohne Kringe fähig, Leute in Sekundenschnerre zu töten.

ruft er ihr in Erinnerung, dass Hector mehr als nur ein Schwertkämpfer ist

Hector-sama wurde zum töten erzogen. Hector-sama früher brauchte Brut seiner Feinde wie andere Luft zum reben. Wenn diese Seite von Hector-sama erwacht, wir arre bereit, unsere Ruhe im Nirvana zu finden.

warnt er sie vor, dass Hector eine Seite an sich hat, mit der nicht zu spaßen ist, sollte sie erwachen

Shinta spricht ungerne. Riana-dono da besser.

beruhigt er sie mit einer feinen Ironie, dass er sich noch nie als großer Redner eignete - und geht dann voran, unter Deck, kommt mit seinen Holzsandalen auf dem Boden des Unterdecks auf


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 Betreff des Beitrags: Re: Die seichten Gewässer
BeitragVerfasst: Sa 10. Mär 2012, 21:56 
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Piratenleutnant
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Piratenleutnant
Sie unterdrückt einen Anflug von Furcht bei Shintas Worten.
Liana hatte ein Händchen dafür, mit Raserei Anderer umzugehen. Sie schaffte es in Sekundenschnelle, ein von Panik erfülltes und dadurch agressives Tier zu beruhigen und hatte bereits Menschen, die vom Wahn besessen waren, und dadurch andere angegriffen hatten, in wenigen Augenblicken wieder zur Besinnung gebracht. Doch wenn Hector wirklich derartig gelebt hatte, würden ihre Fähigkeiten wohl mit samt ihrem Körper zertrümmert werden, sollte er in Raserei geraten.

Im Moment bringt sie es nicht fertig, Shinta zu antworten, und so folgt sie ihm nur unter Deck.
barf
üßig betritt sie den Holzboden im Schiffsbauch und blinzelt kurz, damit sich ihre Augen an die neuen Lichtverhältnisse gewöhnen können...

Zu Hector

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 Betreff des Beitrags: Re: Die seichten Gewässer
BeitragVerfasst: Fr 29. Mär 2013, 00:37 
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Handelsherr
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Schicht: Patrizio
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Haus: Markthalle/Ca' Foscari
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Handelsherr
Die "Hermes" verlässt anscheinend unbescholten Porto Vecchio. Anscheinend gingen die Wächter immer noch um 10 Uhr abends zu Bett, um keinen Ärger zu bekommen. Der Wind weht in den Segeln, und der Handelsherr ist erstaunt, wie gut die Karavelle voran kommt. Anscheinend hatte das Schiff seinen namen nicht umsonst.

Leider ist so eine Piratenbande niemals lokalisierbar. Sie könnte überall sein! Und das ist das Problem, was ich mit dem Ziel meine: wir kennen die Person, aber nicht den Aufenthaltsort. Und wir haben keinen einzigen Hinweis...!

gibt der Venezianer von sich - und wird vom Ausguck unterbrochen. Der meldet ein Schiff an achtern.
Eine Galeere. Eine schnelle Galeere der palatinischen Marine. Die konnten selbst die besten Segler innerhalb von 10 Meilen einfangen. Und die Rudermannschaften waren trainiert.


Das ist die Galeere Ermelino höchstpersönlich! Sie holt auf!

ruft der Ausguck von oben herab. Die Ermelino war das namensgebende Schiff einer ganzen Klasse kleiner, wendiger Galeeren.
Man sieht Fackeln an Deck des Ruderbootes, das die Flaggen der Kriegsmarine zeigt... und eine weitere Flagge


Scheint, als hätten wir uns zu früh gefreut.

Die laden ein Geschütz am Bug!

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Cesare Foscari

Oberster Verwalter der Markthalle, Besitzer des Landgutes Sant' Ambrogio. Kaufmann, Ratsherr, Wein- und Kunstliebhaber.

Das Decamerone en miniature: Die Euganeischen Anekdoten.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die seichten Gewässer
BeitragVerfasst: Fr 29. Mär 2013, 00:47 
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Senator
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Heimat: Città Antica
Haus: Villa di Tesino
Beruf: Botschafter

Senator
Capitano! So schnell wie möglich fort von hier! Raffaeles Stimme war fest, dennoch konnte man einen Anflug von Hektik erhaschen.

Si! JUNGS! BRINGT DAS TEIL ZUM FLIEGEN!

Fliegen?!

Nicht wirklich fliegen. Wir nennens nur so, weil es sich so fachmännisch anhört.

Na also. ich dachte Albert hätte an diesem Teil rumgeschraubt.

Hat er ja auch!

Oh je ...

Innerhalb weniger Sekunden herrscht wieder rege Hektik an Bord, Männer hissen auch das letzte der Lateinersegel, tun geschäftig und achten auf die richtige Windrichtung.

Wie sollen wir dieser Galeere entkommen? Wenn sie uns wirklich verfolgen wollen, holen sie uns mit Sicherheit ein! Auch wenn wir hier griechisches Feuer haben, eine Karavelle hat gegen ein Schiff der Ermelino Klasse nichts entgegenzusetzen ... Fasst Raffaele ihre Situation zusammen.

