Palatina sul aqua

Das RPG der Renaissance
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 Betreff des Beitrags: Re: Die Markthalle
BeitragVerfasst: Fr 1. Jan 2016, 14:33 
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So so.

meint Inferno nochmals - und tippt dann gegen die Erde.

Wenn Ihr also den Aristoteles verwerft,d ann auch seine Gravitationstheorie. Wenn aber jetzt nicht mehr die Erde im Mittelpunkt steht, sondern die Sonne, wie erklärt Ihr Euch dann die Schwerkraft? Denn wenn die Sonne alles im Universum anzieht, und nicht die Erde, so kann ich mir kaum vorstellen, dass wir hier noch nicht gegrillt wurden wie ein Steak auf einem Dominikanergrill.

Im Hintergrund hält Brucià triumphierend das Eisenrost mit der Aufschrift "Feuerputzer 2000" in die Luft.

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Cesare Foscari

Oberster Verwalter der Markthalle, Besitzer des Landgutes Sant' Ambrogio. Kaufmann, Ratsherr, Wein- und Kunstliebhaber.

Das Decamerone en miniature: Die Euganeischen Anekdoten.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Markthalle
BeitragVerfasst: Fr 1. Jan 2016, 14:46 
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»Mir scheint die letztere Schlussfolgerung unlogisch, dass, sollte die Erde nicht der Mittelpunkt sein - wir dann in die Sonne hätten fallen müssen. Wenn Nämlich selbiges für die Erde gilt - wieso sind die Planeten und die Sonne und die Sterne nicht bereits von der Gravitationskraft der Erde angesogen worden und in die Erde geprallt? «

Äußert Alberto, geht dann zum Modell.

»Ich denke vor allem, dass es sich auch zu einem Teil um einen Standpunkt der Perspektive handelt! Wenn man nämlich die Erde im Zentrum annähme - was wir tun können - dann betrachtet jenes System aus der Sichtwarte der Sonne - dann werdet ihr sehen, dass es von der Sonne so aussieht, als ob sich die Erde bewegt und die Planeten um die Erde. Dies benötigt nicht einmal einen Wechsel eurer Weltansicht. Doch wenn sich dieses System genau umgedreht denken ließe - dass sie Sonne im Mittelpunkt steht und alle anderen Planeten um die Sonne kreisen - so sieht es aus der Sicht der Erde immer noch so aus, als würde die Sonne um sie Kreisen - mit den Planeten um die Sonne. Das ist auch bloß ein Wechsel der Perspektive mit der Ausnahme, dass nun die Planeten um die Sonne, statt um die Erde kreisen. Doch wieso ich das annehme? Weil sich so keine Schwierigkeiten mehr ergeben, wieso sich Planeten scheinbar manchmal vor - und manchmal zurück bewegen. Ihr habt doch sicher schon einmal von den Epizykeln gehört.«

Stellt er seine Gedanken dar, zeigt abwechselnd auf Erde, Sonne, geht zu diesen hin und schaut dann von der Seite der Erde auf die Sonne, von der Seite der Sonne auf die Erde, fuchtelt mit den Armen rum und redet immer mehr, bis seine Augen leuchten wie die eines Kindes am Neujahrsfestabend.

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Raffaele di San Trovaso


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Markthalle
BeitragVerfasst: Fr 1. Jan 2016, 14:50 
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Der Inquisitor fährt sich mit den Händen durchs Gesicht.

Ihr habt ja nicht einmal Grundkenntnisse von der elemantaren Physik des Aristoteles. Natürlich ziehen wir nicht die Sonne an, weil die Sonne und alle anderen Planeten sich auf festen Bahnen bewegen! Ist das so schwer zu verstehen?

Er geht sich über die nicht vorhandenen Haare seiner Glatze

Weltsicht, schön und gut - aber ihr könnt DAS er hüpft auf und ab, um die Schwerkraft zu demonstrieren, die seinen Körper wieder auf die Erde zieht damit immer noch nicht erklären!

wird seine Stimme langsam heiser, da der Forscher ihm gegenüber von allen Geistern verlassen zu sein scheint

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Cesare Foscari

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Markthalle
BeitragVerfasst: Fr 1. Jan 2016, 15:03 
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»Dies widerspricht sich doch selbst! Lasst mir euch etwas zeigen - das wird nicht hier und nicht zu dieser Uhrzeit und auch nicht an einem tage gehen, doch lasst es mir euch zeigen.«

Sagt Alberto ruhig, hat im Gedanken, mit dem Pater auf einen kirchturm zu gehen und ihm den Himmel durch sein Himmelsrohr zu zeigen, eine seiner neuesten Entwicklungen. Dann würde dieser sehen, wie sich Planeten eben nicht auf konzentrischen Kreisen bewegten und somit Aristoteles selbst widerlegten.

