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Das Oberhaupt Palatinas ist der...:
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Die letzten Beiträge des Themas - Pension "Zur Sommerbrise"
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  Betreff des Beitrags:  Re: Pension "Zur Sommerbrise"  Mit Zitat antworten
Einen ganzes Jahr lang hatte sich Elisabetha in der Pension ihrer Tante aufgehalten. Doch jetzt war es an der Zeit eigene Pläne in die Tat umzusetzen. Genug Ideen hatte sie im Kopf und einige Pläne schon so weit in die Tat umgesetzt.
Wohl oder übel musste sie nach Palatina zurück kehren.
Ihre Tante hatte ihr beim packen geholfen. Fanny hatte den kleine Alessandro beaufsichtigt. Und Armani hatte auf den gepackten Koffern ein Nickerchen gehalten.
Kurze Zeit später kam der Kutscher und brachte sie zurück in die Stadt, damit sie die Fähre nach Palatina nehmen könnten.


Am Hafen
Beitrag Verfasst: Sa 22. Aug 2015, 14:31
  Betreff des Beitrags:  Re: Pension "Zur Sommerbrise"  Mit Zitat antworten
Gähnend und sich die Augen reiben tapste Fanny aus ihrem Schlafzimmer. Es war mitten in der Nacht und Elisabetha saß an ihrem Schneidertisch und nähte.

Was machst Du da?

Elisabetha schaute auf
. Wo nach sieht es denn aus?

Weist Du eigentlich wie spät es ist? Weit nach Mitternacht. Du solltest endlich schlafen gehen. Alessandro hält Dich doch genug auf Trab und Du brauchst Deinen Schlaf.

Elisabetha ließ das angefangene Kleid in den Schoß sinken, ja Tante Emma.

Ich meine es ernst, antwortet Fanny.

Du hörst Dich wirklich die Emma an.

Ist mir egal.

Ich nähe das hier nur noch zu Ende. Und dann gehe ich schlafen. Versprochen.

Fanny gab sich sich zufrieden und schlurfte wieder in ihr Bett zurück. Sie konnte ja nicht ahnen das Elisabetha Schlaflosigkeit nicht von ungefähr war. Schon seid einigen Tagen machte sie sich Gedanken wie es weiter gehen sollte. Sie war hin und hergerissen hier in Porto Vecchio zu bleiben oder aber nach Palatina zurück zu kehren. Doch was würde sie dort erwarten?

Noch eine weitere Stunde nähte Elisabetha weiter. Doch dann waren die Kerzen runter gebrannt und ihre Finger ganz taub von dem ständigen nähen und ihr Nacken verkrampft von der einseitigen Stellung.
Sie reckte sich ausgiebig schaute nach dem Baby und fiel dann in ihr Bett. Sie hatte kaum ihren Kopf auf das Kissen gelegt als sie in einen tiefen Traumlosen Schlaf viel.
Beitrag Verfasst: Sa 27. Sep 2014, 17:48
  Betreff des Beitrags:  Re: Pension "Zur Sommerbrise"  Mit Zitat antworten
Emma hatte darauf bestanden das Elisabetha, Fanny, Alessandro und Armani in eine der Ferienwohnungen zogen. Nicht weil die alte Dame ihre Ruhe haben wollte. Nein eher um Elisabetha Ruhe für ihre kleine Familie zu gönnen.
Elisabetha war das recht. Fanny und sie halfen der alten Signora Pucci im Haus. Das heißt Emma jagte Elisabetha oft raus. Sie meinte sie solle das schöne Wetter genießen und lieber mit Alessandro spazieren gehen. Sich den Wind um die Nase wehen lassen als in einem stickigen Haus zu sein. Fanny und sie schaffen das schon.
Elisabetha nutze die Zeit aber nicht nur für Spaziergänge. Sie saß in letzter Zeit immer wieder vor ihrem Musterbuch und zeichnete. Und seid ein paar Tagen hatte sie den Mobilien Schneidertisch hervor geholt um wieder zu nähen.
Beitrag Verfasst: Mo 25. Aug 2014, 23:08
  Betreff des Beitrags:  Re: Pension "Zur Sommerbrise"  Mit Zitat antworten
Wäre Armani gegen Mittag nicht auf Elisabetha Bett gesprungen um sie zu wecken, dann hätte sie wohl einen ganzen Tag verschlafen. Alessandro war so gnädig gewesen und hatte sie letzte Nacht nur einmal geweckt. Und auch heute früh nur um sich sein Frühstück bei seiner Mutter abzuholen.

