Palatina sul aqua

Das RPG der Renaissance
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Das Oberhaupt Palatinas ist der...:
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Die letzten Beiträge des Themas - Das Tyrrhenische Meer
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  Betreff des Beitrags:  Re: Das Tyrrhenische Meer  Mit Zitat antworten
Der Commodore lässt diese Ankündigung einige Zeit wirken. Man würde bis zum wichtigsten Hafen des Feindes vordringen. Diesen bombardieren. Zerstören und erbeuten was man konnte. Womöglich sogar blockieren, um die Route in die Hauptstadt Florenz zu unterbrechen. Die florentinische Armee war groß, die palatinische klein; die palatinische Marine war dafür stark, die florentinische schwach. Das waren die Überlegungen der Admiralität gewesen. Man musste diesen Krieg ganz und mit allen Mitteln führen. Während die beiden Armeen sich im Grenzgebiet Grossettos und Borghettos bekämpften, war es an ihnen, überraschend im Rücken des Feindes aufzutauchen.

Mir ist klar, dass wir unsere Front entlasten, und Druck auf den Gegner ausüben müssen beginnt Spurione, tritt einen Schritt heran Und auch, wenn die pisanischen Anlagen veraltet sein mögen, wird der Aufwand immens sein. Seit den Tagen von Meloria hat das niemand mehr versucht.

Die Versorgungsader von Florenz ist der Arno, so, wie für Palatina es der Rio ist. Wenn wir diese Aorta kappen, können wir die Florentiner eher in die Knie zwingen.

Und mit der Almone noch weiter hinauffahren?

Möglich.

Die Provveditori scheinen verrückt geworden zu sein!

Wir tun das, was nötig und möglich ist.

Tarquinio bleibt unbeeindruckt. Er hatte diesen Plan mehrmals überdacht. Er kannte die Risiken. Die Kosten an Mensch und Material würden enorm sein. Und er wusste kaum, was ihn erwartete. Prestobiscotto, der sich die Marinepläne der Toskana hätte aneignen sollen, war verschwunden. Keine Nachricht vom Hermelinbund. Das würde ein ehrenvoller Kampf.
Mochte der Bessere gewinnen...
Beitrag Verfasst: Mo 28. Jul 2014, 11:20
  Betreff des Beitrags:  Re: Das Tyrrhenische Meer  Mit Zitat antworten
Spurione versteht. Sie hatten die Mission vom Admiral persönlich erhalten, nachdem sie sich mit diesem im Arsenale getroffen hatten. Absehbar, dass man nur dem Semifreddo dies zutraute. Kein anderer Seemann der Marine wäre dafür geeignet gewesen.

Bitte, offen sprechen zu dürfen.

Erlaubnis erteilt.

Commodore, diese Mission widerspricht meinen und Euren Prinzipien.

Tarquinio hebt das Haupt.

Ehre und Treue zur Republik sind ebenfalls Teil davon.

Das ist ein Selbstmordkommando.

Für andere. Nicht für uns, Spurione.

Er wendet sich um. Er geht zu einer Karte an der Wand, die das Tyrrhenische Meer zeigt. Er macht eine Luftlinie, fährt mit dem Finger von Palatina, an der toskanischen Küste entlang.

Bevor sie es merken...

Er erreicht eine Hafenstadt der Toskana. Sie ist mit einem roten Punkt markiert.
Livorno.


... werden wir bereits angekommen sein, sie überraschen, und zuschlagen. Uns ist nicht entgangen, dass Cosimo ein neues Marinezentrum in Livorno plant, und dort eine Flotte, Festung und Hauptstützpunkt für den Orden von Santo Stefano errichten will. Das gilt es zu verhindern.

Und danach?

Semifreddo schlägt auf die Karte.

Pisa.
Beitrag Verfasst: Di 22. Jul 2014, 12:01
  Betreff des Beitrags:  Re: Das Tyrrhenische Meer  Mit Zitat antworten
In der Kapitänskajüte brennt immer noch Licht. Die Stunde ist voran geschritten. Tarquinio steht, die Hände hinter dem Rücken, am Heckfenster, sieht zu den Sternen, dem Mond und der Wasserschneise, die das Schiff hinter sich herzieht. Eine stille Nacht. Unschuldig. Nichts lässt darauf schließen, was ihnen bevorstand.
Klopfen.


Herein.

Die Türe geht auf. Der Kommandant tritt ein, grüßt. Tarquinio wendet sich um.

Commodore.

Tarquinio nickt. Er wusste, warum seine rechte Hand hier auftauchte. Es war nicht das erste Mal. Und er hatte sich zurückgezogen, denn die letzten Ereignisse, Gespräche und Diskussionen hatten ihm zu denken gegeben. Er bleibt ruhig, beginnt ein Thema anzufangen, dass sie bei anderer Gelegenheit beenden mussten.