»Da habt ihr Recht - ich kann nicht beweisen, wieso ihr auf der Erdoberfläche hüpfen könnt und nicht in den Kosmos hinausgleitet - doch lasst mich euch fragen, könnt ihr mir beweisen, dass ihr das auf der Sonne und jeglichen anderen Planeten nicht könnt? Mir scheint nämlich, dass sich so ein Patt zwischen zwei Behauptungen einstellt, dass sich nur durch die Widerlegung der These des anderen lösen lassen könnte.«

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Raffaele di San Trovaso


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Markthalle
BeitragVerfasst: Fr 1. Jan 2016, 15:18 
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Wieso sollte sich das widersprechen? Die Erde ist einzigartig und steht fest an einem Punkt. Alles andere bewegt sich und wird von ihr angezogen oder befindet sich auf kreisenden Bahnen.

Das ist absolut schlüssig und konsequent, im Gegensatz zu euren komplizierten, weitgeholten Formen. Und es hat sich überdies über ein Jahrtausend bewährt - und nun kommt Ihr plötzlich und behauptet, das sei nicht so. Als nächstes behauptet Ihr wohl noch, die Pyramiden seien von Außerirdischen gebaut worden, Karl den Großen hätte es nie gegeben, und der Templerorden wäre nicht ausgelöscht worden, sondern übte heute eine Geheime Weltregierung aus - ja ja, solche Nasen wie Euch kenne ich zuhauf!

Es gibt keinerlei Beweise, dass es Geister NICHT gibt!
ruft er dnan etwas gehässig aus, um Albertos Äußerungen auf History-Channel-Niveau abzustellen.

Trotz all der Gehässigkeit bewegte sich Inferno immer noch auf streng wissenschaftlich-akademischen Diskurs, wenn auch er - wie jeder guter Scholastiker - ab und an zur Polemik greifen musste.


Sünde!


Ganz anders steht es da bei Mutter Agata. Unweitd er Dominikaner hatten die Clarissen ihren Tuchstand aufgebaut, und natürlich hatte die Oberin das ganze Gezeter mitbekommen. Im Gegensatz zum Inquisitor wendet diese jedoch ganz andere Mittel an.

*KLATSCH*

So die Rute in ihrer Hand, die sie effektvoll auf den nächsten Tisch knallen lässt, um sich damit Autorität zu schaffen.

Mir egal, was Aristoteles oder dieser Ketzer sagt! FÜR MICH ALLES SÜNDE!

Oh nein, nicht die...

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Cesare Foscari

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Markthalle
BeitragVerfasst: Fr 1. Jan 2016, 15:47 
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»Es ist eben nicht schlüssig und konsequent! Der Fehler liegt auf der Hand: Wenn die Planeten, von der Erde aus gesehen, Epizykel beschreiben, welche jedoch nicht regelmäßig sind - ganz zu schweigen, dass verschiedene Planetenbahnen keinem Muster folgen - und Eurem Aristoteles nach die Planeten sich auf Kreisbahnen befinden - so widerspricht sich das! Zudem löst eine einfache Berechnung mit der Sonne im Zentrum des Planetensystems die Epizykel in Wohlgefallen auf!«

Fuchtelt Alberto mit den Händen rum, ist über die Ignoranz des Dominikaners, einen anderen Blickwinkel zu versuchen, entsetzt.

Doch plötzlich hört er eine liebliche, zarte Stimme*. Er fühlt sich in seine Juge... einige Jahre ... Jahrzehnte zurückversetzt, erinnert sich an Frühlingsabende, Orangenduft und eine junge Dame mit dunklen, wallenden Haaren und einem Gesicht so schön wie der Klang einer zarten Violine*.


»Agata?«

Dreht sich Alberto um, glaubt seinen Augen nicht, als er seine Jugendliebe ... seine ehemalige Liebe vor sich sieht.

__________
*Albert hat ein ausgezeichnetes Gedächtnis. Bloß eine seltsame Auffassungsgabe.
*Mehr eine verstimmte Trompete, für die Außenstehenden.

_________________
Raffaele di San Trovaso


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Markthalle
BeitragVerfasst: Fr 1. Jan 2016, 15:55 
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Agata gibt Alberto einen zärtlich-liebevollen Rutenschlag.