Noch etwas verschlafen richtete sich die Schneiderin auf. Rieb sich die Augen und schwang dann die Beine aus dem Bett. Kurz streichelte sie Armani über den Kopf und ging dann zum Kinderbettchen herüber. Alessandro lachte sie an. Er gluckste fröhlich vor sich hin.
Als Elisabetha auf das Stundenglas schaute erschrak sie.


Himmel, es ist ja schon Mittag.

Kurzentschlossen gab sie dem Baby sein Mittagessen und schlüpfte dann in ihre Kleider. Mit dem Baby im Korb und Armani vorne weg lief sie nach unten in den Speisesaal. Dort verließen die letzten Gäste gerade die Tische.
Emma war mit abdecken beschäftigt. Fanny half ihr dabei.


Na ihr Langschläfer, begrüsste die alte Pensionsmutter ihre Gäste, ausgeschlafen?

Es tut mir leid Tante, ich wollte wirklich nicht so lange schlafen.

Die alte Dame winkte ab, der gestrige Tage war doch wohl sehr anstrengend für Dich. Jetzt iss erst einmal etwas. Du brauchst schließlich Deine Kräfte.

Emma schenkte Elisabetha Tee ein und warf gleichzeitig einen Blick in das Babykörbchen.

Na der junge Signore scheint ja zu schlafen.

Ja, Elisabetha schlang so ausgehungert wie sie war der Frühstück förmlich runter, er hat gerade seine Milch bekommen.

Und nun schläft er, lächelte Emma.

Emma legte noch etwas Pasta auf Elisabetha Teller. Ich habe nachgedacht. Wie mir scheint, weist Du selber noch nicht so recht was Du willst. Ich kann das verstehen. Du warst lange weg. Und sicher gab es Gründe dafür.

Elisabetha wollte etwas sagen, aber Emma hob die Hand. Lass mich ausreden. Du und Dein Sohn, ihr könnt solange hier bleiben wie ihr wollt. Bis Du weist was Du willst. Das gilt auch für Fanny. Sie scheint ja Dein Kindermädchen für Alessandro zu sein.

Nein, das kann ich nicht annehmen.

O doch, warf die alte Dame ein, das kannst Du. Und glaub ja nicht das ich das aus reinster Nächstenliebe mache. Es ist Sommer. Die Turysten fallen immer noch in Scharen ein und da kann ich jede helfende Hand gebrauchen.

Emma erhob ist. Das ist mein letztes Wort.

Gut, ich bleibe und helfe Dir. Ich meine wir helfen Dir. Eben war Fanny wieder eingetreten.

Emma verließ den Speisesaal um sich um irgendwas zu kümmern. Elisabetha grinste nur, na das hat sie sich ja fein zurecht gelegt. Aber mir soll es recht sein.

Im Moment verspürte Elisabetha wirklich keinen Sinn darin nach Palatina zurück zukehren.
Beitrag Verfasst: So 24. Aug 2014, 09:47
  Betreff des Beitrags:  Re: Pension "Zur Sommerbrise"  Mit Zitat antworten
Der Sommer nährte sich langsam aber sicher dem Ende. Es wurde Zeit wieder heimzufahren.
Während die beiden Mädchen noch im Garten waren. Florentin sicher mit einem Buch vor der Nase und Carla mit einem Korb voller Blumen, packten wir , Sophia und ich, unser Gepäck.

Die Kutsche kam zwei Stunden später um uns abzuholen.

Während Sophia beaufsichtigte das verladen unseres Gepäck und ich beglich unsere Rechnung.

Kurz darauf fuhren wir Richtung Palatina.


Abreise
Beitrag Verfasst: So 24. Aug 2014, 09:40
  Betreff des Beitrags:  Re: Pension "Zur Sommerbrise"  Mit Zitat antworten
Der Kutscher hatte vor gut zwei Stunden alle Kisten entladen und ins Haus gebracht.

Emma und Elisabetha saßen in Emmas Salon. Alessandro lag nebenan in Emmas Schlafzimmer. Dort schlummerte er nun zusammen mit Armani, der sich auf einem Hocker daneben bequem gemacht hatte. Fanny war bei dem Baby geblieben um das Gespräch der beiden Frauen nicht zu stören.