Ihr habt mir lang und treu gedient, Spurione. Ich denke schon lange darüber nach, Euch bei Buonavista für eine Stelle als Capitano vorzuschlagen. Aber erst, wenn wir von dieser Mission zurück sind.

Semifreddo, Ihr wisst...

Ja. Zur Kenntnis genommen.

Tarquinio wendet sich zum Fenster im Heck ab.

Palatina hat mir viele Angebote gemacht, die ich ablehnen musste. Angebote des Admirals. Angebote... der Braccioleone.

Er neigt das Haupt.

Ich habe abgelehnt. Ich lasse mich nicht nach Porto Vecchio wegloben. Oder woanders hin. Solange ich Herr dieses Schiffes bin... kann ich etwas bewegen. Bewegen, Spurione. Merkt Euch das. Lasst Euch nicht auf den Posten bringen, auf dem Ihr viele Ehren habt, aber nicht mehr in das Geschehen eingreifen könnt.

Tarquinio wendet sich wieder zum Commandante.

Das Leben als Provveditore ist das eines Ohnmächtigen.

Seid versichert, Commodore... ich will diesen Stuhl.

Spurione geht zum Kapitänssessel, klopft auf diesen. Der Semifreddo hebt die Mundwinkel, ist amüsiert über das Verständnis seines besten Mannes, der mit ihm seit Jahren diesen Konvoi leitete.
Doch fällt seine Miene in Falten.


Schade, dass ich Euch diesen Traum nicht erfüllen kann.

Der Commodore schaut ihn tiefgründig an.

Das wird die letzte Fahrt der Serenissima.
Beitrag Verfasst: Mo 21. Jul 2014, 00:32
  Betreff des Beitrags:  Re: Das Tyrrhenische Meer  Mit Zitat antworten
Noch ist es ruhig. Die Wasser beinahe glatt. Nur von den wenigen Winden beherrscht, die Tag und Nacht die Oberfläche gekräuselt haben. Mondlicht flackert zwischen gluckernden Gewässern der Küsten Italiens. Die Hitze des Tages wirkt noch nach; auf den Schaumkronen treffen sich die kalten Meeresgewässer und die heiße Luft des Sommers. Mischen sich zu einer lauen Nacht, irgendwo, zwischen Porto Vecchio und dem Monte Argentario an der Küste der Toskana. Das Meer kannte keine Grenzen. Keine Schlagbäume. Keine Heerlager. Alles war im Fluss. Alles in Bewegung.

Der Krieg war hier liquide wie das Element auf dem er stattfand.

Zwischen schwarzen Wassern durchbricht ein Rammsporn die Nachtwellen. Gischt spielt am Bug und den Rudern vorbei, unter dröhnender Takelage. Die Almone wird von den Wassermassen angehoben, schwappt hinter der Welle zurück auf flaches Gewässer. Pfeifentöne schrillen in der Nacht, treiben die Ruderer an. Unter dem sternenklaren Himmel zeigen sich die Umrisse des Konvois, angeführt von der wendigen Galeere, die gen Norden Kurs gesetzt hat; dahinter die kolossalen Ausmaße der Galeasse Serenissima, die Wassermassen zur Seite drückt, eine Schneise im Tyrrhenischen Meer hinter sich lässt wie ein altes Seeungeheuer aus Legenden. Die Segel gespannt wie weiße Nachtlaken, die den Blick dahinter versperren, dutzende Feuern und Fackeln dazwischen, die ihr den Anschein einer Festung geben. Zu Steuer und zu Back die Zwillingskaravellen Castor und Pollux, die dem Flagschiff Deckung und Feuerschuss auf Distanz geben. Die Banner der Stadt, der Republik, des Krieges, der Viertel und aller Heiligen zwischen Segeln, Tauen und Wanten, übertroffen vom Hermelin mit dem Schwert, das zum Angriff bläst. Zum Abschluss die Sant'Elmo, deren hohe Masten als Aussichtsposten in jede Himmelsrichtung dienen, und deren Kanonen ein Loch in jede Verteidigungslinie schlagen können.

Und Tarquinio Semifreddo, Commodore Maggiore der Republik von San Leone, steht auf der Brücke der Galeasse, schaut hinaus auf die See, indes Wind um seine Uniform und den Dreispitz treibt. Der Blick unverrückt, die Arme verschränkt. Commandante Spurione neben ihm, der den Leutnant über die neuen Befehle verständigt.
Davor die ellenweiten Bänke voller Ruderer, die im Schlag das Riesenschiff fortbewegen.