SÜNDER! BLASPHEMIE! KETZER!

Für Außenstehende sieht es dagegen eher wie eine Tracht Prügel aus... die Dominikaner flüstern untereinander zu:

Alte Liebe rostet nicht.

Großer Dominicus, die haut ja drauf, als schlüge sie einen Teppich aus!

Na ja, wer drauf steht...

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Markthalle
BeitragVerfasst: Fr 1. Jan 2016, 15:58 
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»Agata!« *Aua* »Deine Stimme ist noch so frisch und lieblich, wie sie damals war ... doch, seit wann bist du in einem Orden?« *Aua*

Weiß Alberto gar nicht, wie mit ihm geschieht - die Frage um das Sonnensystem scheint indes nachrangig, schließlich ist der Dominikaner auch nicht mehr auf Albertos Ausführungen eingegangen.

»Agata!« *Aua* »So halte doch ein!«

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Raffaele di San Trovaso


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Markthalle
BeitragVerfasst: Fr 1. Jan 2016, 16:03 
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Nur einen Augenblick später kommen die Jesuiten, die nur unweit ihren eigenen Stand mit Messinstrumenten, Globen, Fernrohren und anderem naturwissenschaftlichem Zubehör ausgestattet haben.

Haltet ein! Lasst den armen Mann in Frieden!

meint Michele Donato, der ansonsten sehr gemütliche Lehrer für Astronomie und Mathematik.

Typisch, dieses unkultivierte Volk von den Bettelorden.

Ich glaube fast, es gefällt ihm, Bruder...

*patsch*

SÜNDER!

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Cesare Foscari

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Markthalle
BeitragVerfasst: Fr 1. Jan 2016, 18:16 
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Kennt Schimmel nur vom Reiten
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Heimat: San Paolo
Haus: Bäckerei Panificio d'oro
Beruf: Bäckerin

Kennt Schimmel nur vom Reiten
Lucius Horologius hat geschrieben:
¡Oh, eine freundlixe junge Dame y un mono armiño — Hola!

freute der Azteke sich sichtlich über den Besuch. Er wählte ein Stückchen Schokolade von seinem Tablett, reichte es Lidia mit einem Lächeln...

¡Xelbstverxtändlich! Hier, eine bexonderx erlexene Xtück Xocoatl, nur für Eux!

...brach dann eine Ecke von einem anderen Sück ab, dass er auf seiner Fingerspitze Andromache entgegenstreckte.

Und eine Koxtprobe naturalmente für Begleitung!


¡Ay ay ay! El Xocolatl es muy delicioso!

Andromache macht einen kleinen Standsalto, als es die Süßigkeit angeboten bekommt, und schleckt gierig die Fingerspitze ab...

Oh, das ist wirklix großzügig, habt Dank!

kostet sie die Probe des Azteken, gibt ein genussvolles Geräusch von sich... und nimmt dann einen kleinen Beutel aus einer ihrer Taschen

Hier! Nehmt im Gegenzug etwas... äh... Marcipan? Ix verixere Eux, es ist köstlix!

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"Wer tugendhaft lebt und handelt, der legt seinen Adel an den Tag." - Decamerone, Giovanni Boccaccio


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Markthalle
BeitragVerfasst: Fr 1. Jan 2016, 18:31 
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Palatinas einzig wahre Adresse für neuste Mode
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Schicht: Cittadina
Heimat: San Paolo
Haus: Scheiderei Pucci
Beruf: Schneiderin

Palatinas einzig wahre Adresse für neuste Mode

Eigentlich wollte Elisabetha ja erst die neue Schneiderei eröffnen. Doch nun war ihr die Handwerksmesse dazwischen gekommen.
Aber was sollte es. Die Messe war sicher für Werbung vor ab gut. Und würde vielleicht neue und alte Kunden zur Schneiderin führen.

Obwohl, Elisabetha ja Bedenken hatte.
Ihre neu gegründetes Leeeebel „Lucini“ sprach ja mehr den jungen Palatiner an als die traditionsbewussten Bewohner die die „Pucci“ Linie kaufte.
Aber Elisabetha liebte seit gut einem Jahr Herausforderung. Schließlich war sie selbst jung Mutter und Unternehmerin. Traditionell kleidetet sich die Schneiderin nicht mehr seit sie aus der neuen Welt zurück war, denn wenn sie etwas über Mode gelernt hatte, dann bei all den berühmten Lehrmeistern die sie hatte.

