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Spiaggia di Corno Torro
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Autor:  Elisabetha Lucini [ Do 11. Aug 2011, 10:26 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Spiaggia di Corno Torro

Elisabetha konnte es nicht fassen.

Ihr blöder ignoranter arroganter Volltrottel.

Die Schneiderin wusste gar nicht was sie sagen sollte. Am liebsten hätte sie ihm eine Ohrfeige gegeben. Sie musste sehr an sich halten um ihn nicht in den Sand oder noch besser ins Wasser zu schubsen. Die Frage wäre nur ob sie das auch schaffen würde.

Die Puccis sind eine sehr alte und bekannte Tuchmacher und Schneiderfamilie. Frag in San Paolo rum. Die sind genauso bekannt wie die Albizzis. Wer was auf sich hält kauft seine Kleidung bei uns, belehrte die Schneiderin Ottaviao.

Na schön wenn Ottavio sich nicht erinnerte, dann musste sie ihm eben auf die Sprünge helfen.

Erinnert Ihr Euch noch an die Theateraufführung im Ermelino, meinte sie nun mit verschränkten Armen. Caruso war ausgefallen und plötzlich seid Ihr aufgetaucht und habt seine Rolle übernommen. Nur leider seid ihr viel zu...., Elisabetha schaute an Ottavio runter und wieder hoch. Nun sein Kostüm passte Euch nicht. Ich musste improvisieren. Ich war gezwungen aus einem Vorhang ein schnelles Kostüm für Euch zu schneidern. Dabei habe ich Wochen gebraucht um Carusos Kostüm anzufertig.

Sie reckt das Kinn nach oben, und ihr wart damals sehr betrunken, arrogant bis anzüglich.

Autor:  Ottavio Dandolo [ Do 11. Aug 2011, 20:11 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Spiaggia di Corno Torro

Ich war mal bei der Oper....? :orso:

...




....


Oh verdammt, ich erinnere mich!

kommt ihm die bis dahin so perfekt verdrängte Erinnerung wieder in den Sinn.
Ja, danke auch, Elisabetha! Da braucht man Monate der Selbstverleugnung, und dnan kommst du vorbei, und ruinierst alles. Blödes Weib aber auch.
Dann legt der Dandolo allerdings Protest ein.


Moooment mal, Signora! Vielleicht war ich betrunken, na gut! Womöglich war ich arrogant, wer ist dann nicht irgendwann? Aber anzüglich war ich sicherlich nicht!

besteht er darauf.

Hätte er besser Jura statt Philosophie studiert. Das hätte ihm jetzt sicherlich besser von Ntzen sein können. Verleumdung, Verhetzung, Rufmord UND Raub sowie Verschüttung von Eisteewasser an öffentlichen Stränden! Da gab es doch sicherlich irgendwelche Paragraphen im Straferecht.

Autor:  Elisabetha Lucini [ Do 11. Aug 2011, 22:23 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Spiaggia di Corno Torro

Ihr wart sehr wohl anzüglich Signore..., sie überlegt kurz. Wie war noch sein Name?Dandolo. Ihr habt mir, Elisabetha pickt in mit dem Zeigefinger mehrfach auf den Brustkorb, etwas unterstellt. Bei einer harmlosen Aufforderung. Jawohl.

Ach was soll, winkt die Schneiderin ab. Mir reicht es jetzt. Ich muss mein Hermelin suchen. Und Ihr könnt Euren blöden Eiswein kaufen gehen.

Schnaufend dreht Elisabetha um marschiert los. Weit kommt sie aber nicht.

AU, verflucht noch mal.

Sie hebt den Fuß und muss feststellen das sie sich eine Holzstück eingetreten hat. Mit einem nicht gerade eleganten Plumps lässt sie sich in den Sand fallen und betrachtet ihren geschundenen Fuß. Sie versucht den Splitter heraus zu ziehen.

Das Elisabetha ist wirklich nicht Dein Tag. Erst reist Armani aus. Dann rennt sie in diesen bescheuerten Casanova rein und jetzt auch noch ein Splitter im Fuß. Es war zum heulen. So hatte sie sich ihren ersten Urlaubstag nicht vorgestellt.

Autor:  Ottavio Dandolo [ Fr 12. Aug 2011, 10:38 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Spiaggia di Corno Torro

Unterstellt? :orso:

Unterstellt? Was denn? Wobei... sie ist ja doch etwas klein. Womöglich einen Hocker?
Aber was war daran anzüglich?