Emma schenkte Tee ein und setze sich dann gegenüber von Elisabetha. Sie sagte kein Wort obwohl ihr so viele Fragen auf der Zunge lagen. Doch sie wollte nicht das ihre junge Verwandte sofort wieder die Fluch ergriff. Doch aus irgend einem Grund wollte Elisabetha nicht erzählen.

Wie geht es Dir, brach Emma endlich das Schweigen.

Gut. Danke.

Seid wann bist Du wieder hier?

Sei heute morgen.

Und wie lange willst Du bleiben?

Ich weiß es noch nicht. Aber ich will Dir nicht zur Last fallen.

Das tust Du doch gar nicht.

Willst Du wieder zurück nach Palatina gehen?

Elisabetha schwieg eine Weile und spielte mit der Kette um ihren Hals. Ich weiß es noch nicht.

Und wieder herrschte schweigen. Jetzt war es Elisabetha die dieses brach. Warum fragst Du mich nicht direkt was Dir unter den Nägeln brennt Tante?

Was meinst Du? Die alte Dame versuchte ein überraschtes Gesicht zu machen. Doch so richtig gelang ihr dies nicht.

Du willst etwas über Alessandro Vater wissen, stellte Elisabetha fest.

Emma nahm die Teekanne in die Hand und schenkte noch einmal nach bevor sie antwortet. Ist die Kette von ihm?

Wie kommst Du darauf?

Du spielst schon eine ganze Weile mit ihr.

Ja, das ist sie.

Wo ist er jetzt?

Da wo er hingehört.... In seine Welt.

Weiß er von dem Kleinen?

Nein. Elisabetha stand auf und ging zu dem Fenster. Dort drehte sie sich um. Und er wird es auch nie erfahren. Er ist selber schuld. Er liebt mich nicht. Im Grunde hat er es wohl auch nie. Ich war nur zu jung und dumm um es zu begreifen. Ich war eine Art Spielzeug oder Zeitvertreib für ihn.

Aber was ist mit dem Kleinen?

Was soll mit ihm sein? Wenn er alt genug ist wird er alles über seine Vater erfahren was er wissen muss. Und wenn er meint das er ihn kennenlernen will werde ich ihm keine Steine in den Weg legen. Aber was mich betrifft. Mich wird er nie wiedersehen.

Emma nickte nur. Nun das ist Deine Entscheidung. Und Fanny?

Ich habe sie auf einer meiner Reisen kennengelernt. Eigentlich sollte sie zur Schneiderin ausgebildet werden. Aber dazu taugt sie nicht wirklich. Aber sie kann sehr gut mit Kindern umgehen. Und im Haushalt ist sie auch ganz geschickt. Und bevor Du fragst. Ich kann es mir leisten. Ich habe in der letzten Zeit viel Geld verdient.

Die alte Dame schaute zur Uhr. Es ist spät. Wir sollten schlafen gehen. Wir reden morgen weiter.

Elisabetha wusste wenn Emma etwas sagte dann meinte sie dies auch so. Und so holte Elisabetha ihren Sohn und Armani und ging in das Gästezimmer. Fanny verschwand in das andere.
Beitrag Verfasst: Fr 22. Aug 2014, 09:20
  Betreff des Beitrags:  Re: Pension "Zur Sommerbrise"  Mit Zitat antworten
Fast wie ein junges Mädchen eilte die alte Dame auf die Kutsche zu.

Kind, Elisabetha, bist Du es wirklich?

Bevor die Schneiderin überhaupt eine Chance hatte zu antworten schloss Emma Pucci ihre Verwandte in die Arme. Um sie nur einen Moment später wieder ein Stück von sich weg zu schieben.

Laß Dich anschauen Mädchen. Gut siehst Du aus. Ein wenig zugenommen hast Du, stellte Emma lächelnd fest. Aber das steht Dir. Du warst ja schon immer so dünn wie ein Liebeswurm.

Vielen Dank für das Kompliment Tante Emma und Du bist nicht einen Tag älter geworden seid ich weg gefahren bin.

Das ist Fanny, wendet sich die Lucini an das Mädchen, eine Freundin. Sie begleitet mich schon eine ganze Weile.