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Raffaele di San Trovaso


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 Betreff des Beitrags: Re: Die seichten Gewässer
BeitragVerfasst: Fr 29. Mär 2013, 00:52 
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Handelsherr
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Schicht: Patrizio
Heimat: Città Antica
Haus: Markthalle/Ca' Foscari
Beruf: Kaufmann

Handelsherr
Cesare steht immer noch an der Reling, schaut auf das zweite Zeichen am Mastbaum, das dort neben dem Hermelin mit Schwert prangt. Erst ein Feuer vermag ihm den Blick freizugeben.
Moment, das war doch nicht... dieses Symbol kannte er doch!


Messer, ich glaube, dass das hier eine außergewöhnliche...

*Kawumm*

Der Donnerknall der Kanone am Bug übertönt den Foscari. Das Geschoss knallt gegen den Hauptmast - der keinerlei Schaden nimmt. Merkwürdigerweise schlingt sich stattdessen ein Netz darum, unterbrochen von einem Kanll, da eine Buddelflasche gegen das Holz trifft, und zerbirst.
Darin eine Nachricht.

Cesare, der nur wenige Ellen vom Einschlag steht, hebt das Papier auf, überfliegt einige Zeilen - und sieht zu Raffaele


Scheint, als hätten wir doch noch Hoffnung in diesen schweren Zeiten...

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Cesare Foscari

Oberster Verwalter der Markthalle, Besitzer des Landgutes Sant' Ambrogio. Kaufmann, Ratsherr, Wein- und Kunstliebhaber.

Das Decamerone en miniature: Die Euganeischen Anekdoten.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die seichten Gewässer
BeitragVerfasst: Fr 29. Mär 2013, 00:53 
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Senator
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Schicht: Nobiluomo
Heimat: Città Antica
Haus: Villa di Tesino
Beruf: Botschafter

Senator
Was? Kein feindliches Geschütz? Nur eine nachricht? Was steht drin?

Ist Raffaele zunächst verwirrt, stellt sich dann neben Cesare um auch lesen zu können.

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Raffaele di San Trovaso


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 Betreff des Beitrags: Re: Die seichten Gewässer
BeitragVerfasst: Fr 29. Mär 2013, 00:59 
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Herr der Hermeline
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Schicht: Nobiluomo
Heimat: Fortezza San Vittorio
Haus: Castello
Beruf: Renaissancefürst

Herr der Hermeline
Zitat:
Werter Nobile di San Trovaso, geschätzter Patrizier Foscari,

die Leute, die Ihr sucht, halten sich im nördlichen Sardinien auf. Der Commodore Semifreddo hat sie auf die Sardische Strömung getrieben, welche sie nach Terranova spülte. Der Provveditore von Sirena erstattete mir diesbezüglich Bericht. Sie sitzen hinter der Isola del Cavallo dort fest. Beeilt Euch, denn Tarquinio, Euer geschätzter Freund - Ser Foscari - wird Tortonese und seine Bande nicht schonen. Aber Wettläufe gegen die Zeit seid Ihr bereits gewohnt. Unternehmt jedoch nichts, was dem Staat Palatina schadet.

Antea


Die Ermelino, eine der besten Galeeren der Republik, wendet daraufhin vom Kurs ab. Wenn man genau hinsieht, so dürfte man glauben, eine Person stände an der Reling, mit einem Hermelin im Sommerfell eingekleidet.
Der Seewind treibt um eine feine Nase.


Was für eine herrliche Nacht für einen Ausflug...

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"Eine Republik zählt mehr große Männer als eine Monarchie; in jener wird die Tapferkeit fast immer geehrt, in dieser fürchtet man sie sehr."

Niccolò Machiavelli


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 Betreff des Beitrags: Re: Die seichten Gewässer
BeitragVerfasst: Fr 29. Mär 2013, 01:08 
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Handelsherr
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Schicht: Patrizio
Heimat: Città Antica
Haus: Markthalle/Ca' Foscari
Beruf: Kaufmann

Handelsherr
Es ist immer vorteilhaft, beinahe der Trauzeuge des verhinderten Verlobten der amtierenden Dogeressa zu sein...

resümiert der Foscari, welcher der abdrifteten Ermelino nachsieht, das Papier an Raffaele weitergibt. Er fragt sich zwar, welche Motive Antea hat, aber das war nun Nebensache

Wenn dieses Schiff auf der Sardischen Strömung schwimmt, dürften wir nicht mehr aufzuhalten sein.

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Cesare Foscari

Oberster Verwalter der Markthalle, Besitzer des Landgutes Sant' Ambrogio. Kaufmann, Ratsherr, Wein- und Kunstliebhaber.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die seichten Gewässer
BeitragVerfasst: Fr 29. Mär 2013, 01:13 
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Senator
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Schicht: Nobiluomo
Heimat: Città Antica
Haus: Villa di Tesino
Beruf: Botschafter

Senator
Raffaele sieht dem Schiff nach, glaubt eine Figur zu erkennen. Er nimmt sich vom vorbeilaufenden Kapitän ein Fernrohr, konzentrierte sich, trotz der Nacht noch etwas zu erkennen.
Dann sah er die Dogeressa. Ihr feines Antlitz, die kostbare Kleidung, die Perlenohrringe sowie das verspielte, bittersüße Schmunzeln, welches ihren wohlgeformten Mund zierte.