Eine Schiffslampe quietscht auf der Brücke, lässt das Profil des Commodore nur erahnen.


Giglio.

Nur für einen Moment wandern seine Augen zu der kleinen Insel an der Seite. Sie verriet, dass sie das Gebiet der Republik nun hinter sich gelassen hatten...
Beitrag Verfasst: Fr 18. Jul 2014, 23:16
  Betreff des Beitrags:  Re: Das Tyrrhenische Meer  Mit Zitat antworten
Sachte schaukelt das Schiff auf den Wellen hin und her. Ich sitze auf einem Sessel und lese den letzten Brief den Sophia mir geschickt hat. Zu mindestens ist es der letzt der vor dem Ablegen ankam. Und natürlich beklagt sie sich darin wieder über Carla und lobt Florentin über den grünen Klee.
Wie unterschiedlich die beiden Mädchen doch sind. Und wie ähnlich mir Carla ist. Obwohl ich gar nicht ihre leibliche Mutter bin. Wie hat Andreas zu mir gesagt? Dein Verhalten färbt ab. Wahrscheinlich ist es so. Und ich dachte immer ich wäre eine vorbildliche Mutter. Zumindestens versuche ich es.

Ich falte den Brief zusammen und schaue auf das Meer. Wer weiß vielleicht erwartet mich Porto Vecchio schon der nächste Brief.

Ich kneife die Augen zusammen und hoffe am Horizont schon die Stadt ausmachen zu können. Doch außer ein paar Möwen am Himmel kann ich nichts sehen.
Beitrag Verfasst: Do 20. Jun 2013, 20:56
  Betreff des Beitrags:  Re: Das Tyrrhenische Meer  Mit Zitat antworten
Mich reizt einfach Gesellschaft, in der man Unterhaltungen führen kann, die über ein "Jetzt sag mir bitte, wie du dir diese Wunde da WIRKLICH zugezogen hast - und wag es ja nicht, wieder von einem Ungeheuer, das du tapfer abgewehrt hast, zu erzählen!" Tja, die einzigen Ungeheuer, die man bei uns sieht sind der DUca am Morgen und der alte Beppe. Aber der ist ein ganz netter Typ, außer wenn man ihn reizt.

Wisst ihr, als ich in eurem Alter war ... so geschätzt, meine ich, hatte ich auch viele Träume, die auf einmal platzten. War relativ unangenehm. Bin danach Medicus geworden. Und natürlich spricht der Don nicht über sein Kartenspielen! Selbst ne Lusche wie ich, die vielleicht ein, zwei mal davor überhaupt Karten angefasst hat, konnte ihn schlagen. Sagt er, mit einem verträumten Grinsen auf dem Gesicht.

Dann hört er plötzlich, wie an Deck jemand laut losbrüllt und eine zweite Stimme auch brüllt.


Ach verdammt, das sind die Kalashnikow Zwillinge. Sollte besser nachsehen, was die treiben, bevor ich wieder jemanden einen Finger annähen muss. Und ich sehe ja schon, ihr seid müde! Bemerkt er das Gähnen. Er steht auf und nickt freundlich. Ruht euch aus. Ich schaue am Morgen nochmal vorbei, wenn euch das nichts ausmacht. Bis dahin, eine gute Nacht Signora! Sagt er und tritt hinaus. Man hört noch, wie er an Deck geht und dort schon selbst losbrüllt.

Was habt ihr verdammten Idioten wieder angestellt?! Wie oft soll ich euch noch sagen, dass es nur unnötige Arbeit für mich ist, wenn ihr auf euch losgeht?!

Ja, aber Gio, der hat mich...

DAS IST MIR SO EGAL! Jetzt seid endlich still! Wir wollen alle schlafen. Habt ihr mich verstanden?

Ja, Gio. Ja, Gio.

So ist brav.

Zurück in heimischen Gewässern, Tage später
Beitrag Verfasst: Sa 6. Apr 2013, 00:39
  Betreff des Beitrags:  Re: Das Tyrrhenische Meer  Mit Zitat antworten
Dann kann ich ja Hoffnung hegen, in Eurer Bewertung nicht durchzufallen. antwortet sie ihm mit einem gespielt erleichterten Lächeln. Langeweile auf Deck, daran werde ich mich erstmal gewöhnen müssen...so etwas gab es bei uns nicht. Zumindest nicht, wenn man halbwegs bei Verstand war. Bekommt ihr Gesicht bei diesen Worten einen erinnerungsseeligen Ausdruck.