Es freut mich Eure Bekanntschaft zu machen.

Mich ebenfalls. Elisabetha hat viel von Euch gesprochen.

Ach ja?

Armani war inzwischen auch erwacht und erschien in der offenen Kutsche.

Dich gibt es ja auch noch, meinte Emma. Kam zu Tür um Armani zu streicheln.

Ein glucksen war aus der Kutsche zu vernehmen. Erstaunte drehte sich Emma um und schaute Elisabetha fragend an. Die stieg in die Kutsche und kam mit dem Korb wieder heraus. Emma warf einen Blick herein und schaute dann Elisabetha noch erstaunt an.

Das ist Alessandro... mein Sohn.
Beitrag Verfasst: Do 21. Aug 2014, 15:29
  Betreff des Beitrags:  Re: Pension "Zur Sommerbrise"  Mit Zitat antworten
Den halben Sommer weilten wir nun schon in der Pension.
Es war ein gutes Stück Arbeit gewesen die Pensionsmutter davon zu überzeugen uns die Unterkunft nicht nur für die üblichen vier Wochen zu vermieten. So wie es Stefan vereinbart hatte.
Sophia hatte das natürlich nicht passt. Und nur unter der Bedingung das ich einen Hauslehrer für die Mädchen eingestellt ließ sie sich umstimmen.
Die beiden machten sich prächtig.

Das Lachen und das rauschen des Meeres wehte zu mir rüber. Ich blickte von meiner Zeichnung auf. Von meinem Platz im Garten konnte ich auf den Strand schauen und sah wir Carla und Florentin , unter der Aufsicht von Sophia, am Strand tobten.
Die Glücklichen. Noch jung, frei und ohne Sorgen. Auch von Sophia immer häufiger der Meinung war das sich die beiden mehr wie junge Damen benehmen sollten. Schließlich waren sie inzwischen vierzehn Jahre alt.
Bei Florentin machte ich mir da gar keine Sorgen. Sie war schon immer ein sehr folgsames und braves Mädchen. Doch Carla. Sie erinnert mich immer mehr an mich selbst in dem Alter. Jung, wild und ungebunden, das wollte ich immer sein. Und genauso ist Carla auch. Man könnte glatt meinen sie wäre mein eigenes Fleisch und Blut.

Für einen Moment lehnte ich mich im Stuhl zurück und hing der Vergangenheit nach.
Ich wäre wahrscheinlich eingeschlafen, wenn das Hausmädchen mir nicht einen Brief von Adriano gebracht hätte.
Er kündigte sein kommen in zwei Wochen an.
Das war gut, dann könnte ich ihm meine neuen Entwürfe zeigen. So bald wir wieder in Palatina waren wollte ich die Goldschmiede wieder öffnen.
Beitrag Verfasst: So 27. Jul 2014, 13:53
  Betreff des Beitrags:  Re: Pension "Zur Sommerbrise"  Mit Zitat antworten
Nachdem die gestreße Dame nun ihren Tee ausgetrunken hatte, rief Emma Pucci ihr Hausmädchen und befahl ihr die Gäste einzusammen und in die vorgesehen Unterkunft zu bringen.
Emma selbst zog sich in die Küche zurück, denn das Abendessen für die ausländischen Touristen, die sicher wieder einmal ihre heimatliche Kost wollten, statt die einheimische musste noch vorbereitet werden.
Und somit vertiefte sich Emma in ihr ausländisches Kochbuch.
Beitrag Verfasst: Fr 5. Jul 2013, 13:37
  Betreff des Beitrags:  Re: Pension "Zur Sommerbrise"  Mit Zitat antworten
Nachdem sich die Kinder zum spielen, der Ehemann und Großvater nach draußen verabschiedet haben. Setzt sich die inzwischen nicht mehr ganz so genervte Ehefrau hin und trinkt ihren Tee.
So nach und nach beruhigen sich ihre Nerven und sie beginnt den Urlaub und die Ruhe zu geniesen. Doch irgendwann ist auch der Tee ausgetrunken und der geschäftliche Urlauberton kommt wieder.


Nun will ich aber zu meiner Unterkunft.
Beitrag Verfasst: Do 20. Jun 2013, 20:49
  Betreff des Beitrags:  Re: Pension "Zur Sommerbrise"  Mit Zitat antworten
Ich sehe schon, Ihr braucht dringend Urlaub.