Signora, passt auf, da...

hört dann, wie sie in den Sand fällt

... liegt etwas im Sand.

Na, was soll's, denkt er sich. Er hatte zwar keine Ahnung mehr, was damals geschehen war, aber beim damaligen Zustand war das auch kein Wunder mehr.
Er geht zu ihr, veruscht ihr mal die Hand vorsichtig anzureichen.

Autor:  Elisabetha Lucini [ Fr 12. Aug 2011, 11:22 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Spiaggia di Corno Torro

Irgendwie schafft die Schneiderin es den Splitter aus dem Fuß zu ziehen. Ratlos schaut sie sich um. Irgendwo hier musste doch Armani sein? Aber wo nur? Hier waren so viel Menschen. Was wenn sie ihr Hermelin nicht wieder finden würde?

Plötzlich taucht neben ihr eine Hand auf. Sie greif sie und lässt sich hoch ziehen. Erst jetzt wird sie gewahr wer neben ihr steht.

O Ihr schon wieder. Ich sagte doch ich habe keine Zeit für Euren Eiswein oder was immer Ihr gerade trinken wolltet. Ich muss ein entlaufendes Hermelin finden.

Sie lässt Ottavios Hand los und stapft los, und wenn ich es finde dann kann es war erleben. Es wird nie wieder Palatina verlassen. Oder besser noch nie wieder die Werkstatt.

Ratlos bleibt sie stehen. Aber wie soll ich ihn in dem Gewussel hier finden?

Autor:  Ottavio Dandolo [ Sa 13. Aug 2011, 00:46 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Spiaggia di Corno Torro

Eistee. Es war Eistee.

merkt der Venezianer an, dass er zwar freundlich ist, aber immer noch nicht vergessen hat, wer hier wem einen Drink schuldig ist.
Als Venezianer weiß er jedoch auch, wann man gewisse Sachen ansprechen sollte, und wann eben nicht. Er blickt sich demonstrativ etwas um, schaut nach, ob irgendwo ein wieselflinkes Getier am Strand unterwegs sein könnte


Habt Ihr denn nichts, was dieses... Tier umschreibt er das Wesen anlocken könnte? Ich zähme mein Ross immer mit Marzipan.





...


Fragt nicht wieso, das ist einfach so.

denkt er an das Feuerpferd, dass für etwas Süßkram sofort mordete, oder zahm wie ein zutrauliches Kaninchen wurde.

Autor:  Elisabetha Lucini [ Mo 22. Aug 2011, 18:05 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Spiaggia di Corno Torro

Elisabetha war ein paar Schritte weiter gegangen und wieder stehen geblieben. Immer wieder schaute sie sich suchend um.

Sie dreht sich um, Marzipan? Zum ersten Mal lacht die Schneiderin wieder. Ihr habt vielleicht ein verrücketes Pferd.

Sie dreht sich wieder um und ihr Blick streift weiter über den Strand.

Na ja, meint sie mit dem Rücken zu Ottavio, er liebt die Marmeladenbrötchen von Signora Albizzi. Allerdings hatte er heute schon eins. Und es wird ihn kaum interessieren. Armani ist verrückt nach Mode. Er ist eben ein Schneiderhermelin. Nichts ist ihm zu wieder wie diese schreckliche Mode hier. Kein Wunder das er hier verrückt spielt. Und ich muss ihm recht geben. Die Leute sehen schrecklich aus. Ich sollte dringend ein paar Badekleider entwerfen

Ihr Blick streift weiter über den Strand.

DA! DA ist er. ARMANI!

Die Schneiderin zeigt mit ausgestreckten Arm auf einen Weg am Strandsaum, der in den Dünenweg endet.

ARMANI! BLEIB STEHEN!

Elisabetha rennt los ohne darauf zu achten ob Ottavio ihr noch folgt.

Auch Armani fängt wieder an zu laufen. Allerdings den Dünenwegrauf.

Autor:  Ottavio Dandolo [ Di 23. Aug 2011, 12:13 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Spiaggia di Corno Torro

Der Dandolo sieht ihr mit hochgezogener Augenbraue hinterher.

Eistee ist bestimmt nicht gut, wenn man nachher noch schwimmen will.

redet er sich darauf ein, zuckt mit den Shcultern, als die Schneiderin schon wieder fort ist - und geht in die andere Richtung

Ich habe schließlich noch wichtige Dinge zu erledigen!