Ja, ich bin mit dem Don gereist und unsere erste Begegnung hat mich der größten Illusionen bezüglich einem Leben mit der Piraterie erst einmal kräftig beraubt. gibt sie mit einem Grinsen zu.
Das mit dem Kartenspiel hat er auch angedeutet, aber anscheinend spricht er über dieses Thema nicht allzu gerne...


In Palatina...naja. Ich war dort zum Palio und ich kann nicht sagen, dass es mich unbedingt in die große......Stadt zieht. Unterdrückt sie sichtlich ein Gähnen und kann sich ein katzenhaft bebendes Strecken nicht verkneifen.
Beitrag Verfasst: Sa 6. Apr 2013, 00:30
  Betreff des Beitrags:  Re: Das Tyrrhenische Meer  Mit Zitat antworten
Ach, da bin ich ja beruhigt! Gibt Gianfrancesco von sich und grinst breit.

Bisher schlagt ihr euch ganz gut. Was mich freut, denn an Deck wird es manchmal etwas langweilig. Außer wenn Luigi sich mal wieder irgendwo den Kopf anhaut und ich ihn flicken darf. Der Kerl ist genau so dumm, wie er groß ist. Murmelt er letzteres nur nebenbei.

Ach, der Don? Der Gute schuldet mir noch ein, zwei Flaschen Whysky und ein halbes Schiff, wenn ich mich nicht irre. Ist ewig lang her und ich meine, Karten spielen ist nicht gerade seine Stärke. Weiß der Medicus auch hier eine Anekdote zu erzählen und lacht dann.

Tja, diese komischen Karten. Jedenfalls, hoffentlich kann ich bald wieder in Palatina an Land gehen. Hatte da noch eine Angelegenheit in der Hauptstadt zu erledigen, ihr versteht. Medizin besorgen und so.
Beitrag Verfasst: Sa 6. Apr 2013, 00:20
  Betreff des Beitrags:  Re: Das Tyrrhenische Meer  Mit Zitat antworten
Oh, ich habe nicht an Eurer Intelligenz gezweifelt...will Liana zumindest diesen Sachverhalt gleich klarstellen. Un kann ein weiteres Lächeln nicht unterdrücken.
Was war blos los mit ihr? Hatte sie so lange niemanden gehabt, mit dem sie reden konnte? Nein. Vielleicht war es eher die Tatsache, dass die Person, mit der sie in letzter Zeit am meisten gesprochen hatte, ihr immer das Gefühl gegeben hatte, eine lästige Fliege zu sein, die man mit künstlichem Zuckerwasser ablenken konnte, um sie auch ja nicht auf fünf Meter heranzulassen. Dabei hatte sie das Fliegenkostüm gar nicht angelegt...

Sein Lachen reißt sie aus ihren Gedanken.

Nun, das klingt vielversprechend. Ich hoffe, dass Eure Meinung über mich nicht allzu schlecht ausfallen wird. Schon ist es wieder so weit, dass sie sich zu ihrem nächsten Lächeln überwinden muss.

Ich lerne schnell? Naja, ich glaube das war auch einer der wenigen Gründe, weshalb der Don mich in seiner verrückten Truppe aufgenommen hat...und weshalb ich nicht innerhalb der ersten paar Tage genau so verrückt geworden bin.
Sie werden als Hochverräter gesucht? Da könnte ich mich ja fast wieder wie in alten Zeiten fühlen, oder? beginnt sie breit zu grinsen- wieder echt...jedoch nicht lange.
Es hat also mit Karten zu tun...ja, damit scheint einiges zu tun zu haben...wird ihre Stimme leise, ihr gerade noch freudiges Gesicht verfinstert sich in einem anflug von Melancholie und Besorgnis...
Beitrag Verfasst: Sa 6. Apr 2013, 00:10
  Betreff des Beitrags:  Re: Das Tyrrhenische Meer  Mit Zitat antworten
Ha, das wirklich interessante geschieht ja eh hinter den Kulissen und wir bekommen nichts mit! Gianfrancesco war das Renaissance-Pendant zu einem Vorstadteinwohner des 21. Jahrhunderts mit einem Schrebergarten, der die Politik verfluchte und überall Verschwörungen witterte, wenn es um dieses heikle Thema ging.

Ich sagte ja schon: Um seine Ruhe zu haben. Welcher Meuchelmörder hat schon Ruhe? Und vertraut mir, dieses alte Klappergestell ist klüger als ihr denkt. Sagt er und schaut sie verschmitzt an. Dann lacht er herzhaft, als sie ihm die Piraten-Sache erzählt.

Vor mir braucht ihr nicht zu fürchten, dass ich euch beschuldige. Ich beurteile Menschen nie danach, was die anderen über sie sagen. Für mich zählt meine Meinung, und in den letzten Jahren habe ich mitbekommen, dass das meistens die beste war.