An ihrem Stand hat die Schneiderin zwei Kleiderpuppen mit dem neusten Stoff, dem sogenannten Schiensstoff, bezogen. Oder vielmehr gab es eine Puppe mit einem Beinkleid aus Schiensstoff passenden Umhang aus dem gleichen Stoff, in der Trendfarbe dunkles blau und einem weißen Wams. Für den jungen Palatiner von heute. Die junge Palatinerin würden, wenn es nach der Lucini ging Kleider aus Schiensstoff tragen. Und so hatte sie gleich mal ein Kleid mit einem feinen Bündchen aus zart blauer Seide am Hals genäht. Knitterfreie und robuste Mode für den Alltag und zum ausgehen gemacht, wie Elisabetha einem ihrer Standbesucher erklärte.

Dies waren die beiden Meisterstücke der Schneiderin die sie als Messebeitrag zur Verfügung stellte. Und ins geheim hoffte Elisabetha auch das dies ein Aufschwung für die Schneiderei Pucci bedeuten würde.

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Die Aufmachung, welch eine Wissenschaft!
Die Schönheit, welch eine Waffe!
Die Bescheidenheit, welch eine Eleganz!
Coco Chanel


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Markthalle
BeitragVerfasst: Fr 1. Jan 2016, 18:48 
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Teehändlerin
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Schicht: Cittadina
Heimat: Città Nuova
Haus: Teegeschäft

Teehändlerin
Da Charlotte immer noch nicht zurück aus England war übernahm Sandrine den Beitrag für die Handwerksmesse.

Tee lieben alle Palatiner, hatte sie James erklärt. Na gut bis auf der Foscari, der trinkt lieber Rotwein. Aber der zählt in dem Fall nicht.

Sandrine hatte ein sogenanntes Teeset entwickelt und unter der Rubik „ Langenbergs Beste“ zusammengestellt. Hier gab es sechs verschiedene Teesorten in einer kleinen Kiste. In der hübsch gestalteten Kiste befanden sich kleine Schachteln in der jeweils Tee für gut drei Tassen enthalten waren.
In dem Set steckten der Tee Ticktack- Tee, Zuckerzeug, Noble,Grummeltee und schottisches Manor. Sowie eine Päckchen Kessel und Kupfer Tee.
Außerdem gab es ein kleines Teeei und eine kleine Tasse zum mitnehmen. Oder wie der Engländer sagen würde Tea to go.


Sandrine war mit ihrer Arbeit zufrieden und hoffte das auch Charlotte es so gemacht hätte.

_________________
Freundschaft ist weit tragischer als die Liebe. Sie dauert länger.


Der Teeladen mit seinen Teemischungen


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Markthalle
BeitragVerfasst: Fr 1. Jan 2016, 19:01 
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Alleinerziehende Adlige
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Schicht: Patrizia
Heimat: Città Antica
Haus: Stadthaus Topka
Beruf: Goldschmiedin

Alleinerziehende Adlige
Vor nicht allzu langer Zeit hatte ich auf dem Marktplatz ein Palatiner beobachtet wie er einen heißen Becher Tee immer wieder von einer Hand in die andere gleiten ließ, weil dieser zu heiß war.
Seit neusten gab es diese neue Mode wo die Palatiner ihren Tee unterwegs kauften und auch unterwegs tranken. Sandrine de la Meer hatte mir erklärt das das eine Modeerscheinung aus England wäre Tea to go nannten sie es und dieser Trend schien auch in Palatina angekommen zu sein. Dumm nur das die meisten Tassen die Hitze nicht ab konnten und so der Teetrinker immer wieder sein Gefäß von einer Hand in die andere wechselte.
Ich kam auf die Idee eine Ummantlung für die Tasse zu entwerfen. Quasi ein Ring mit einem Henkel in dem man seinen Becher oder Tasse stellen konnte so das man sie gefahrlos anfassen konnte ohne sich zu verbrennen.

Mit diesem Beitrag war ich zur Handwerksmesse angetreten. Gegenüber vom Teestand hatte ich meinen Stand aufgebaut. Nickte kurz der Imkerin zu.
Diese hat das neue Teetassengestell selbst geprüft und für gut befunden und auch schon zum Verkauf für den Teeladen bei mir geordert.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Markthalle
BeitragVerfasst: Fr 1. Jan 2016, 19:07 
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Liebhaber der Gezeiten
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Schicht: Cittadino
Heimat: Città Nuova
Haus: Uhrmacherei
Beruf: EUIV-Tutorial

Liebhaber der Gezeiten
Der Azteke freut sich sichtlich, dass sowohl Lidia als auch Andromache die Kostprobe zu schmecken scheint.