Autor:  Josefine Topka [ Do 25. Aug 2011, 10:36 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Spiaggia di Corno Torro

Eigentlich hatte ich vor gehabt an einen der ruhigeren Teile des Strandes zu gehen. Doch meine Töchter wollten da hin wo das Leben tobte. Also da wo der Turysmus war.
Ich ließ mich darauf ein und bereute das ganze sofort als wir am Strand ankamen. Hier regelten sich die Urlauber dicht an dicht auf ihren Decken und so mancher Anblick... nun ja ich hätte ihn meinen Töchtern doch lieber erspart.
Wir breiteten unsere Decke aus und ich suchte mir ein schattiges Plätzchen unter den Baldachin und vertiefte mich in mein Buch.
Florentin baute einen kleinen Sandwahl um unser „Lager“ auf und begann ihn sofort, nachdem sie damit fertig war, mit Muscheln und Strandgut zu verzieren. Ich war sehr überrascht wie geschickt sie darin war.
Carla half ihr eine Weile dabei. Doch ihre Motive waren nicht halb so schön wie die ihrer Schwester. Und da Florentin immer wieder etwas an Carlas Gebilden auszusetzen hatte verlor sie bald die Lust. Sie stand auf und ging zum Wasser runter. Das schien ihr doch interessanter zu sein als sich von Florentin zu bevormunden zu lassen.
Gegen Nachmittag packte ich dann unseren Picknickkorb aus. Damit zog ich mir den Zorn eines Bauchladenverkäufers zu.


Immer diese Turysten die ihr Zeug selber mitbringen, grummelte er.

Ich schaute auf. Das müsst Ihr mir schon selbst überlassen ob ich bei Euch kaufe oder mein Essen mitbringe.

Ach und wovon soll ich bitte leben, wenn das alle machen?

Wenn Eure Preise nicht so überzogen wären, dann würde ich vielleicht bei Euch kaufen, konterte ich. Und jetzt verschwindet aus meinem Schatten.

Der Bauchladenverkäufer warf mir noch einen bösen Blick zu und grummelte irgendwas vor sich hin, was ich nicht verstand und verschwand zwischen den Massen.

Autor:  Josefine Topka [ Do 25. Aug 2011, 17:49 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Spiaggia di Corno Torro

Irgendwann ging auch dieser Tag zur Neige und wir packten unsere Sachen um zurück zur Pension zu gehen.
Ich war froh das wir endlich wieder zurück gingen. Diese vielen Menschenmassen waren einfach nichts. Lieber würde ich den ganzen Tag im Garten der Pension verbringen als noch einen an diesem Strand.
Ich packte meinen Korb und die Decke und schob meine Töchter vor mir her.


Eines sage ich Euch. Morgen gehen wir wieder an den anderen Teil des Strandes.

Autor:  Ottavio Dandolo [ Do 25. Aug 2011, 19:34 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Spiaggia di Corno Torro

Derweil, nur etwas weiter entfernt... in Richtung Meer.

Wellenrauschen.


YEAHA!

Wassergischt in der Luft, die prasselnd runterfällt

Und noch einmal!

Auf der Wellenspitze ein schwarzes Brett. Genau genommen: das Brett des einstigen Ruderbootes der Regatta, welches der Città Antica gehört hatte, bis dieses zerbrosten war. Nun hatte dieses eine neue Bedeutung...

You'd catch 'em surfin' at Porto Vecchio!

Ottavio stand auf dem modifizierten Brett, mit dem er nun kunstvoll über die Bretter reitet, eine Kurve macht - und hinter ihm noch weitere junge Leute

Inside outside S.R.P.!

Die Wellenreitergemeinschaft heizt über den Wasserkamm, der Dandolo vollführt ein Manöver, die anderen folgen ihm

San Matteo line

Inside outside S.R.P.

San Luca and Clippi

Inside outside S.R.P.!

Terra Leons beach

Inside outside S.R.P.!

All over Corno Torro

Inside outside S.R.P.!

And down Costa alley

Inside outside

Everybody's gone surfin'

Surfin' S.R.P!


Die Vorstellung der Gruppe auf dem Wasser hat dabei doch ziemliche Ähnlichkeit mit den choreografischen Einlagen des Putzpersonals im Hause Thesing.