Wieder ein Grinsen.

Ah, da hat jemand aufgepasst! Ihr lernt schnell, Signora. Ich? Weiß nicht. Bisher hat niemand was davon gesagt, dass wir euch über Bord schmeißen. Vielleicht nehmen wir euch bis nach Palatina mit ... obwohl ... das wäre dumm. Der Duca und der Foscari werden in der Republik gerade als Hochverräter gesucht. Gio sieht den Gesichtsausdruck auf Lianas Gesicht und grinst dann. Lange Geschichte, zu lang für jetzt. hat jedenfalls etwas mit Karten zu tun!
Beitrag Verfasst: Fr 5. Apr 2013, 23:57
  Betreff des Beitrags:  Re: Das Tyrrhenische Meer  Mit Zitat antworten
Tja, ich kann Politik nicht leiden. Irgendwie sind nicht einmal die Intrigen in politischen Angelegenheiten aufregend...klingt sie darüber beinahe etwas enttäuscht.

Sie fasst den Medicus bei seinen nächsten Worten scharf ins Auge...wenn er wüsste....

Wenn es nicht unbedingt sein muss, lüge ich nun einmal nicht. Ich bin nicht erpicht darauf, durch all meine eigenen Geschichten nach einem Jahr nicht mehr durchzublicken und mich dadurch dann früher oder später in Schwierigkeiten zu bringen. Ich finde den Gedanken witzlos, dass man in einen Kerker geworfen wird, weil man der einen Person erzählt hat, man wäre eine einfache Bürgerliche und die nächste Person, die davon weiß, bekommt zu Ohren, dass man einem anderen erzählt hat, man wäre ein Meuchelmörder in verdeckter Operation- und das nur, um sich diese Person vom Hals zu halten.macht sie ihren Standpunkt nüchtern klar.

Andererseits gibt es genügend Leute, die behaupten, alle Piraten wären Lügner...das heißt, man kann mir nicht einmal trauen, wenn ich sage, dass ich das Lügen nicht mag. begleitet sie diese Worte mit einem mehrdeutigen Gesichtsausdruck und einem ganz leichten Funkeln in den Augen. Nicht zu definieren...

Als er ihr von sich erzählt hebt sie nur eine Augenbraue und lächelt den Medicus an. Ich merke mir diese Geschichte...und bin gespannt, was ihr mir später erzählen werdet...

Habt Ihr eigentlich eine Ahnung, was mit mir passieren wird?
Beitrag Verfasst: Fr 5. Apr 2013, 23:49
  Betreff des Beitrags:  Re: Das Tyrrhenische Meer  Mit Zitat antworten
Wie ihr meint. Politik und sowas war noch nie meine Sache. Ich bleibe bei Fakten. Ein Knochenbruch ist zum Beispiel ein Faktum, das man nicht durch schöne Worte und Versprechungen ändern kann. Oder eine Wunde. Man muss es behandeln, mit den eigenen Händen. Quittiert er die AUssagen Lianas mit einem Schulterzucken.

Ah, so eine seid ihr. Nicht lügen - was ist Lügen schon? Ich meine, irgendwann erinnert man sich selbst nicht mehr, was wirklich ist und was man erfunden hat. So traurig es auch klingen mag, bis auf meinen Namen und die letzten drei, vier Dekaden kann ich mich nicht mehr erinnern, was ich davor gemacht habe. Hängt wohl damit zusammen, dass ich damals zum ersten mal zur See ging. Die See ... sie wird Teil von einem. Sie wird zur Familie, die Mannschaft wird zur Familie. Die Jungs hier an Bord kenne ich seit 1541, damals diente ich auf nem Schiff der Korsaren vor Algier. Hatten mich vom Schiff davor gefangen genommen, aber Ärzte sind halt immer nützlich. Und damals kam Karl der äh, vierte? Fünfte? keine Ahnung. Jedenfalls waren darunter auch zwei Schiffe des Herzogtums, die der Kaiser geordert hatte, eines davon die hermes. Und nun, da stehe ich nun und bin seitdem Medicus auf diesem Schiff hier.
Beitrag Verfasst: Fr 5. Apr 2013, 23:33
  Betreff des Beitrags:  Re: Das Tyrrhenische Meer  Mit Zitat antworten
Seht Ihr; wie in den Theaterstücken...meint Liana mit einer kleinen Portion Sarkasmus....noch ist es so.

Sie blickt ihn bei seinem Kompromiss dankbar und erleichtert an. Sehr gut! Und wie soll ich mir bitte eine Erkältung einfangen? Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte mal krank gewesen sein sollte...geht sie auf diese Anweisung mit einem frechen funkeln in ihren Augen ein.