Oh, ¿ques esto? weiß er gar nichts mit dem Inhalt des Beutels anzufangen, den er freudestrahlend entgegennimmt.

¡Gracias, muchas gracias, señora! Ix gar nix wissen* wax xollen xagen... Der Schokoladenhändler ist sichtlich berührt, hätte er mit einer Gegenleistung nie gerechnet.

Ha sido un honor, verehrte señora. Wenn Ihr brauxen Xocoatl, Ihr eux vertraulix wenden an mix. Pepe Róni. ¡Una bien feria! verabschiedete er sich von Lidia, da sich andere Interessenten seinem Stand näherten, denen er nicht minder aufdringlich freundlich einige Stückchen anbot.



__________
*Nein.

_________________
Bild

Carlo Darvinus, Naturforscher | Cristian, "Antiquitätenhändler" | Opa Hoppenstedt, selbiger


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Markthalle
BeitragVerfasst: Sa 2. Jan 2016, 12:19 
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Kennt Schimmel nur vom Reiten
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Heimat: San Paolo
Haus: Bäckerei Panificio d'oro
Beruf: Bäckerin

Kennt Schimmel nur vom Reiten
¡Gracias! Wir sehen uns wieder!

meint Lidia noch, als der Azteke wieder weg ist - und wird dann etwas nachdenklicher...

Hm? Er hat wohl ein Geschäft in der Stadt, aber die Adresse hat er gar nicht gesagt... schade...

Die Albizzi schiebt den Handkarren weiter, und findet dann bald einen Tisch, wo ein kleines Kärtchen für sie aufgestellt wurde. Sie stellt das bis dahin streng gehütete Geheimnis darauf ab, und schaut verschwörerisch zu allen Seiten, ob auch ja keiner zugesehen hat... sie sieht einen Schustermeister und ein paar Schneider, darunter auch die Lucini

Huhu, Elisabetha!

winkt sie freundlich aus der Ferne zu, macht sich dann aber daran, mit Schwung das Seidentuch wegzuziehen:

Darunter kommt eine Skulpturensammlung aus Marzipan zum Vorschein. Auf den ersten Blick sieht sie aus wie der Heilige Georg, der von seinem Pferd auf mit einer Lanze den Drachen ersticht... doch auf dem zweiten Blick sieht man, dass es sich gar nicht um den Heiligen Georg, sondern einen alten Mann mit Bart und Papstkrone handelt: den Heiligen Leo, der außerdem auf einem Riesenhermelin reitet. Mit einer goldenen Salami schlägt er auf eine bedrohlich wirkende Schlafweinlausschnecke ein. Den Hintergrund bilden zerstörte Weinstöcke...

Einige klatschen, weil sie das Symbol verstehen, ein Fischer aus San Pietro beugt sich runter, und schaut auf die flache Schlafweinlaus aus Marzipan, deren Stielaugen aus Karamell sind. Die goldene Salami ist aus Krokant, das Hermelin ganz aus Marzipan mit Schokoladenäuglein du Schokoladenschwanzspitze, der Heilige Leo trägt ein Gewand aus Blätterteig mit feinem Marmeladenüberzug. Sein Bart ist aus fluffiger Sahne. Die Tiara besteht aus einer Krone aus Trockenfrüchten... und die Weinstöcke teils aus Panforte, teils aus Rosinen...

In geschwungener Schrift aus Zuckerguss steht darunter:

"Der Kampf gegen die Schlafweinlausschnecke".


Soll das ein Vorsatz fürs Neue Jahr sein...?

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"Wer tugendhaft lebt und handelt, der legt seinen Adel an den Tag." - Decamerone, Giovanni Boccaccio


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Markthalle
BeitragVerfasst: Sa 2. Jan 2016, 14:16 
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Wetterfrosch im Einmachglas
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Haus: Der Himmel über Palatina
Beruf: Aushilfpetrus

Wetterfrosch im Einmachglas
Auf dem Markthallendach prasselt die Regenschauer. Ein paar Aussteller blicken durch die Arkaden nach draußen. In Wasserfällen strömt es auf den Marktplatz hinunter...

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"Es ist der gewöhnliche Fehler der Menschen, bei gutem Wetter nicht an Sturm zu denken."

Niccolò Machiavelli


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