Emma kennt diesen Schlag Menschen schon. Die müssen erst einmal in der Pension ankommen. Und dafür hat Emma immer einen Plan.

Emma geht zur Tür die in das Esszimmer führt. Antonella bring doch bitte eine Tasse Tee für unsere Gäste!

Sie wendet sich an den Großvater. Wie ich sehe liebt Ihr Blumen. Nun hinter dem Haus ist ein kleiner Garten schaut Euch doch dort in Ruhe um Signore.

Dann wendet sie sich an die Kinder. Schaut mal, da hinten ist der Strand. Wie wäre es wenn hier hinunter lauft und ein paar Muscheln sammelt. Und wenn ihr genug gesammelt habt, dann kommt ihr wieder her und ich zeige Euch was man daraus machen kann.

Als nächstes wendet sich Emma dem Gatten zu. Ihr seht sehr müde aus. Wie wäre es wenn ihr raus in den Garten geht und Euch dort in einem Sessel gemütlich macht. Dort könnt ihr das Meer sehen und hören. Ich habe mir sagen lassen, das das beruhigend auf das Gemüt wirkt.

Und zu guter letzt wendet sich die Pensionsmutter der genervten Gattin zu. Wie ich sehe seit Ihr etwas überreizt. Kein Wunder bei der langen Fahrt und der Verantwortung. Antonella wird Euch nachher beim auspacken helfen. Aber jetzt trinken wir erst einmal Tee.

Und wie auf Stichwort wird dieser gebracht.
Beitrag Verfasst: Mi 12. Jun 2013, 19:12
  Betreff des Beitrags:  Re: Pension "Zur Sommerbrise"  Mit Zitat antworten
Vater, das habe ich gehört.

Sie rennt ihm hinterher und zieht ihn von den Pflanzen weg Richtung Haus.

Und Dich hätten wir am besten auch gleich zu hause gelassen. Du benimmst Dich auch immer wie ein Kind, wettert sie weiter.
Beitrag Verfasst: Mi 12. Jun 2013, 10:02
  Betreff des Beitrags:  Re: Pension "Zur Sommerbrise"  Mit Zitat antworten
Das Geld für das Kindermädchen hätte sie sich sparen können. Die kann sie auch alleine erziehen, flüstert der alte Herr seinem Sohn zu. Dich erzieht sie auch.

Er wendet sich gleich wieder ab um sich eine Blume anzuschauen.
Beitrag Verfasst: Mi 12. Jun 2013, 10:00
  Betreff des Beitrags:  Re: Pension "Zur Sommerbrise"  Mit Zitat antworten
Wie von einer Wespe gestochen dreht sie sich zu ihrem Mann um und prallt fast mit ihm zusammen.

Wie bitte? Was glaubst Du wohl was ich den ganzen Tag gemacht habe? Ich musste ständige unser Kindermädchen darauf hinweisen wie sie unsere Kinder zu erziehen hat. Und Dein Vater? Was was glaubst Du wohl wer ihm ständig hinterher gelaufen ist um ihn wieder zurück zu holen, weil er irgendwo in der Gegend herum lief.

DU, sie tippt ihrem Mann mit dem Finger auf die Brust, ja wohl nicht. Alles muss man hier selbst machen.
Beitrag Verfasst: Mi 12. Jun 2013, 09:57
  Betreff des Beitrags:  Re: Pension "Zur Sommerbrise"  Mit Zitat antworten
Schatz, Du meinst das Kindermädchen hatte seine liebe Not mit den Kindern, wirft der Ehemann ein. Du hast ja die meiste Zeit geschmollt.

Und so schlimm waren die Kinder doch gar nicht, veteidigt er eine Sprößlinge.
Beitrag Verfasst: Mi 12. Jun 2013, 09:53
  Betreff des Beitrags:  Re: Pension "Zur Sommerbrise"  Mit Zitat antworten
Das wurde aber auch Zeit, das uns mal jemand in Empfang nimmt, grummelt sie.

Eine angenehme Fahrt? Was glaubt Ihr denn? Wir haben Tagelang in einer Kutsche gesessen. In lausigen Unterkünften geschlafen. Das Essen war schlecht und die Kinder waren kaum zu bändigen.