Nun gut, das war auch nicht die Art von "wissen", die ich meinte. Es bezog sich eher auf die tatsächlichen Dinge, aber wie Ihr ja gerade gesagt habt, weiß davon anscheinend wirklich niemand etwas. Eigentlich ist das immer so, habe ich den Eindruck. Tausend Gerüchte und behauptungen oder öffentliche "Tatsachen", die sich um eine Person ranken und die meisten Leute geben sich damit zufreiden und sehen es als unumstößlich an, wenn man es ihnen nur auf einem hübschen Teller serviert, auf dessen Boden "adelig" steht.

Bei seiner nächsten Erläuterung muss sie unwillkürlich grinsen und diesmal ist es eine echte Regung, welche bis zu ihren Augen reicht.
Natürlich braucht man so eine Vergangenheit. Wenn es danach geht, hatte ich sicher auch schon viele verschiedene Kindheiten und Geburtsorte.
Aber...wird ihr Gesicht plötzlich wieder ernst...wenn es nach mir geht, ist es mir lieber, die Fragenden davon zu überzeugen, dass es nicht wichtig für sie ist, es zu wissen. Ich lüge nicht gerne, wisst Ihr?
Beitrag Verfasst: Fr 5. Apr 2013, 23:24
  Betreff des Beitrags:  Re: Das Tyrrhenische Meer  Mit Zitat antworten
Oh, Antea ist gerissen! Aber sie ist eine gute Regentin. Palatina lebt in Wohlstand, müsst ihr wissen und die Bürger sind relativ zufrieden. Meistens sind sie eh mit ihren eigen kleinen Problemen des Alltags beschäftigt, als dass sie die Politik interessieren würde.

Ich kann es nur verordnen und raten - wenn ihr aber aufpasst, dass nichts an den Verband kommt, sollte es nicht so schlimm sein. Aber trocknet eure Haare danach, eine Erkältung kann in eurem Zustand auch nicht gut sein! Spricht er und gibt etwas nach, weil er sieht, wie unwohl sich Liana mit dem Blut in ihren Haaren fühlt.

Na, man weiß vieles über ihn, ich meine, so eine Person des öffentlichen Lebens oder wie man das nennt kann nur überleben, wenn er eine lupenreine Vergangenheit vorlegen kann. Aber was wirklich alles so vor sich geht, wer weiß das schon. Ist mir auch relativ gleich, so lange er mir nicht in den Kram funkt. Und wann sollte er das schon machen? Spricht er gleichgültig und legt eine sehr offene und gleichzeitig neutrale Weltanschauung an den Tag.

Vergangenheit ist sehr wichtig! Es muss ja nicht so sein, dass es die wahre Vergangenheit ist. Man sollte aber immer einige gute Geschichten auf Lager haben, wisst ihr. Ich zum Beispiel - Gianfrancesco, nennt mich Gio - komme manchmal aus Verona, manchmal aus Venedig. Und dann wieder stamme ich eigentlich aus Genua, und wenn jemand anderes mich genau fragt, komme ich aus dem Herzogtum der di Thesing! Versteht ihr? So lange es plausibel klingt werden Leute nicht fragen. Und man hat Ruhe.
Beitrag Verfasst: Fr 5. Apr 2013, 23:10
  Betreff des Beitrags:  Re: Das Tyrrhenische Meer  Mit Zitat antworten
In diesem Punkt stimmt sie vollkommen mit ihm überein.
Die Frauen mal wieder....in jedem zweiten Theaterstück von wandernend Gauklern geht es um die intriganten Weiber am Hofe. Meint sie ungeniert. Am Anfang sieht es immer so aus, als würde ohne diese Frauen nichts klappen und am Ende sind sie es meist, die das unterstellte Volk ins Verderben stürzen...diese Geschichten langweilten sie mittlerweile ziemlich...zu oft hatte sie ihnen schon beiwohnen müssen.

Aber eine ganze Woche? begehrt sie noch einmal zaghaft auf. Kann ich diese braune Kruste nicht zumindest hier unten rauswaschen? Wenn ich kein Wasser an den Verband kommen lasse? fragt sie hoffnungsvoll, legt die langen, blutverklebten Haare über eine Schulter nach vorn und betrachtet sie wehmütig. Sie fühlte sich jetzt schon unwohl damit.

Aufmerksam lauscht sie seinen Worten über den Mann, den sie bereits getroffen hatte.
Das heißt...beginnt sie eine langsame Zusammenfassung...er ist irgendwie undurchschaubar und niemand weiß wirklich etwas über ihn, sondern höchstens über seine Familie...oder das, was über sie bekannt ist?