... Moment ... Hört er gar nicht zu, betrachtet viel lieber die Dame auf der sich entfernenden Galeere.

... VERLOBT?! Raffaele fällt aus seinen Gedanken, fasst sich wieder.

Äh, natürlich. Ich vergas. Verlobt. Natürlich. Äh, Capitano, ihr habt gelesen, wohin wir müssen? Auf zur Isola del Cavallo. Ordert er.

Si, Senatore!

Eine kurze Pause.

Duca. Es heißt Duca.

Die Hermes segelt weiter, hält Kurs aufs offene Meer und war bald von der Küste aus nicht mehr zu sehen. Bald würden Cesare und Raffaele ihr Ziel erreichen und weitere Abenteuer bezwingen müssen. Doch fürs erste war Ruhe. Ruhe vor dem Sturm. Und die Hermes segelte weiter, ließ Palatina zurück, ebenso wie Raffaele Gedanken an friedvolle Tage in seiner Villa. Die würden wiederkehren.

Doch nun gab es ... Abenteuer.


Währenddessen in Palatina...

Auf in die Sardische Strömung!

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Raffaele di San Trovaso


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 Betreff des Beitrags: Re: Die seichten Gewässer
BeitragVerfasst: Sa 6. Apr 2013, 00:47 
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Handelsherr
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Beruf: Kaufmann

Handelsherr
Der Morgen geht über dem Land auf. Die Hermes verässt die dunkle Wand der Nacht. Die Küste der Republik liegt im Morgengrauen vor ihnen, Feuerflammen und Goldglitzern züngeln auf der Gischt der Ferne. Die Klippen von San Luca begrüßen den Segler ebenso wie der Turm von San Giovanni und die Silhouette der Insel Formosa. Porto Vecchios Mauern sind zu erahnen.

Es ist noch ruhig auf dem Schiff. Cesare steht an Deck, lässt den Blick über das Panorama der Heimat schauen. Der vertrauten Heimat. Zugleich der Heimat, die sie dieses Mal nicht mit offenen Armen empfangen würde. Mittlerweile dürfte sich der Haftbefehl selbst in Porto Vecchio herumgesprochen haben - man würde die Hermes spätestens bei der Rio-Mündung aufhalten. Allein, dass die meisten Geschwader wegen des Krieges gegen Florenz patrouillieren, und man deswegen keine Mittel auf sie verlegen kann, ist ihr Glück.

Cesare legt die Ellenbogen auf die Reling. Er hatte viele Tage unter Deck verbracht. Sinniert. Nur in der Nacht, wenn sich niemand mehr gezeigt hatte, war er nach oben gegangen. Nur, um noch tiefer zu sinnieren. Er sollte Hector, er sollte Tarquinio, er sollte die Eriegnisse auf Sardinien vergessen. Aber konnte er das? Wenn eine alte Wunde aufgerissenw ar, brannte sie nach. Dass Raffaele an diesem Tag außerdem merkwürdige Eigenheiten an den Tag gelegt hatte, machte die Sache nicht besser. Wenn der Senator nun auch noch verrückt spielte, war er bald ganz allein von Verrückten und Mördern umgeben. Vielleicht schloss sich San Trovaso auch einer der beiden Gruppen an.

Er musste mit ihm reden. Porto Vecchio selbst anzufahren war Selbstmord. Man hätte auch gleich die Segel zugunsten eines großen Plakates mit der Aufschrift "Nehmt uns gefangen" hissen können. Es kam aufs selbe hinaus. Da sie auch noch keinerlei Nachricht von den Verbündeten daheim erhalten hatten, musste man vom schlimmsten ausgehen. Eine weitere List war vonnöten...


Viel zu viele ungeklärte Fragen...

Er schnauft durch. Mit den Händen auf dem Rücken wandert er Richtung Bug.
Was sollte sie nun tun? Kontakt mit den anderen herstellen? Den Hafen anlaufen? Die Karte behalten, sie verstecken? In die Stadt schleichen - an den Wachen vorbei? Und was täten sie mit dem Mädchen, das sie mitgenommen hatten? Es der Marine ausliefern? Laufen lassen? Irgendwie vermochte er da keinen klaren Gedanken fassen. Selbst er konnte sich vorerst seiner Rückkehr nicht sicher sein. In der ganzen Republik gab es für ihn nur einen sicheren Ort. Aber da musste er erst einmal hin...


San Marco, mein Patron - sprich mit deinem Chef.

verfällt er ins Religiöse, in der Hoffnung dass der Schutzheilige vielleicht das ein oder andere auf Fürsprache gerade rücken könnte - denn einen anderen Ausweg sieht er im Moment nicht.

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Cesare Foscari

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