Autor:  Isabella [ Fr 26. Aug 2011, 14:58 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Spiaggia di Corno Torro

Eine ganze Zeitlang hatte man sich am öffentlichen Strand amüsiert und für den kommenden Abend reichlich betuchte Signori eingeladen.
Natürlich hatten die drei darauf geachtet das es Männer mit Geld waren.
Mann hatte gescherzt geflirtet was das Zeug her gab und sehr darauf geachtet keine Ehefrau zu erzürnen. In einen gut durchdachten Moment hatte man den Signori ein paar sehr schöne manchmal auch anzügliche Worte ins Ohr gesäuselt und ihnen gesagt wo sie einen besuchen konnten. Anderen hatte man so kleine Kärtchen, die Isabella Wystenkarten nannte, zugespielt. Die Mädchen brauchten auch gar nicht zu sagen was sie damit bezweckten.


Zurück im Lustschloss

Autor:  Ottavio Dandolo [ Mo 29. Aug 2011, 00:12 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Spiaggia di Corno Torro

Die Surfbande rast über die Wellen - aber Ottavio scheint irgendwie abhanden gekommen zu sein. Er ist einzeln unterwegs, bemerkt dann aber, wie der Schatten über ihm größer wird, wendet sich dann für einen Moment um.

Oh... oh.

und macht die gigantische Wasserwand aus, die sich dann über ihn ausbreitet, begräbt.

Erst etwas später kommt er prustend und hustend am Strand wieder zum Vorschein, mit triefend nassen Haaren, das Brett im Sand gesteckt.


Vielleicht *hust* lasse ich das *prust* vorerst, singen zu wollen, und *qualleausspuck* auf Wellen zu reiten...

nimmt er sich vor

Autor:  Ada di Garcia [ Mi 28. Mär 2012, 08:58 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Spiaggia di Corno Torro

Die Küste verândert sich ein wenig, sie wird weicher und Buchten laden zum Baden ein. Ausser heute, heute sind nur ein paar sehr angezogene Menschen nahe am Meer unterwegs. Eigendlich sehr gut dachte Ada und lâchelte. Nun Wind meine Gute , dann wollen wir mal sehen ob du das Wasser magst. Ada lenkt ihre Stute über den Sand an den Rand des Wassers . Tief gruben sich die Hufe in den feinen Sand, dann am direkten Ufer ging es besser. Wind wieherte einmal , Ada dirigierte sie in den Galopp. Ab ging die Post. Unermüdlich galoppierte die Stute daher , Wasser spritzte hoch bis zu ihrem Rücken und Ada wurde recht nass. Durch den Spass merkte sie nicht das der rauhe Wind doch sehr frisch war. Nein im Gegenteil, die Nobile freute sich dass nicht so viele Menschen hier waren, dieser Ritt wäre unmöglich gewesen.

dort gehts nun weiter

Autor:  Ottavio Dandolo [ Do 29. Mär 2012, 22:39 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Spiaggia di Corno Torro

Corno Torro, der beliebte Urlaubsort und vermutlich eines der schönsten Dörfer der Republik, ist bereits aus der Entfernung auszumachen, wie die Krone auf einem Haupt. Ottavio ritt den nördlichen Strand von Corno Torro entlang; dieser war ihm unbekannt, hatte er doch nur den südlichen gesehen, der sich an jenen von Porto Vecchio anschloss. Gäste gibt es hier kaum welche, wie auch, das Wetter war noch nicht perfekt, und die Palatiner verblieben vorerst in der Hauptstadt. Auch auf den Wassern ist es ruhig. Im Gegensatz zur Marinebasis Sirena war Corno Torro beschaulich und nur von wenigen Aktivitäten der Flotte gekennzeichnet. Womöglich war diese Atmosphäre, wie sie diese Siedlung auszeichnete, früher in Sirena nicht anders gewesen; etwas verschlafen, vom Handel geprägt, friedlich.

Und wenn er da an die Erzählung Branzinos vom Reperaturdock dachte, war es ihm auch ganz Recht, dass die Armada Palatinas dafür sorgte, dass es bei dieser Friedlichkeit blieb.


So, Tuono, da müssen wir hoch. Eine kleine Rast wird uns beiden nicht zum Nachteil gereichen!

treibt der Reiter den Rappen den Hügel hinauf, zu der feinen Ortschaft auf dem Stierhorn

Eine Rast in Corno Torro

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