Bei seinen letzten Worten erschrickt sie leicht, lässt sich jedoch nichts anmerken. Um Zeit zu gewinnen, senkt sie den Blick und streicht sich unter dem Verband ein paar Strähnen zurück, die ihr ins Gesicht fallen.

Aus dem Nichts aufgetaucht, würde ich es nicht nennen. ich bin ziemlich sicher, dass ich aus dem Leib meiner Mutter stamme...meint sie dann mit einem unsicheren Lächeln.
Aber ich weiß nicht, warum sich jemand für meine Vergangenheit interessieren sollte...ist sie wichtig?meint sie in einem Tonfall, der jedoch nicht abwehrend ist.
Wenn es Euch weiterhilft und ihr mir dafür Euren Namen verratet, kann ich Euch jedoch noch sagen, dass ich Liana genannt werde...wurde?...wie auch immer...
Beitrag Verfasst: Fr 5. Apr 2013, 23:00
  Betreff des Beitrags:  Re: Das Tyrrhenische Meer  Mit Zitat antworten
Edelleute - man muss einer sein, um sie richtig ertragen zu können, hab ich das Gefühl.

Na, der Doge natürlich! Ein FÜrst, wie er im Buche steht. Verbringt viel Zeit in der Festung im Norden der Stadt, fröhnt seinen Gelüsten und so. Aber da gibt es noch seine Schwester, die Dogeressa. Ein gerissenes Weib! Sie zieht eindeutig hinter den Kulissen an den Strippen.
Nickt er dann.

Eine Woche, das muss ich euch so verschreiben. Entweder das, oder ihr könnt euch sicher sein, dass sich das entzündet - und dann viel Spaß! Ha!

Der Medicus wartet kurz und schaut sich um, ob er nicht irgendwo ein Horchrohr erblickt, bevor er weiter redet.

Ach der Duca. Ich weiß nicht, was in seinem Kopf vor sich geht. Ist einer dieser Querköpfe, exzentrisch, dekadent und gleichzeitig hochintelligent. Soll angeblich als Assassine ausgebildet worden sein, wie das in manchen Kreisen so üblich ist. Und seine Familie? Üble Sippe. Reich. Und so, aber mit denen sollte man sich nicht anlegen. Dafür sind sie auch relativ wohlgesonnen, wenn man loyal ist. Irgendwo muss man halt immer Abstriche machen, Ihr versteht? Sagt er und zwinkert.

Da löchert ihr mich mit Fragen und ich weiß gar nichts über euch! Seid ihr auch eine dieser seltsamen Personen, die aus dem Nichts auftauchen und nicht gern über ihre Vergangenheit reden? Da haben wir so einige hier an Bord... Spricht der Medicus schon fast aus Erfahrung.
Beitrag Verfasst: Fr 5. Apr 2013, 22:42
  Betreff des Beitrags:  Re: Das Tyrrhenische Meer  Mit Zitat antworten
Die kurzen Eindrücke, die ich bisher von Edelleuten bekommen habe, waren...wie soll ich sagen....nicht sehr vielversprechend...gesteht Liana zögerlich ein.
"Der größte Tyrann"? Wie darf ich das denn verstehen? meint sie mit einem skeptischen Blick und erwartet schon das Schlimmste.

Zwar vertraute sie dem Mann vor sich natürlich nicht- das würde sie bei niemandem hier allzu schnell tun- aber dennoch war er ihr irgendwie sympathisch...was vielleicht auch nur an seiner relativ offensichtlichen Einstellung zur Politik Palatinas lag.
Seine nächsten Worte reißen sie jedoch aus ihren Gedanken.


Eine Woche?! bringt sie mit einem halb entsetzten-, halb flehenden Blick hervor.

Im nächsten Moment fallen ihr erst einmal keine weiteren Fragen ein, da sie sich mit dieser schockierenden Nachricht abfinden muss.
Schließlich jedoch kommt ihr ein Gedanke.


Ja, ihr habt den Duca erwähnt. Ich habe zwar schon mit ihm gesprochen, kann aber nicht behaupten, ihn kennen gelernt zu haben. Was ist er für ein Mann? Er wirkte zu Anfang eigentlich eher wie einer von der Sorte, die mich sofort über die Reling gestoßen hätten, wenn ich einen Fuß auf das Deck gesetzt hätte.
Beitrag Verfasst: Fr 5. Apr 2013, 22:33
  Betreff des Beitrags:  Re: Das Tyrrhenische Meer  Mit Zitat antworten
Der Foscari ist ein Edelmann und ein ruhiger dazu. Nicht wie diese ganzen Verrückten, die im Senat und im großen Rat sitzen und sich gegenseitig bekriegen, wisst ihr. Palatina ist ein großes Ungestüm mit vielen Verrückten, einigen Exzentrischen und wenigen Hochintelligenten Menschen, einer Ziege und einer Ente in der Regierung - und der größte Tyrann steht ihnen vor. Aber es klappt, was für sich spricht.