Und so lamentiert sie weiter und weiter und folgt Signora Pucci in das Haus.
Beitrag Verfasst: Mi 12. Jun 2013, 09:50
  Betreff des Beitrags:  Re: Pension "Zur Sommerbrise"  Mit Zitat antworten
Emma erwache von den Geräusche. Einen Moment brauchte sie um sich zu besinnen. Doch dann wurde ihr bewusst das neue Sommerfrischler angekommen. Eilig stand sie auf. Raffte Elisabetha Brief vom Boden auf und stopfte ihn in ihre Schürzentasche und eilte den Gästen entgegen.

Willkommen in der Pension Sommerbrise, meine lieben. Ich hoffe die Herrschaften hatten eine angenehme Fahrt.

Wirklich glücklich sahen die aber nicht aus.

Folgen mir die Herrschaften bitte ins Haupthaus! Dort gibt es auch gleich eine Erfirschung.

Emma raffte ihre Röcke und ging zum Haus zurück. In der Hoffnung das ihr die Tyristen folgen.
Beitrag Verfasst: Mo 10. Jun 2013, 17:59
  Betreff des Beitrags:  Re: Pension "Zur Sommerbrise"  Mit Zitat antworten
Eine Kutsche war vor dem Haus zum stehen gekommen und eine sechsköpfige Familie stieg aus. Der Kutscher hatte seine liebe Not das Gepäck von der Kutsche zu bekommen. Da die Ehefrau und Mutter immer wieder Anweisungen zu rief, wie: Passt doch gefälligst auf! Das ist wertvoll.
Das ist ein Erbstück meiner Mutter!

Der Hausherr war auch keine Hilfe und stand neben dem Kindermädchen, dass wiederum versuchte die beiden Kinder zu beendigen. Einzig der schwerhörige Großvater schien seinen Spaß zu haben.

Der Kutscher warf einen sehnsüchtigen Blick in Richtung Signora Pucci. Die schien aber unter einem Baum zu schlafen.
Beitrag Verfasst: So 9. Jun 2013, 11:16
  Betreff des Beitrags:  Re: Pension "Zur Sommerbrise"  Mit Zitat antworten
Emma Pucci sass in ihrem Sessel unter dem Baum und schaute gedankenverloren aufs Meer. In Gedanken war sie aber ganz wo anders. Bei ihrer Großnichte. Den Brief den sie eben noch in der Hand gehalten hatte war ihr aus dieser gefallen.
Die war das erste Lebenzeichen von Elisabetha gewesen seit sie Palatina verlassen hatte. Es ging ihr gut. Aber von einer baldigen Heimkehr war nicht die Rede.

Ob ich das noch erleben werde, seufzte die alte Dame.
Beitrag Verfasst: So 9. Jun 2013, 10:51
  Betreff des Beitrags:  Re: Pension "Zur Sommerbrise"  Mit Zitat antworten
In der Pension wurde seid Anfang der Woche gewienert geputzt, enstaubt und poliert was das Zeug her gab. In wenigen Wochen begann schließlich die Sommersaison. Bis jetzt hatten sich nur vereinzelte Gäste die die Vorsaison nutzen angemeldet. Doch die störte der sogenannte Frühjahrsputz von Signora Pucci und ihrer Mannschaft nicht. Die Gäste waren in die Ferienwohnungen einquartiert worden und bekamen somit nichts von dem „Lärm“ der im Haus herrschte mit.
Die „Putzkolonne“ von Emma Pucci bestand in dem Fall aus ihrer Person und vier Frauen aus Porto Vecchio, die sie jedes Jahr für diese Arbeiten einstellten.


Martha, vergesst die Fenster im Oberschoss nicht! Da wart Ihr letztes Jahr sehr nachlässig.

Frederica ich will das Ihr den Empfangsraum noch einmal putzt! Er muss glänzen und klopft gleich noch einmal den Teppich aus. Ich kann den Staub ja noch richen.

Maria, Ihr braucht Euch gar nicht so davon stehlen. Die Betten im zweiten müssen noch gelüftet und bezogen werden!


So kommandierte die alte Pucci ihre Kurzeitangestellten.

Wenn sie nicht so gut bezahlen würde, dann würde ich mir das auch nicht mehr antun.
Beitrag Verfasst: Mi 21. Mär 2012, 18:35

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