Meint er, zuckt mit den Schultern. Anscheinend hielt er nicht viel von der Republik.

Der Verband sollte eine Woche drauf bleiben. Dann sollte es so weit verheilt sein, dass keine Gefahr besteht, wenn ihr euch die Haare mit sauberem Wasser wascht. Antwortet er auf Lianas Frage.

Allora, sonst noch Fragen? Es ist jetzt sowieso Abend und der Großteil der Besatzung schläft und da werden sie keinen Medicus dazu brauchen. Außer vielleicht der kleine Willie, aber den lassen wir immer die Nachschicht an Deck übernehmen, damit er keine Angst im Dunkeln hat. Wisst ihr, der Kerl ist breit wie ein Ochse und auch so intelligent, fürchtet sich aber davor im Dunkeln zu schlafen. Seltsamer Bursche.
Beitrag Verfasst: Fr 5. Apr 2013, 22:22
  Betreff des Beitrags:  Re: Das Tyrrhenische Meer  Mit Zitat antworten
Liana nimmt all diese Infrormationen neugierig auf und verwahrt sie gut in einer Gedankenschublade für nützliches Wissen. Tatsächlich hatte sie kaum eine Ahnung von der Situation in Palatina. Sie kannte die wichtigen Familien von dort nicht, wusste so gut wie nichts über Politik und Wirtschaft auf dem Festland. Bisher hatte sie dieses Wissen zwar nicht gebraucht, doch es schien ihr, als würde sich dies bald ändern.

Ein leises Lächeln huscht bei der Bezeichnung "Lagunenschweine" über ihr Gesicht. Anscheinend war dieser Mann hier zumindest kein unnahbarer, in seiner treue völlig verblendeter Medicus, sondern zumindest ein normaler Mensch.


Ihr meint, er ist zu sehr...Edelmann, um offen zu zeigen, was er von uns Freibeutern hält? oder sind wir es in seinen Augen einfach nicht wert, dass er uns seine Geringschätzung spüren lässt? es erschien ihr wichtig, etwas über den Charakter des Foscari herauszufinden.

Als der Medicus den Verband fixiert hat, dreht sie sich endlich zu ihm herum, sitzt ihm auf der Koje mit gekreuzten Beinen gegenüber und blickt ihm in die Augen, um ihn besser einschätzen zu können.


Wann kann ich mir diese Blutkruste aus den Haaren waschen? ist es ihr noch sehr wichtig, zu erfahren.
Beitrag Verfasst: Fr 5. Apr 2013, 22:15
  Betreff des Beitrags:  Re: Das Tyrrhenische Meer  Mit Zitat antworten
Unfähig und etwas verwirrt. Aber ein netter Bursche, ich frage mich bloß, wie ders zum Kapitän geschafft hat.

Auf Lianas schüchterne Frage antwortet er schallend lachend.

Signora! Ich würde mal sagen, dass man als Medicus nie ein richtiger Pirat wird. Ich sehe mich als Heiler, nicht als ehemaligen Freibeuter, auch wenn ich auf einem solchen Schiff einige Jahre meines Lebens verbrachte. Aber das gute daran ein Medicus zu sein, ist, dass man immer eine neue Stelle bekommt. Krankheiten und Verletzungen wird es immer geben und gute Medici sind nicht so leicht zu finden, wie man denkt. Antwortet er mit einer nicht geringen Prise Stolz in der Stimme.

Er hat eine Vergangenheit. Und er ist Venezianer, Santo Dio! Wenn diese Lagunenschweine etwas nicht mögen sind das Menschen, die ihre reich beladenen Schiffe plündern. Außerdem ist er ein Mann von Ehre. Piraten sieht er als Abschaum an, wobei ich mir sicher bin, dass er das nie so offenkundig zur Schau stellen würde.

Eine Meuterei? Nein, wo denkt ihr hin! Die Bezahlung auf einem herzöglichen Schiff ist zu gut. Man muss zwar hart arbeiten, da die Kurierschiffe oft im Einsatz sind, aber eine bessere Stellung kann man lange suchen. Und man hat immer gute Chancen, es als Seemann weit zu bringen, wenn man in der Thesingschen Marine gedient hat.
Sagt er und steckt den Verband dann fest. Er sieht sich sein Werk an und nickt. Das sollte halten. Am besten rührt ihr es nicht zu häufig an.
Beitrag Verfasst: Fr 5. Apr 2013, 22:03

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